Hamburger Persönlichkeiten - A
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Amandus Augustus Abendroth  
Abbildung
Geboren 16. Oktober 1767
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 17. Dezember 1842
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Eine Kurzbiographie liegt für diese Persönlichkeit aktuell noch nicht vor. Es wird auf den ausführlichen Nachruf verwiesen. 
Lokale Referenzen
Amandus Augustus Abendroth wurde am 9. Februar 1799 Mitglied der Hamburger Freimaurer-Loge "Absalom zu den drei Nesseln". In dieser Loge war er mit seinem Freund aus Jugendjahren, Schwager und Bürgermeister der Stadt Hamburg, Johann Heinrich Bartels, sehr aktiv tätig. Er feierte 1842 - im gleichen Jahr wie sein Schwager - die 50-jährige Hochzeit mit Johanna Magdalena geb. von Reck.
Auch sein Vater, der Advokat und Prokurator Judic. Ord., Abraham August Abendroth (1727-1786) gehörte dem Bund der Freimaurer an. Er wurde am 3. Dezember 1774 von der Loge "Emanuel zur Maienblume" aufgenommen.
 
Spuren in Hamburg:
- am Schlussstein einer Fensterwölbung im Obergeschoss der Rathauses ist das Wappen der Familie Abendroth

 
Nachrufe (Nekrologe) Text Latein 1 Quelle Johanneum.PDF
Text Latein 2 Quelle Johanneum.PDF
Übersetzung aus dem Lateinischen.pdf
Überarbeitung Heinz A. E. Schröter 2010.pdf
Podcasts Sprecher Heinz A. E. Schroeter 2010 20.mp3
Medaillen
Kategorien Politik
Wirtschaft
Wohlfahrt
Funktionen Bürgermeister/in: 29. Juni 1831 - 14. Dezember 1842
Senator/in: 1800 -
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Amandus Abendroth  
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Geboren 03. Juni 1803
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 06. Dezember 1840
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Amandus war das vierte Kind des Hamburger Bürgermeisters Amandus Augustus Abendroth (1767-1842) und der Kaufmannstochter Johanna Magdalena, geb. von Reck (1773-1854).

Er betätigte sich in dieser Stadt als Kaufmann und Reeder.

Am 25. Februar 1832 heiratete er Antoinette Caroline, geb. Mohrmann (1813-1885), Tochter des Hamburger Kaufmanns und Reeders Peter Heinrich Mohrmann. Nach dem frühen Tod ihres Mannes ging Antoinette Caroline am 19. Mai 1847 mit Peter Friedrich Tesdorpf (1810-1881) ihre zweite Ehe ein.

 
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Kaufmann/-frau: -
Reeder: -
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Dorothea Caroline Ackermann  
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Geboren 12. Februar 1752
Geburtsort Danzig 
Gestorben 21. Oktober 1821
Todesort Altona 
Kurzbiographie Dorothea Caroline Ackermann, geb. 12.2.1752 in Danzig, gest. 21.10.1821 in Altona, Tochter des Schauspielers Konrad Ernst Ackermann und der Schauspielerin Sophie Charlotte Biereichel. Schauspielerin in Hamburg, nach dem Urteil ihres Halbbruder Friedrich Ludwig Schröder zu ihrer Zeit die "erste Schauspielerin Deutschlands". Vermählt 2.7.1778 mit dem Arzt und Schriftsteller Johann Christoph Unzer (1790 geschieden). Seitdem nicht mehr als Schauspielerin aufgetreten. 
Kategorien Schauspiel und Tanz
Funktionen Bühnenschauspieler/in: -
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Maria Magdalena Charlotte Ackermann  
Abbildung
Geboren 23. August 1757
Geburtsort Straßburg 
Gestorben 10. Mai 1775
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Maria Magdalena Charlotte Ackermann, geb. 23.8.1757 in Straßburg, gest. 10.5.1775 in Hamburg, Tochter des Schauspielers und Theaterdirektors Konrad Ernst Ackermann und der Sophie Charlotte Biereichel, verw. Schröder. Als Schauspielerin der Liebling des Hamburger Publikums. 
Kategorien Schauspiel und Tanz
Funktionen Bühnenschauspieler/in: -
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Friedrich Ahlers-Hestermann  
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Geboren 17. Juli 1883
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 11. Dezember 1973
Todesort Berlin 
Kurzbiographie

Obwohl Friedrich Ahlers-Hestermann nicht zu jenen Künstlern zu zählen ist, welche innovativ neue Stilrichtungen kreierten, so hat er sich als Maler doch durch die Konfrontation mit dem Fauvismus, Kubismus, und Expressionismus, beeinflussen lassen und zu seinem eigenen Stil gefunden. Geprägt hat Ahlers-Hestermann sicherlich auch der naturalistische Stil der Siebeslistschen Malschule, in der er seine Schaffenskarriere begann, und doch bemerkte er durchaus, dass er seinen Horizont erweitern musste, da er sich in ebendieser vor allem von Alfred Lichtwark geprägten Schule auch als „Heimatskünstler-Versuchskaninchen“ fühlte. In seinen Pariser Jahren war es vor allem Paul Cézanne, der Ahlers-Hestermann begeisterte, und natürlich auch Henri Matisse, dessen Malschule er besuchte. Als er wieder nach Hamburg zurückkehrte, entstanden farblich dezente, formal sehr durchstrukturierte Ansichten und Landschaften, die auch eine Auseinandersetzung mit dem Kubismus verraten. Erst in seiner Zeit an der Kölner Werkkunstschule ab 1928 wurde auch der Einfluss von Matisse in einer flächigeren Gestaltung und dekorativen Elementen sichtbar. Während der NS-Zeit entstanden kaum Bilder, nach dem Krieg – als Direktor der Hamburger Landeskunstschule, später in Berlin lebend – jedoch setzte er sich wieder mit aktuellen Kunstströmungen auseinander, nähert sich etwa der abstrakten Kunst, entdeckte aber auch das Stilleben neu für sich, und erschuf gegenständliche Collagen. Ausführliche Informationen enthält das beigefügte Dokument „Friedrich Ahlers-Hestermann“.

 
Lokale Referenzen
Spuren in Hamburg:
- Steintorweg 2 - hier ist seit 2013 eine Gedenktafel von der Patriotischen Gesellschaft aufgestellt.
 
Lebensbeschreibungen Friedrich Ahlers-Hestermann.pdf
Kategorien Kunst
Funktionen Maler/in: -
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Jakob Heinrich von Ahsen  
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Geboren 27. Mai 1798
Geburtsort Achim bei Bremen 
Gestorben 14. Juli 1871
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Jakob Heinrich v. Ahsen war der Sohn des Juristen Klaus Jakob Dietrich v. Ahsen (1761-1848). Er studierte von 1816 bis 1819 Theologie in Göttingen, wurde 1820 Kandidat des Geistlichen Ministeriums der Hamburger Kirche, 1821 Katechet am Spinnhaus sowie am Werk- und Armenhaus. 1829 wechselte v. Ahsen zur Hauptkirche St. Michaelis, wo er zum Diakonus gewählt wurde. In diesem Amt verblieb er bis zu seinem Tod. In seiner am 25. 6. 1830 in der Michaeliskirche gehaltenen Predigt zum 300jährigen Jubiläum der Augsburgischen Konfession (Confessio Augustana, abgekürzt CA) zeigt sich v. Ahsen als konservativer Protestant, der die Gefahr für den evangelischen Glauben in der Gegenwart nicht so sehr von der katholischen Kirche als vielmehr "von dem herrschenden Geiste unserer Zeit, von menschlichen Ansichten und Meinungen" ausgehen sieht. Damit sind vermutlich aufgeklärt-rationalistische, skeptizistische oder sogar atheistische Strömungen im öffentlichen und privaten Leben gemeint.

Nachrufe auf v. Ahsen finden sich unter der Kategorie "Nachrufe (Nekrologe)" als Volltext (nach dem Exemplar der Nordkirchenbibliothek Hamburg, Signatur: B 10101).

 

 
Nachrufe (Nekrologe) JakobHeinrichvAhsenNekrolog.pdf
Literaturhinweise JakobHeinrichvAhsen.pdf
Kategorien Religion
Funktionen
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Nicolaus Alardus  
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Geboren 06. September 1683
Geburtsort Tönning 
Gestorben 13. Februar 1756
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Sohn des gleichnamigen aus Süderau in der Kremper Marsch gebürtigen Pastors und General-Superintendenten für die Grafschaft Oldenburg-Delmenhorst. Alardus besuchte das Akademische Gymnasium in Hamburg und studierte dann Theologie an den Universitäten Wittenberg, Leipzig und Kopenhagen (an der letzteren ohne Immatrikulation). 1711 war Alardus Kandidat der Hamburgischen Kirche, bevor er 1712 Diaconus zu Neuenkirchen in Dithmarschen wurde. 1713 heiratete Alardus Elisabeth geb. Forcke aus Steinbek östlich von Hamburg. 1717 wechselte er auf die Pfarrstelle zu Steinbek, die mit dem Predigtamt an der Schlosskirche in Reinbek verbunden war. Von 1738 bis zu seinem Tode war Alardus Prediger und Zweiter Lektor am Hamburger Dom. Aus gesundheitlichen Gründen musste Alardus sich in den letzten zwölf Jahren seines Lebens in seinen Ämtern teilweise vertreten lassen. Für die Landesgeschichte Nordelbingens ist Alardus aus zwei Gründen von Bedeutung: 1) Er machte die „Nordalbingia“ seines Urgroßvaters Lambertus Alardus (1602–1672) durch den Abdruck in der von Ernst Joachim v. Westphalen (1700–1759) edierten Quellensammlung „Monumenta Inedita Rerum Germanicarum Praecipue Cimbricarum Et Megapolensium“ (1739–1745) der Forschung zugänglich. 2) Er verfasste in seiner Steinbeker Zeit die „Historische Nachricht von dem Reinbeckischen Closter und der Steinbeckischen Kirche.“ Diese blieb leider unvollendet, bildet aber trotzdem bis heute eine wichtige Quelle für die Geschichte des Klosters.  
Literaturhinweise NicolausAlardus.pdf
Kategorien Religion
Funktionen Pastor/in / Pfarrer/in / Kleriker: 1712 - 1756
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Hans Albers  
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Geboren 22. September 1891
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 24. Juli 1960
Todesort Starnberg 
Kurzbiographie  
Kategorien Musik
Schauspiel und Tanz
Funktionen Musiker/in: -
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Jacob Albers  
Abbildung
Geboren 29. November 1762
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 23. Mai 1820
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie
Jacob Albers betätigte sich als Reeder und Assekuradeur.
Er war Gründer der Hamburgischen Assecuranz-Societät von 1793. Sie arbeitete in den folgenden 10 Jahren mit "so glücklichem Erfolge", dass die Actionisten den Bevollmächtigten für das "glänzende Resultat" ein silbernes Tischservice zum Geschenk machten.
 
Er heiratete am 29. Juni 1784 Albertina, geb. von Holtze (* 12. Januar 1766; + 18. Februar 1845), mit der er 12 Kinder (8 Söhne und 4 Töchter) hatte, von denen acht überlebten.
 
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Handelskammerpräses: April 1816 - April 1817
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Professor Joachim Albrecht  
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Geboren 05. September 1913
Geburtsort Kolberg/Pommern 
Gestorben 09. April 1977
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Im Laufe seines künstlerischen Schaffens fand Joachim Albrecht von einem expressionistischen Malstil über die Abstraktion zur geometrischen Form. Die anfangs von ihm hergestellten Werke zeugten noch von dem Einfluss der Künstler Fritz Winter und Auguste Herbin, jedoch wurden seine Kompositionen bald zunehmend eigenständiger, indem er verschränkte geometrische Formen einsetzte und diese auf einen Farbton abstimmte. Eine weitere Eigenheit war seine Wahl von Großformaten, welche den Kompositionen eine monumentale Wirkung verliehen. Ab 1957 klangen in Joachim Albrechts Kunstwerken immer mehr Dreidimensionalität an, weshalb diese oft mit der Wirkung der Op-Art assoziiert wurden. In dieser Phase begab er sich verstärkt auf die Suche nach der vollkommen ausgeführten Idee, welche sich sowohl kompositionell als auch materiell in seinen Kunstwerken wiederspiegelte; so wechselte er zwischen glänzenden Flachreliefs aus Kupfer oder Edelstahl und kinetisch anmutender Streifen- und Rasterkompositionen. Auf diese Weise wurde er von einem expressionistischen Maler zu einem Konstruktivisten mit puristischer Formensprache der „konkreten“ Kunst.  
Lokale Referenzen Werke von Joachim Albrecht befinden sich in den Sammlungen der Hamburger Kunsthalle. Zudem befinden sich folgende Kunstwerke im öffentlichen Raum: Kachel-Mosaik, 1958, Schule Meerweinstraße, Hamburg. Objekt, 1973, Schule Halstenbeker Straße, Hamburg. Glas-Stele, 1973, Ottensen Friesenweg 5, Hamburg.  
Lebensbeschreibungen
Joachim Albrecht.pdf
Literaturhinweise Joachim Albrecht.pdf
Kategorien Kunst
Funktionen Maler/in: -
Bildhauer/in: -
Grafiker/in: -
Lehrer/in: -
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Johann Friedrich Ernst Albrecht  
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Geboren 11. Mai 1752
Geburtsort Stade 
Gestorben 19. März 1814
Todesort Altona bei Hamburg 
Kurzbiographie
Ursprünglich Mediziner, entwickelte sich im Laufe seines Lebens zum Schriftsteller
Johann Friedrich Ernst war Sohn des Arztes und Hofrates Günther Anton Heinrich Albrecht und dessen Ehefrau Katharina Dorothea, geb. Kolbe. 1769 immatrikulierte er in Erfurt, um dort bei Professor Johann Wilhelm Baumer Medizin zu studieren. Nach Baumers frühen Tod heiratete Albrecht 1772 die damals 14-jährige Tochter Sophie. Im selben Jahr promovierte er und bekam sofort an derselben "Medicinischen Facultät" eine Anstellung als Privatdozent. Bis 1776 hielt er hier Vorlesungen, wechselte dann aber zum Theaterschriftsteller. 1793 wurde Albrecht in Frankfurt am Main Eigentümer einer Buchhandlung, wo er - und besonders seine Frau Sophie - sich mit Friedrich Schiller anfreundeten. In seinem Frankfurter Haus vollendete Friedrich Schiller das Drama Don Carlos.
Die Französische Revolution veranlasste ihn, verschiedene revolutionäre Schriften gegen die Sklaverei, für den Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg, etc. zu verfassen. 1795 ließ sich die Familie Albrecht in dem liberalen und zu Dänemark gehörenden Altona nieder. Hier gründete er am 1. September 1796 das Nationaltheater an der Palmaille. Im selben Jahr veröffentlichte er in Altona auch seine politische Zeitschrift "Der Totenrichter".
Ab 1804 wandte sich Albrecht wieder der ärztlichen Arbeit zu und praktizierte in Hamburg. 1813 wurde er Oberarzt in einem Militärhospital, wo er sich bei einem Patienten mit Typhus ansteckte - Albrecht starb im Alter von 62 Jahren am 19. März 1814 in Altona.
 
Lokale Referenzen
Johann Friedrich Ernst Albrecht war überzeugter Freimaurer. Er war in Altona Mitglied der Loge "Carl zum Felsen".
In dieser Loge engagierte sich seine Frau Sophie auch sehr intensiv - sie wurde am 24. Juni 1796 bei einem Schwesternfest zur "Meisterin vom Stuhl" gewählt.
 
Kategorien Literatur
Funktionen Intendant/in: 1796 - 1800
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Dr. Max Albrecht  
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Geboren 24. Oktober 1851
Geburtsort Liegnitz 
Gestorben 12. Dezember 1925
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Max Albrecht entstammte einer deutsch- jüdischen Kaufmanns- und später Juristenfamilie. Er studierte Chemie in Halle und wurde dort 1871 zum Dr. phil. promoviert. Anschließend arbeitete er in der sächsischen Braunkohlenindustrie. 1874 ging er ins böhmische Aussig, um die Leitung einer von ihm entworfenen Fabrik zur Verarbeitung galizischen Erdwachses zu übernehmen. Bereits drei Jahre später wurde er Teilhaber der Firma A. Oehlrich & Co. in Riga, die Wagenfette herstellte. In den folgenden Jahren errichtete er Mineralschmieröl-Raffinerien in Riga, Baku und 1884 in Hamburg. 1891 trat Albrecht aus der Rigaschen Firma aus und übernahm die Fabriken in Baku und Hamburg sowie die Reservoiranlagen und Abfüllstation in Batum auf alleinige Rechnung unter der Firma Mineralölwerke Alb- recht & Co. KG. Albrecht setzte für regelmäßige Fahrten zwischen Batum und Hamburg den Tankdampfer „Bakuin“ ein und wirkte damit auf diesem Gebiet der Schifffahrt bahnbrechend. Nach dem ersten Weltkrieg richtete er den Fokus auf die Verarbeitung amerikanischen Rohöls in Duisburg und Mannheim. Neben seiner Tätigkeit als Unternehmer verfasste Albrecht zahlreiche wissenschaftliche Schriften. Er war Vorsitzender des von ihm gegründeten Reichserdölverbandes. 1911 stiftete er das Hamburger Säuglingsheim. Von 1911 bis 1925 hatte er den Vorsitz des Kunstvereins inne. Der Hamburgischen Bürgerschaft gehörte er von 1900 bis 1919 an, und zwar als Mitglied der Fraktion der Rechten.

 
Literaturhinweise MaxAlbrecht.pdf
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Industrieproduzent/in: -
Kaufmann/-frau: -
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Siegfried Albrecht  
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Geboren 29. Oktober 1819
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 30. Oktober 1885
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Siegfried Albrecht war Politiker und Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft

Er wurde am 29.10.1819 in Hamburg geboren und stammte aus einer Kaufmannsfamilie, die aus Dessau eingewandert war. Nach seiner Schulzeit am Johanneum studierte er Rechtswissenschaften in Heidelberg. Anschließend arbeitete er in Hamburg als Rechtsanwalt sowie in den Jahren 1846 bis 1849 als Kriminalhilfsaktuar bei der Hamburger Polizeibehörde. Zusätzlich war Albrecht als Redakteur bei den Hamburger Nachrichten tätig. In den Jahren 1848/49 gehörte er der Konstituierenden Versammlung in Hamburg an, wo er Mitglied des Verfassungsausschusses war. 1850 schloss er sich mit Gustav Ferdinand Hertz in der Anwaltssozietät „Dres. Albrecht & G. Hertz“ zusammen.

Von 1859 bis 1865 war Albrecht Mitglied der Hamburger Bürgerschaft. In den Jahren 1862 bis 1879 wirkte er als Präses des Handelsgerichts und wurde anschließend zum ersten Präsidenten des Landgericht Hamburgs ernannt. Jedoch musste Albrecht diese Position schon nach drei Jahren aus gesundheitlichen Gründen aufgeben. Nach seinem Tod am 30.10.1885 ehrte ihn Hamburgs Erster Bürgermeister Hermann Anthony Cornelius Weber mit den Worten:„Albrecht war ein Mann von tiefem Wissen, durchaus wahr, gründlich im Erwägen, ein Vorbild guter Rechtsprechung, einfach in seinem Auftreten hatte er einen hohen Adel der Gesinnung, er war ein echter Deutscher und ein treuer Hamburger.“

 
Literaturhinweise Siegfried Albrecht_Literatur.pdf
Kategorien Politik
Justiz
Funktionen Bürgerschaftsmitglied: 1859 - 1879
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Heinrich Jacob Aldenrath  
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Geboren 17. Februar 1775
Geburtsort Lübeck 
Gestorben 25. Februar 1844
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Heinrich Jacob Aldenrath, geb. 17.02.1775 in Lübeck, gest. 25.02.1844 in Hamburg. Schüler von Johann Jacob Tischbein, dann von Friedrich Carl Gröger und mit diesem zusammen auf der Akademie in Berlin. Werkstattgemeinschaft mit Friedrich Carl Gröger und gemeinsame Reisetätigkeit. 1816 mit Gröger zusammen Übersiedlung nach Hamburg. Wichtigster Porträtminiaturist des nordelbischen Bereichs in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. 
Lokale Referenzen

Stiftung Historische Museen Hamburg / Museum für Hamburgische Geschichte:

Selbstbildnis, um 1820 (siehe 3. Abbildung), ausgeführt in Form einer Miniatur. Die Technik besteht aus Deckfarben auf Elfenbein. Das Porträt ist verglast und in einem Medaillion gefasst. Das Oval hat die Maße 4,7 x 3,8 cm.                                                                                                                                      

Weitere Porträtminiaturen von Aldenrath im Museum für Hamburgische Geschichte: Adolf Friedrich von Cambridge, um 1810 / Friederica Christina Flügge, um 1837 / Johann Matthias von Hosstrup, 1812 / Henriette Cäcilie Justus, um 1820 / Benedicta Krutisch, um 1820 / Anton Friedrich Meyer, um 1825 / Friedrich Ludwig Schröder, um 1800 / Marianne Margaretha Elisabeth und Helene Maria Mathilde Schwartze, 1837/ sowie zwei Miniaturen zweier  unbekannter Herren (Kniestück frontal sowie Brusstück im Profil).

Porträt des Heinrich Jacob Aldenrath vom Maler Johann Gottlob SOLBRIG, 1838 gemalt ( Abbildung 1.), Öl auf Leinwand, 22,4 x 17,6 cm, sowie eine Kopie eines unbekannten Malers nach Friedrich Karl Gröger von 1820 - siehe Abbildung 2. Öl auf Leinwand, 36,5 x 27,4 cm.

 
Kategorien Kunst
Funktionen Maler/in: -
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Christian Wilhelm Allers  
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Geboren 06. August 1857
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 19. Oktober 1915
Todesort Karlsruhe 
Kurzbiographie

Nach Ausbildung als Lithograph in Hamburg tätig. !877 Umzug nach Karlsruhe. 1878 - 1883 Studium an der Kunstschule Karlsruhe. Längere Aufenthalte in Italien, wohnt auf Capri und in Karlsruhe. Er hat große Ambitionen die Welt zu bereisen und finanziert dieses mit Porträtaufträgen, die er vor Ort erhält.


 


 
Lokale Referenzen Stiftung Historische Museen Hamburg / Museum für Hamburgische Geschichte: Bleistiftzeichnung von Otto von Bismarck, 1892.
 
Kategorien Kunst
Funktionen Zeichner/in: -
Maler/in: -
Lithograph/in: -
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Valerie Alport  
Abbildung
Geboren 23. Mai 1874
Geburtsort Posen 
Gestorben 11. Dezember 1960
Todesort Marseille 
Kurzbiographie

Valerie Alport, geb. Mankiewicz war eine große Kunstsammlerin, ebenso wie ihr Schwager Oskar Troplowitz (1863 - 1918), der mit Valeries Schwester Gertrud (1869 - 1920) verheiratet war.

Valerie und ihre Schwester entstammten einer Apothekerfamilie. Valerie Alport besaß Anteile an der Firma Beiersdorf in Hamburg-Eimsbüttel, die von Oskar Troplowitz zu einem weltweiten Unternehmen der pharmazeutisch-kosmetischen Industrie entwickelt wurde, und war mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden der Firma Beiersdorf, Leo Alport (1868 – 1935) verheiratet. Das Ehepaar hatte zwei Kinder, Anna Elisabeth und Erich. Die Familie lebte in einer Villa in der Agnesstraße 1, wo Valerie Alport, die 1931/32 Mitglied der GEDOK (Gemeinschaft deutscher und österreichischer Künstlerinnen und Kunstfreundinnen) geworden war, Konzerte und Vorträge mit und für kunst- und kulturinteressierte Menschen veranstaltete.
Vor dem Ersten Weltkrieg hatte Valerie Alport in Paris Kunstgeschichte studiert und mit der Sammlung von Kunstwerken begonnen. Ihre Kunstsammlung bestand aus neuer Kunst, so aus Bildern von Chagall, Matisse, Derain, Nolde.
Mit der jüdischen Malerin Anita Rée war Valerie Alport seit den 1920er Jahren freundschaftlich verbunden. Sie kaufte der Künstlerin zahlreiche Bilder ab und schützte sie somit vor Armut. Nach Anita Rées Freitod im Jahre 1933 erbte sie die bei ihr gelagerten Bilder der Künstlerin.
1935 starb Leo Alport, zwei Jahre zuvor, im April 1933, war er als jüdisches Aufsichtsratsmitglied von seinem Posten bei Beiersdorf zurückgetreten. Ein Jahr nach seinem Tod schenkte Valerie Alport einen Teil der Rée-Bilder dem Jüdischen Museum in Berlin.  Am 22. Juli 1937 emigrierte Valerie Alport zu ihrem Sohn Erich nach Oxfort. Da nach dem Machtantritt der Nationalsozialisten Moderne Kunst verfehmt und verfolgt wurde und als „entartete Kunst“ galt, hatte Valerie Alport ihren Kunstbesitz ungehindert in die Emigration mitnehmen dürfen.

 
Kategorien Kunst
Funktionen Kunstsammler/in: -
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Otto Ameis  
Abbildung
Geboren 1881
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 1958
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1881 geboren in Hamburg. Er machte eine Maurerlehre; 1904 bis 1907 Studium an den Technischen Hochschulen Braunschweig und Charlottenburg; Ab 1909 mit seinem Schwager Alfred Jacob assoziiert (Jacob & Ameis) hauptsächlich im Villen- und Landhausbau tätig; 1943 bis 1945 Mitarbeit im Heeres-Bauamt Hamburg; Nach dem Tod von Jacob 1945 betreibt Ameis das Büro alleine weiter; 1958 Tod in Hamburg 
Lebensbeschreibungen OttoAmeisWerkeliste.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen
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Arnold Heinrich Amsinck  
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Geboren 13. Oktober 1872
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 31. Oktober 1939
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Arnold Heinrich war das siebte von acht Kindern der Eltern Martin Garlieb Amsinck (1831-1905) und Susanne Catharine, geb. Gossler (1835-1901).

Als Vorsitzender des Vorstands der Woermann-Linie AG und der Deutschen Ostafrika-Linie widmete er sich, wie seine Vorfahren, der Entwicklung der deutschen Schifffahrt. Nach mehrjährigem Aufenthalt in Chile und Bolivien trat er in die Segelschiffsreederei seines Vaters ein. 1901 wurde er auf Wunsch Adolph Woermanns als Nachfolger seines Schwiegervaters J.F. Bohlen Mitinhaber der Firma C. Woermann. In dieser Funktion widmete er sich vor allem den Geschäften der Woermann-Linie, mehrere Reisen führten ihn nach Afrika und Nordamerika. Nach der Trennung der Firma C. Woermann von den afrikanischen Dampferlinien am 1. Juni 1916 übernahm Amsinck den Vorsitz der beiden aus dem Stammhaus C. Woermann hervorgegangenen Unternehmen Woermann-Linie AG und Deutsche Ost-Afrika-Linie.

Er war in Hamburg General-Konsul des Kongo-Staates. 1932 übernahm er den Vorsitz der Seeberufsgenossenschaft.

Arnold Heinrich Amsinck heiratete in Hamburg am 14. September 1898 Thekla Aline, geb. Bohlen (1879-1933), mit der er vier Kinder hatte.

 
Lokale Referenzen
Spuren in Hamburg:
- am Schlussstein einer Fensterwölbung im Obergeschoss des Rathauses ist das Wappen der Familie Amsinck
 
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Reeder: -
Anfang

 
Gustav Amsinck  
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Geboren 24. August 1837
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 08. Juni 1909
Todesort New York 
Kurzbiographie

Gustav war das zehnte von zwölf Kindern der Eltern Johannes Amsinck (1792-1879) und Emilie, geb. Gossler (1799-1875). Einer seiner Brüder war Heinrich (1824-1883).

Nachdem Gustav Amsinck seine Lehrzeit in der väterlichen Firma Johannes Schuback & Söhne beendet hatte, ging er zur weiteren Ausbildung nach Portugal, Spanien, Frankreich und England. Seit 1857 in New York, arbeitete er bei seinem Bruder Erdwin in dessen Firma L. E. Amsinck. 1861 wurde er dort Teilhaber, nach Erdwins Rückkehr in seine Heimatstadt Hamburg führte Gustav die Firma seit 1874 alleine weiter. Sie wurde 1876 in G. Amsinck & Co. umbenannt. Neben dem Kerngeschäft, dem Zucker- und Kaffeehandel, investierte der Merchantbanker in Innovationen wie Fassreifenpatente, Fertighäuser und war beim Bau des Panamakanals involviert. Schon vor Erdwins Ausscheiden hatte die Firma einen bedeutenden Aufschwung genommen, der sich auch unter neuem Namen fortsetzte. Als Nachfolger seines Bruders wurde Gustav Amsinck 1874 portugiesischer Generalkonsul in New York. Dort engagierte er sich vor allem auf kulturellem Gebiet: So förderte er z.B. das Metropolitan Museum of Art. 1899 erwarb er in Hamburg ein repräsentatives Stadthaus an der westlichen Binnenalster: das Amsinck-Haus, heute Sitz des Übersee-Clubs. Ausführliche Biographie

 
Lokale Referenzen Amsinck-Haus, Neuer Jungfernstieg 19 (Sitz des Übersee-Clubs) 
Literaturhinweise Literatur zu Gustav Amsinck.pdf
Kategorien Wirtschaft
Funktionen
Anfang

 
Heinrich Amsinck  
Abbildung
Geboren 09. September 1824
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 04. Januar 1883
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Heinrich war das fünfte von zwölf Kindern der Eltern Johannes Amsinck (1792-1879) und Emilie, geb. Gossler (1799-1875). Einer seiner Brüder war Gustav (1834-1909).

Die väterliche Firma Johannes Schuback & Söhne betrieb typische Merchant-Bank-Geschäfte; entsprechend verlief die Ausbildung Heinrich Amsincks. Der Lehrzeit im väterlichen Geschäft folgte ein zweijähriger Aufenthalt in Boston bei der Firma Gossler & Knorre, einer Gründung seines Onkels. Nach seiner Rückkehr trat er am 1. Januar 1849 als Prokurist in die Firma Johannes Schuback & Söhne ein, im Dezember 1952 wurde er Bürger und im Januar des darauffolgenden Jahres Teilhaber der väterlichen Firma. Ab September 1879 führte er nach dem Tod seines Vaters das Im-, Export- und Bank-Geschäft zusammen mit seinem Bruder Wilhelm Amsinck als alleinige Inhaber weiter. Am 31. Dezember 1860 wählte ihn die Versammlung Eines Ehrbaren Kaufmanns zum Mitglied der Commerzdeputation. Als Vertreter dieser Deputation war er von 1860 bis 1863 Mitglied der Bürgerschaft und der Maklerordnung. Der Deputation für Handel und Schifffahrt und der Auswandererbehörde gehörte er von 1861 bis 1864 an, der Bankdeputation 1863. In das Jahr seines Präsidiats vom 1. Januar bis 31. Dezember 1864 fiel seine Wahl vom 7. Dezember in die Finanzdeputation. Diese Wahl bedeutete das vorzeitige Ende seiner Arbeit in der Handelskammer.

Heinrich Amsinck heiratete in Hamburg am 24. Mai 1854 Ida Wilhelmine, geb. Heeren (1833-1898), mit der er fünf Kinder hatte.

 
Lebensbeschreibungen Heinrich Amsinck.pdf
Podcasts Amsinck Heinrich.mp3
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Handelskammerpräses: 1864 -
Bürgerschaftsmitglied: 1860 - 1863
Anfang

 
Helene Marie Antonie Amsinck  
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Geboren 08. Februar 1848
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 08. März 1921
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Die Tochter des Kaufmanns und Getreidemaklers Gustav Lattmann heiratete 1866 Erdwin Amsinck, den älteren Bruder von Gustav Amsinck. Acht Jahre später kehrte das Ehepaar aus New York nach Hamburg zurück, wo Erdwin Amsinck 1850 die Firma L. E. Amsinck als Agentur der väterlichen Firma Johannes Schuback & Söhne eröffnet hatte. Beide lebten fortan als Privatiers An der Alster in einem komfortablen Wohnhaus, in dem Erdwin eine bedeutende Gemäldegalerie anlegte. Das kinderlose Ehepaar reiste viel, so. z.B. nach Frankreich und Italien, wo sie diverse Künstler besuchten, außerdem in die Türkei, nach Ägypten, Palästina und Russland. Nach dem Tod Antonie Amsincks 1921 – ihr Mann war bereits 1897 gestorben – wurde aus dem Teil des hinterlassenen Vermögens die Erdwin Amsinck-Stiftung gegründet. Diese existiert noch heute und unterstützt vor allem junge Künstler. Die Gemäldegalerie, deren Wert auf 4.524.500 Mark geschätzt wurde, erhielt die Hamburger Kunsthalle. Für Jahrzehnte war es das letzte Mal, dass dieser eine geschlossene Privatsammlung vermacht wurde. 
Literaturhinweise Literatur zu Antonie Amsinck.pdf
Kategorien Wohlfahrt
Funktionen
Anfang

 
Paul Amsinck  
Abbildung
Geboren 13. Januar 1649
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 07. August 1706
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie
Paul Amsinck war das zweite von zehn Kindern der Eltern Rudolf Amsinck (1614-1688) und Anna, geb. Jenisch (1623-1663).
 
Er war zuerst Kaufmann in Lissabon, um sich später in Hamburg nieder zu lassen. Hier wurde er 1690 Commerz-Deputierter und 1694 Bürger am Niedergericht. Die Handelskammer Hamburg leitete er vom Mai 1693 bis Mai 1694 als ihr Präses. 1701 bis 1702 war er Vorsteher und Jahresverwalter der Niederländischen Armen-Casse.
 
Paul Amsinck heiratete in Hamburg am 18. Juli 1687 Christina Adelheid, geb. Capell (1663-1730), mit der er neun Kinder hatte. Das zweite Kind, Tochter Anna Elisabeth (1690-1748), wurde später die Frau von Senator Rudolf Berenberg (1680-1746).
 
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Handelskammerpräses: Mai 1693 - Mai 1694
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Rudolf Amsinck  
Abbildung
Geboren 09. November 1577
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 01. Dezember 1636
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Rudolf war des erste von neun Kindern des aus den Niederlanden nach Hamburg geflüchteten Kaufmanns Willem Amsinck (1542-1618) und Henrica, geb. van de Rouse.

Er betätigte sich als Kaufmann und wurde 1618 Mitinhaber der väterlichen Assekuranzfirma "Rudolf und Arnold Amsinck". Zwischen 1615 und 1619 gründete er eine Drahtmühle in Grönwohld bei Trittau/Holstein. 1619 wurde er Ratsherr, Senator und Mitbegründer der Hamburger Bank. Er wurde 1623 Prätor (oberster Gerichtsherr) und gehörte der im selben Jahr gegründeten Admiralität an. 1625 war er Bauherr und 1633 Bankoherr. Amsinck war mehrfach hamburgischer Gesandter zu den Niederlanden, Dänemark und zu den Hansetagen. Seit 1618 war er Jurat an St. Petri und seit 1626 Colonellherr von St. Katharinen. Er besaß mehrere Grundstücke in Curslack/Vierlande, Billwerder und auf der Insel Nordstrand. Rudolf Amsinck gehörte zu den vermögendsten Hamburgern seiner Zeit.

Rudolf Amsinck heiratete am 22. November 1601 Isabeau (Isabella), geb. de Hertoghe (1583-1662), mit der er 14 Kinder hatte.

 
Kategorien Politik
Wirtschaft
Funktionen Senator/in: 1619 -
Kaufmann/-frau: -
Industrieproduzent/in: -
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Wilhelm Amsinck  
Abbildung
Geboren 19. Juli 1793
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 04. Januar 1874
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Wilhelm Amsinck, geboren 19.7.1793 in Hamburg, gestorben 4.1.1874 ebd., Sohn des Bürgermeisters Wilhelm Amsinck und der Elisabeth Schuback. Nach Studium der Rechte Promotion zum Dr. jur. und Niederlassung als Advokat in Hamburg. 1824 Ernennung zum Richter am Niedergericht, 1827 zum Senatssyndikus. Vermählt 9.11.1824 mit Marie von Schwartz. 
Kategorien Politik
Justiz
Funktionen Senatssyndicus: 1827 -
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Wilhelm Amsinck  
Abbildung
Geboren 05. Januar 1752
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 21. Juni 1831
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Eine Kurzbiographie liegt für diese Persönlichkeit aktuell noch nicht vor. Es wird auf den ausführlichen Nachruf verwiesen. 
Nachrufe (Nekrologe) Übersetzung aus dem Lateinischen.pdf
Podcasts Sprecher Heinz A. E. Schröter 2010 21.mp3
Medaillen
Kategorien Politik
Funktionen Senator/in: 1786 - 1802
Bürgermeister/in: 23. Oktober 1802 - 13. Februar 1811
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Zimbert Amsinck  
Abbildung
Geboren 09. November 1650
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 28. August 1696
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Zimbert Amsinck, geb. 09.11.1650 in Hamburg, gest. 28.08.1696 ebd., Sohn des Hamburger Kaufmanns Rudolph Amsinck und der Hamburger Kaufmannstochter Anna Jenisch. Nach Jurastudium 1674 Licentiat der Rechte in Straßburg, seitdem als Advokat in Hamburg tätig. 08.10.1691 Heirat mit der Hamburger Kaufmannstochter Johanna Ulcken. 
Kategorien Justiz
Funktionen
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Johann Anderson  
Abbildung
Geboren 14. März 1674
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 03. Mai 1743
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Johann Anderson d. Ä., geb. 14.3.1674 in Hamburg, gest. 3.5.1743 ebd., Sohn des Kaufmanns Ammon Anderson und dessen zweiter Frau, der Ratsapothekerstochter Gesa Stahl. Nach Studium der Theologie und dann der Jurisprudenz in Halle 1697 Promotion in Leiden. 1702 Ratssekretär, 1708 Ratssyndicus mit umfangreicher Gesandtentätigkeit, seit 1723 Bürgermeister in Hamburg. Erste Eheschließung 17.5.1700 mit der Domdechantentochter Margaretha Katharina Westermann (gest. 1702), zweite Heirat mit der Bürgermeisterstochter Margarethe von Lengerke. 
Medaillen
Kategorien Politik
Funktionen Senatssyndicus: 1708 -
Bürgermeister/in: 5. Februar 1723 - 3. Mai 1743
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Johann Anderson  
Abbildung
Geboren 30. September 1717
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 12. Januar 1790
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Johann Anderson d. J., geb. 30.09.1717 in Hamburg, gest. 12.01.1790 ebd., Sohn des Johann Anderson d. Ä. und dessen zweiter Ehefrau Margarethe von Lengerke. Nach Studium der Rechte in Halle 1741 Promotion in Utrecht. 1748 Ratssekretär in Hamburg, 1751 Ratsherr, seit 1783 Bürgermeister. 13.05.1749 Heirat mit der Oberaltentochter Gesa Matfeldt. 
Nachrufe (Nekrologe) Text Latein Ouelle Staatsarchiv HH.pdf
Übersetzung aus dem Lateinischen.pdf
Medaillen
Kategorien Politik
Funktionen Senator/in: 1751 -
Bürgermeister/in: 4. August 1783 - 12. Januar 1790
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Sankt Ansgar  
Abbildung
Geboren 801
Geburtsort Picardie 
Gestorben 03. Februar 865
Todesort Bremen 
Kurzbiographie Ansgar (geb. vermutlich 801 in der Picardie, gest. 3.2.865 in Bremen, auch Anskar oder Anschar genannt); Kirchenheiliger, Erzbischof von Hamburg und Bremen sowie Missionsbischof für Skandinavien. Ein Großteil der Urkunden, die als Quellen zu Ansgars Leben und Wirken dienten, haben sich als Fälschungen erwiesen, sodass viele Daten unklar bleiben. Die wichtigsten Informationen stammen aus der Biografie, die sein Schüler und Nachfolger Rimbert verfasste. Demnach wurde der Benediktiner von Papst Gregor IV. als Missionslegat und Bischof entsandt. Nach seiner Tätigkeit in Skandinavien auch als "Apostel des Nordens" bekannt, leitete Ansgar das 831/32 oder 834 gegründete Bistum Hamburg. Vermutlich nach einem Wikingerüberfall 845 wurde sein Sitz nach Bremen verlegt und mit dem dortigen Bistum vereinigt. 
Kategorien Religion
Funktionen
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Prof. Dr. Fritz Georg Arndt  
Abbildung
Geboren 06. Juli 1885
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 08. November 1969
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Fritz Arndt wurde am 6. Juli 1885 in Hamburg geboren. Er besuchte das Matthias Claudius Gymnasium in Wandsbek und legte 1904 das Abitur ab. Er studierte Chemie in Genf, Hamburg und Freiburg und promivierte hier 1908 mit der Arbeit „Untersuchungen über neue Derivate des o-Toluchinolins“. Er arbeitete dann als wissenschaftlicher Assistent an den Universitäten Freiburg, Greifswald und Kiel. Von dort folgte er seinem Professor Heinrich Blitz nach Breslau und habilitierte hier 1912. Aus gesundheitlichen Gründen ausgemustert, nahm Arndt nicht als Soldat am Ersten Weltkrieg teil, sondern war in Breslau bei der „Abteilung für Zensur und Nachrichtendienst“ tätig. 1915 gelangte er – vermittelt durch das Berliner Kultusministerium, das eine Anfrage aus der Türkei erhalten hatte – als Professor für Anorganische Chemie an das Darülfünun, die 15 Jahre zuvor gegründete erste Universität des Osmanischen Reiches. Die ganze Universität befand sich im Aufbau und somit war Arndt auch in fachübergreifende Gestaltungs- und Organisationsprozesse involviert. Bereits nach einem Jahr Aufenthalt war er dazu befähigt, seine Vorlesungen auf Türkisch abzuhalten. Nach drei Jahren kehrte er an die Universität Breslau zurück und wurde 1928 zum Professor ernannt. Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 wurde Fritz Arndt, der jüdische Vorfahren hatte, aus dem Hochschuldienst entlassen; die Nachricht erreichte ihn während eines Forschungsaufenthaltes in Großbritannien; Arndt beschloss, nicht nach Deutschland zurückzukehren. Er bekam zunächst einen Lehrauftrag in Oxford und kehrte 1934 in die inzwischen gegründete Türkische Republik zurück; das Darülfünun war in die Universität Istanbul aufgegangen. Arndt erlebte die Umbrüche in der Türkei hautnah und war ein zweites Mal in die Neugestaltungsprozesse der Universität involviert. Wegen seiner sprachlichen Begabung wurde er als beratendes Mitglied in die von Atatürk gegründete Kommission zur Durchführung der Sprachreform gerufen. In diesem Zusammenhang begegnete er Atatürk auch persönlich. Arndts Haus entwickelte sich bald zu einem Treffpunkt der Intellektuellen in Istanbul. Er blieb bis zu einer Pensionierung im Jahre 1955 an der Universität und kehrte dann in seine Geburtsstadt Hamburg zurück. In einem Wiedergutmachungsverfahren wurde ihm der Status eines emeritierten ordentlichen Professors in Deutschland zuerkannt. Arndt wurde mit mehreren Auszeichnungen bedacht; so wurde er u.a. 1960 zum „Ehrenbürger“ der Universität Hamburg ernannt und 1966 zum Ehrendoktor der Universität Istanbul. Fritz Arndt starb am 8. Dezember 1969 in Hamburg.  
Lokale Referenzen

 www.chemie.uni-hamburg.de/gnd/116342773

 
Kategorien Wissenschaft
Funktionen
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Johann Carl Gottlieb Arning  
Abbildung
Geboren 05. Juni 1786
Geburtsort Minden 
Gestorben 09. August 1862
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie
Landherr der Hamburger Marschlande, Senator im Rath der Stadt
Nach seiner Promotion 1808 kam der in Minden geborene Arning nach Hamburg, um sich hier als Advokat nieder zu lassen. Am 15. April 1835 wurde er Senats-Mitglied im Rath der Stadt, dem er bis zu seinem Tode angehörte.
Johann Carl Gottlieb Arning war verheiratet mit Henriette Wilhelmine, geb. Oppenheimer. Sie war die Tochter des Hamburger Kaufmanns Jacob Amschel Oppenheimer (1778-1845) und seiner Frau Esther, geb. Heckscher. Ihr Sohn war der spätere Landgerichtspräsident Christian Arning (1824-1909).
 
Lokale Referenzen
Johann Carl Gottlieb Arning wurde am 1. August 1816 von der Loge "Ferdinande Caroline zu den drei Sternen" zum Freimaurer aufgenommen.
 
Spuren in Hamburg:
- seit 1873 sind auf Steinwerder - genau gegenüber der Elbphilharmonie - der Arningkai und die Arningstraße
 
Kategorien Politik
Funktionen Senator/in: 1835 - 1862
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Johannes Arnold  
Abbildung
Geboren 1867
Geburtsort Lübeck 
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie

Johannes Arnold wurde 1867 in Lübeck geboren und erhielt dort auch seine kaufmännische Ausbildung. Als 22jähriger trat er in die Wilhelmsburger Chemische Fabrik Hamburg ein. 1896 wurde er an die Spitze der Firma berufen. Außerhalb seiner Tätigkeit als Fabrik-Direktor entfaltete Arnold eine rege Aktivität für seinen Wohnbereich Wilhelmsburg. 1905 war er Mitglied im dortigen Gemeinde-Ausschuß. Darüber hinaus verwaltete er zahlreiche Ehrenämter, war Mitglied der Handelskammer Harburg und Mitglied des Kreistages für den Landkreis Harburg.

 
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Kaufmann/-frau: -
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Prof. Dr. Emil Artin  
Abbildung
Geboren 03. März 1898
Geburtsort Wien 
Gestorben 20. Dezember 1962
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Emil Artin war ein österreichischer Mathematiker und einer der führenden Algebraiker und Zahlentheoretiker des 20. Jahrhunderts. 
Lokale Referenzen Emil-Artin-Hörsaal im Hauptgebäude der Universität Hamburg (Edmund-Siemers-Allee 1). 
Lebensbeschreibungen ArtinEmil.Biographie.pdf
Literaturhinweise

ArtinEmilLiteratur.pdf
Kategorien Wissenschaft
Funktionen
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Hans Christian Asmussen  
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Geboren 21. August 1898
Geburtsort Flensburg 
Gestorben 30. Dezember 1968
Todesort Speyer 
Kurzbiographie

Hans Christian Asmussen war von 1932 bis 1934 Pastor an der Altonaer Hauptkirche St. Trinitatis. Von 1917 bis 1921 studierte er Evangelische Theologie in Kiel und in Tübingen. 1921 legte er das erste, 1923 das zweite theologische Examen in Kiel ab. Am 30. April 1923 wurde er in Flensburg ordiniert. Er war dort anschließend Hilfsgeistlicher, ab 1925 Pastor in Albersdorf (Süderdithmarschen), ab 1932 in Altona. Unter seiner Führung erarbeiteten fünf Theologen das am 11. Januar 1933 verkündete „Wort und Bekenntnis Altonaer Pastoren in der Not und Verwirrung des öffentlichen Lebens“, das 21 der 25 Altonaer Pastoren unterschrieben. Sie nahmen darin Stellung zur politischen Situation in Deutschland, erinnerten an das Recht auf politischen Widerstand und lehnten den Totalitätsanspruch des Nationalsozialismus ab Als Folge wurde Asmussen von der Schleswig-Holsteinischen Landeskirche suspendiert und zum 15. Februar 1934 emeritiert. Er zog nach Bad Oeynhausen und wurde Mitarbeiter von Präses Karl Koch. Auf der ersten Bekenntnissynode in Barmen war er einer der Väter der „Theologischen Erklärung zur gegenwärtigen Lage der Deutschen Evangelischen Kirche“. 1934 gehörte er dem Präsidium der Bekenntnissynode von Bad Oeynhausen an und war Mitglied des Reichsbruderrates. 1935 gründete er die Kirchliche Hochschule in Berlin-Dahlem und übernahm deren Leitung. Von 1936 bis 1940 erhielt er ein reichsweites Rede- und Predigtverbot. 1941 wurde Asmussen verhaftet. 1943 wurde er als Privatsekretär für die Deschimag in Bremen für die Rüstungswirtschaft reklamiert. Im gleichen Jahr nahm ihn die württembergische Landeskirche auf. Er wurde Aushilfspfarrer und wirkte am Kirchlichen Einigungswerk des württembergischen Landesbischofs mit. Seit August 1945 war Asmussen Mitglied der Kirchenleitung in Kiel, ließ sich jedoch ständig aufgrund seiner überregionalen Aufgaben vertreten: 1945 wurde er Vorsitzender des Bruderrates und war von 1945 bis 1948 Präsident der Kanzlei der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Von 1949 bis 1955 war er Propst von Kiel. In seinen späten Jahren näherte er sich der römisch-katholischen Kirche und der Hochkirchlichen Bewegung an. Er engagierte sich für die rechtskonservative Abendländische Akademie in Eichstätt und war Mitglied der CDU.

 
Literaturhinweise Asmussen Literatur.pdf
Kategorien Religion
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Ludmilla Rosa Assing  
Abbildung
Geboren 22. Februar 1821
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 25. März 1880
Todesort Florenz 
Kurzbiographie

Als jüngste Tochter von Dr. David und Rosa Maria Assing, geborene Varnhagen, wurde Ludmilla am 22. Februar 1822 in Hamburg geboren, wurde  musisch, literarisch und politisch aufgeklärt gebildet und erzogen und lebte in der Poolstraße 9 bis 1842 in Hamburg.

Sie starb hochangesehen als Herausgeberin bedeutender kulturgeschichtlichter Nachlässe, Briefwechsel und literarischer Werke, als Autorin eigener Schriften, als Zeichnerin vielfältiger Porträts von Zeitgenossen und als Gründerin der Handelsschule "Scuoloa Ludmilla Assing" am 25. März 1880 in Florenz.

 
Lebensbeschreibungen Ludmilla Assing Lebenslauf 1836.jpg

KP Ludmilla Assing.docx
Literaturhinweise AssingLudmilla.QuellenLiteratur.pdf
Kategorien Literatur
Funktionen Autor/in: -
Dichter/in: -
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Ottilie Davida Assing  
Abbildung
Geboren 11. Februar 1819
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 21. August 1884
Todesort Paris 
Kurzbiographie

Am 11. Februar 1819 wurde Ottilie Davida Assing in Hamburg geboren und wuchs gemeinsam mit ihrer Schwester Ludmilla in einem von liberalen Ideen  geprägten und  literarisch äußerst engagierten  Elternhaus in der Poolstraße  in der  Hamburger Neustadt auf.   Im Salon ihrer Eltern Dr. David und Rosa Maria Assing, geborene Varnhagen, organisierte sie Lesungen klassischer Literatur unter der Regie von Karl Gutzkow, eine der  wichtigen Stimmen in der Jungdeutschen Bewegung. Sie führte ihre Theaterbegeisterung später in der  Hamburger Schauspieltruppe von John Baptiste Baison (1812- 1849) als Schauspielerin, aber dann  auch als Biographin dieses in Hamburg überaus erfolgreichen Schauspieldirektors fort.  Über Berlin, Paris und Dresden wanderte sie in die USA aus und schrieb als Korrespondentin gegen die Sklaverei und engagierte sich politisch und emotional für den  ehemaligen Sklaven und Bürgerrechtler Frederick Douglass. 1875 kehrte sie nach Paris zurück und wählte nach einer Krebsdiagnose am 21. August 1884 den Freitod.

 
Lebensbeschreibungen Ottilie Davida Assing.pdf
Kategorien Literatur
Funktionen Autor/in: -
Journalist/in: -
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Rosa Maria Assing  
Abbildung
Geboren 28. Mai 1783
Geburtsort Düsseldorf 
Gestorben 22. Januar 1840
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Rosa Maria Assing wurde als ältestes Kind der evangelisch getauften Straßburger Ratsherrntochter Anna Maria und des katholischen Arztes Andreas Jacob Varnhagen von Ense, ein überzeugter Aufklärer und Anhänger der Ideale der französischen Revolution, am 28. Mai 1783 in Düsseldorf geboren.

Die Schriftstellerin, Lyrikerin, Scherenschnittkünstlerin und Erzieherin Rosa Maria Assing, die 1796 dann zusammen mit ihrer Mutter und ihrem jüngeren Bruder dem aus Straßburg vertriebenen und aus Düsseldorf ausgebürgerten Vater nach Hamburg folgten, ist heute weniger bekannt für ihr literarisches Werk als vielmehr ihr Leben beispielhaft für den Beginn der bürgerlichen Emanzipation in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Umfassende Bildung und weibliches Selbstbewusstsein führten dann nach dem frühen Tod des Vaters zur eigenständigen Gründung eines Mädchenpensionats in Altona, das sie 1814 erfolgreich in die Neustadt verlegte. 1814 heiratete sie dann auch den aus den Freiheitskriegen kommenden, mit dem Eisernen Kreuz geehrten Arzt David Assur Assing. In dem bescheidenen Haus in der Neustadt (Poolstraße), in dem die Familie mit den beiden Töchtern Ludmilla und Ottilie lebte, führte sie, sicherlich auch angeregt durch ihre Berliner Schwägerin Rahel und ihren mittlerweile sehr berühmten Bruder Karl August Varnhagen, einen literarischen Salon. Schriftsteller und aufgeklärte Intellektuelle verkehrten hier wie Heinrich Heine, Friedrich Hebbel, Karl Gutzkow, Ludolf Wienbarg oder Gabriel Riesser. In dieser aufgeklärten und künstlerisch höchst produktiven Sphäre war sie sehr rege auch selbst literarisch tätig und verfertigte mit höchster Kunstfertigkeit Scherenschnitte.

Sie starb im 57. Lebensjahr am 22. Januar 1840 in Hamburg.

 
Sonstige Rosa Maria Assing Visitenkarte.jpg
Rosa Maria Assing Scherenschnitt.jpg
Kategorien Literatur
Funktionen Autor/in: -
Scherenschnittkünstlerin: -
Dichter/in: -
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Albertine Assor  
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Geboren 22. März 1863
Geburtsort Zinten/Ostpreußen 
Gestorben 22. Februar 1953
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Albertine Assor kam aus einer baptistischen Pastorenfamilie. Beruflich war sie als Schneiderin tätig, eignete sie sich jedoch auch kaufmännische Kenntnisse an. Viele Jahre arbeitete sie für verschiedene Diakonien, unter anderem auch als Oberin. 1907 gründete sie den Diakonissenverein Siloah, welcher spätere in Albertinen-Diakoniewerk e.V. umbenannt wird. Der Verein war ursprünglich ein Heim für junge erwerbstätige Mädchen und Träger des ersten baptistischen Krankenhauses.

 
Lebensbeschreibungen Albertine Assor.pdf
Kategorien Wohlfahrt
Funktionen
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Jakob Friedrich Theodor Audorf  
Abbildung
Geboren 01. August 1834
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 20. Juni 1898
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Jakob Friedrich Theodor Audorf, der Jüngere, war Schlossermeister, Arbeiterführer, Redakteur und Dichter. Er  ist der Sohn  des Haartuchwebers Johann Hinrich Jakob Audorf(1807-1891), der eine so bedeutende Rolle in der frühen Arbeiterbewegung  in Hamburg innehatte, dass zehntausend Menschen, Fahnen schwenkend, 1891 seinem Sarg folgten. Durch diesen Vater, ein „Zoon Politicon“, früh geprägt, gründete Jakob Audorf 1863 als einer der elf Hamburger Delegierten in Leipzig den „Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein“ und wurde zum Mitglied des Vorstandes im Präsidium Lassalles gewählt.
 Die größte Bedeutung des Maschinenbauers  Jakob Audorf, der 1855  Gedichte, vorwiegend Wander-, Natur- und Liebeslieder, kleine Prosaarbeiten und  soziale Lyrik zu schreiben begann, erhielt er aber im Jahr 1864 anlässlich des Todes von Ferdinand Lassalle. Zur Melodie der Marseillaise  dichtete er das Lied „Wohlan, wer Recht und Wahrheit achtet“  für den Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein. Diese Deutsche Arbeitermarseillaise wurde sofort sehr populär und   war bis zum Ende des 19. Jahrhunderts das verbreiterste Arbeiterlied überhaupt  und wurde gemeinsam stets am Ende der  großen Arbeiterversammlungen in Hamburg gesungen.

 

 

 
Lokale Referenzen

 

Am 5.September 1960 wurde der Audorfring im Stadtteil Hamburg-Horn nach ihm benannt.

 
Kategorien Literatur
Medien
Funktionen Journalist/in: -
Dichter/in: -
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Dr. H. C. Gustav Moritz Adolf Aufschläger  
Abbildung
Geboren 09. Februar 1853
Geburtsort Jahnishausen bei Riesa 
Gestorben 09. April 1934
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Nach seinem Studienabschluss in Heidelberg war Gustav Aufschläger von 1878 bis 1882 Assistent im chemischen Laboratorium des Königlich-Sächsischen Polytechnikums in Dresden. 1882 gründete er die Dynamitfabrik Muldenhütten bei Freiberg und übernahm zwei Jahre später die Leitung der inzwischen gegründeten Dresdener Dynamit-AG bei Radebeul. 1889 wurde er vom befreundeten Alfred Nobel als Generaldirektor in den Vorstand der Dynamit AG (vormals Alfred Nobel & Co.) nach Hamburg berufen und stand 37 Jahre an der Spitze dieses Unternehmens. Aufschläger gründete das Generalkartell und leitete die in der Deutschen Union vereinigten Gesellschaften der Sprengstoff-Industrie. Daneben gehörte er zahlreichen Aufsichtsräten an, u. a. dem der Norddeutschen Bank. Ab 1900 produzierte er Munition in seinen Werken. Nach dem Ersten Weltkrieg stellte er diese auf die Erzeugung von Kunststoffen um und schloss sie 1926 mit seinem Ausscheiden der IG Farben an, aus deren Aufsichtsrat er 1933 ausschied. Wegen seiner Verdienste um die Herstellung von Rohprodukten wie Schwefelsäure, Salpetersäure und Glycerin verlieh ihm die technische Hochschule Aachen 1920 die Ehrendoktorwürde. Um den zahlreichen Unglücksfällen in Bergwerken entgegenzuwirken, entwickelte er ein Patent für die Fabrikation von Sicherheits-Sprengstoffen. Aufschläger gehörte von 1914 bis zu seinem Tod dem Kuratorium der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung an.  
Literaturhinweise GustavAufschläger.pdf
Kategorien Wissenschaft
Wirtschaft
Funktionen Industrieproduzent/in: -
Anfang

 
Rudolf Karl Augstein  
Abbildung
Geboren 05. November 1923
Geburtsort Hannover 
Gestorben 07. November 2002
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Rudolf Augstein war Gründer des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“. Der seit 1947 in Hannover erscheinende „Spiegel“ zog 1952 nach Hamburg. Hier baute Augstein den „Spiegel“ zu einem der führenden Politmagazine der Bundesrepublik auf und prägte damit den Medienstandort Hamburg entscheidend mit. 1962 sorgte die sogenannte „Spiegel“-Affäre bundesweit für Aufsehen, nachdem die „Spiegel“-Titelgeschichte „Bedingt abwehrbereit“ die Politik des Verteidigungsministers Franz Josef Strauß kritisch ins Visier genommen hatte. Die Vorwürfe des Geheimnisverrats führten zur vorübergehenden Inhaftierung Rudolf Augsteins. Die unrechtmäßige Durchsuchung der Redaktionsräume wurde zu einer Bewährungsprobe der Pressefreiheit. Der Verlag entwickelte sich in den Folgejahren zu einem modernen vielseitigen Medienunternehmen. 1990 wurde die Spiegel-TV-GmbH gegründet. Am 25. Oktober 1994 erschien „Der Spiegel“ als erstes Nachrichtenmagazin weltweit online, seitdem wurden die Aktivitäten des Verlags im Bereich Multimedia stetig ausgebaut. Augstein leitete das Unternehmen bis zu seinem Tod 2002. 1994 wurde Rudolf Augstein zum Ehrenbürger der Stadt Hamburg ernannt. Am Speersort, dem Standort des Pressehauses, wurde ihm zu Ehren eine Gedenktafel errichtet. Ausführlichere Informationen enthält das beigefügte pdf-Dokument „Rudolf Karl Augstein“. 
Lokale Referenzen
Spuren in Hamburg:
- Pressehaus, Speersort 1 ist seit 2008 eine Gedenktafel von der Patriotischen Gesellschaft
 
Lebensbeschreibungen Rudolf Karl Augstein.pdf
Podcasts Sprecher Heinz A. E. Schröter Augstein.mp3
Kategorien Wohlfahrt
Medien
Funktionen Journalist/in: -
Verleger/in: -
Anfang

 
Edgar Augustin  
Abbildung
Geboren 22. November 1936
Geburtsort Recklinghausen 
Gestorben 23. Oktober 1996
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Den Hauptteil in Edgar Augustins sehr breit gefächertem Oeuvre nehmen seine plastischen Arbeiten ein. Diese Gewichtung ist damit in Verbindung zu bringen, dass die Bildhauerkunst schon früh im Fokus seiner Ausbildung und seines künstlerischen Schaffens standen. So studierte Edgar Augustin nach einer Goldschmiedeausbildung und einem Studium an der Werkschule in Münster, in der Klasse der gegenständlichen Bildhauerei an der Hamburger Hochschule für bildenden Künste. In den folgenden Jahren bildet die menschliche Figur einen weiteren roten Faden durch sein Oeuvre; zunächst fertigte er als Student kleine Portraitköpfe, Büsten, Statuetten Reliefs mit Atelierszenen an und begann erst als Meisterschüler größere plastische Arbeiten umzusetzen. Später wurden seine Arbeiten abstrakter und wurden von Edgar Augustin in Verbindung zu dem sie umgebenden Raum gesetzt. Der Aufbau sowie die Ausführung seiner Figuren folgte dabei dem Prinzip des Schiffbaus. So wird die Außenhaut seiner Ton- und Gipsarbeiten mit Dübeln, Fugen und Nähten über einem Gerüst aus inneren Streben befestigt. Diese komplexe Statik prägt auch die Haltung der Figuren.  
Lokale Referenzen Kunstwerke von Edgar Augustin befinden sich sowohl in der Hamburger Kunsthalle als auch im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe. Des Weiteren befinden sich mehrere seiner Skulpturen im öffentlichen Raum, wie folgende Liste ersichtlich macht: Hockende, 1967, Horn Speckenreihe. Liegende, 1968, Osdorfer Born. Läufergruppe, 1969, Schule Altenwerder. Rugby-Spieler, 1970, Dammtorpark. 2 Frauen, 1973, Heim Rabenhorst. Sport-Stele, 1976, Jugendheim Bornkampsweg 36. Liegende, 1977, Stepahansplatz. 3 Figuren, 1981, Kandinsky-Allee. Figuren im Raum, 1983, Jessenstraße 1. Stehende, 1985, Rothenbaumchaussee am Hotel Elysee.  
Lebensbeschreibungen Edgar Augustin.pdf
Literaturhinweise Edgar Augustin.pdf
Kategorien Kunst
Funktionen Bildhauer/in: -
Anfang

 
Theodor Avé-Lallemant  
Abbildung
Geboren 1806
Geburtsort  
Gestorben 1890
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Musik
Funktionen Kritiker/in: -
Musiker/in: -
Anfang

 
Eduard Averdieck  
Abbildung
Geboren 17. Februar 1810
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 11. Februar 1882
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Ein für die damalige Zeit mit ungewöhnlichen Aufwand aufgeführter und viel bewunderter Bau war der vom Architekten Eduard Averdieck für den Eigentümer W.Sillem errichtete Bazar am Jungfernstieg. Die Baukosten betrugen 1200000 Mark und, wie der "Wandsbecker Bote" von 1846 berichtet, kamen selbst die Pariser und Londoner Bauwerke dieser Art dem Bazar an Pracht und Eleganz nicht gleich. Bis zum Brande 1842 stand an dessen Stelle ein im 17.Jahrh. im Renaissancestil aus Ziegeln erbautes Haus, der vornehme Gasthof "Alte Stadt London". Er wurde ehemals von der Prinzessin Juliane von Ostfriesland bewohnt und gehörte vorher ihrem Oheim, dem Herzog Rudolf von Braunschweig. Später kam das Haus in den Besitz von Peter Godeffroy und wurde dann zum Hotel umgewandelt. Am Morgen des 7.Mai 1842 sprengte man das Bauwerk nebst dem danebenliegenden Heinischen Haus und Streits Hotel, um dem weiteren Vordringen des Feuers Einhalt zu tun. Nach noch nicht 40 Jahren, 1880 brach man das umfangreiche Gebäude des Bazars ab und setzte an seine Stelle 1881/83 den "Hamburger Hof", der durch seine schöne nach Entwurf der Architekten Hanssen und Meerwein in rotem Sandstein ausgeführte Renaissancefassade eine Zierde der Alstergegend bildete. Dieser vornehme Gasthof ging 1918 ein bzw. wurde zum Geschäftshaus für Stinnes umgebaut. Der Erbauer des Bazars, der Architekt Eduard Averdieck, war in Hamburg am 17.Februar 1810 als Sohn eines Kaufmannes geboren, lernte in seiner Vaterstadt bei Professor Fersenfeldt, bei Wolfram in München und Stier in Berlin, besuchte Dänemark, die Rheinlande, die Schweiz, Baden, Österreich, Sachsen sowie Preußen und ließ sich dann in Hamburg nieder, wo er durch Bauten für Privatleute bald Beschäftigung fand. 1841/42 baute er die Häuser an der neuangelegten Büschstraße am Gänsemarkt und nach dem Brande Sillems Bazar, die Reformierte Kirche an der Ferdinandsstraße sowir das große Haus am Steintorplatz zwischen Kirchenallee und Steintorweg, das inzwischen wiederholt umgebaut worden ist. Außerdem stammt von ihm Averdiecks Terrasse, ein Gebäudeblock an der Straße Berliner Tor mit Gartenanlage, der aber vorn verändert ist und auch den Namen gewechselt hat. Averdieck starb am 11.Februar 1882. Quelle: Paul H. M. Gädtgens: Sammlung von Aufsätzen und Auszügen aus älterer Fachliteratur über Hamburger Bauten und Baumeister bis zum 19. Jahrhundert, Hamburgisches Architekturarchiv, AIV-Bibliothek, 752 /II/J, Benutzte Literatur: W. Melhop: Alt-Hamburgische Bauweise. Hamburg 1925, Karl Baedeker: Hamburg und die Niederelbe, 1962 
Sonstige Sillems Basar.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen Architekt/in: -
Anfang

 
Elise Averdieck  
Abbildung
Geboren 26. Februar 1808
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 04. November 1907
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie
Elise Averdieck war die Zweitälteste von zwölf Kindern einer Hamburger Kaufmannsfamilie. Als das Geld in der Familie knapp wurde, ging sie als Gesellschafterin zu Madame Schmilinsky nach St. Georg. Im Alter von 27 Jahren erlebte sie am 3. November 1835 ihre Bekehrung. Der Glaube wurde das Fundament ihres Lebens.
Fünf Jahre lang pflegte sie kranke Kinder in der Privatklinik des Arztes Dr. Günther am Borgesch. Als er als Professor nach Kiel berufen wurde, eröffnete Elise Averdieck in St. Georg eine Vorschule für Knaben, entwickelte eine eigene Lesefibel und verfasste Kinderbücher, weil ihr die angebotenen nicht kindgerecht erschienen. In ihren Kinderbüchern stellt Elise Averdieck die Alltagswelt des Kindes im Hamburger Milieu dar. 1843 wurde Elise Averdieck Lehrerin der Mädchenklasse in Pastor Rautenbergs Sonntagsschule in St. Georg, in der unbeschulte Kinder aus der Armutsschicht lesen lernten und Biblische Geschichte hörten. 1852 errichtete sie mit den Mitarbeitern der Sonntagsschule eine „Kinderkirche“ in der Stiftstraße.
Elise Averdieck plante auch die Gründung eines christlichen Krankenhauses. Der Zufall wollte es, dass ein Bekannter seine Krankenhausbehandlung nicht bezahlen konnte. Elise Averdieck nahm ihn bei sich zu Hause auf und pflegte ihn zusammen mit ihrer Freundin. Ein Arzt untersuchte den Kranken unentgeltlich. Bald kamen weitere Kranke aus der Armutsschicht, und Elise Averdiecks Zimmer, das sie als Krankenzimmer zur Verfügung gestellt hatte, wurde zu eng. Und wieder eine Fügung: Zur gleichen Zeit zog ein Großteil ihrer Schüler aus Hamburg fort oder wurde aus der Schule entlassen, so dass Elise Averdieck kaum noch Kinder zu unterrichten hatte. Außerdem wurde das Haus frei, in dem sie ehemals die kranken Kinder von Dr. Günther gepflegt hatte. Sie widmete sich von nun an ausschließlich der Krankenpflege. 1856 erfolgte der Umzug in die neuen Räume des ehemaligen Kinderkrankenhauses von Dr. Günther. Das Haus wurde „Bethesda“ genannt und finanzierte sich über Spenden. Elise Averdieck wurde zur Vorsteherin für das zu erbauende Krankenhaus gewählt und bildete als Diakonissenmutter Schwestern aus. 1860 fand die Einsegnung der ersten Hamburger Diakonissin statt.
881 legte Elise Averdieck die Leitung der Anstalt aus Altersgründen nieder.

 
 
 
 
 


 
 
 
 
 
 


 
Lokale Referenzen

Elise-Averdieck-Straße, Borgfelde, seit 1896

Ein Medaillon von ihr befindet sich an einer Säule in der Diele des Hamburger Rathauses

 
Medaillen
Kategorien Literatur
Funktionen Autor/in: -
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Otto von Axen  
Abbildung
Geboren 26. Juni 1757
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 07. Dezember 1831
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Otto von Axen, Bruder der Dichterin Christina von Westphalen, stammte aus einer alten Hamburger Bürgerfamilie. Er war Kaufmann und Inhaber einer bekannten Handlung von Kunst- und Industrie-Erzeugnissen aller Art. Als Autodidakt beschäftigte er sich nicht nur mit praktischen Wissenschaften, sondern auch mit Literatur und Philosophie. Schon früh engagierte sich von Axen für die öffentlichen Angelegenheiten im Staats-, Kirchen- und Gemeindeleben. Während der französischen Besatzungszeit übernahm er verschiedene Municipalämter, z. B. das des Maires der Stadt. 1813/14 lebte er in Altona und suchte als Präsident eines "Hülfsvereins" die Notstände der vertriebenen Hamburger zu lindern. Gleich nach der Befreiung Hamburgs wurde von Axen 1814 in das Kollegium der Oberalten gewählt, dem er bis zu seinem Tode 1831 angehörte und als deren Präses er 1820 fungierte. Von Axen engagierte sich zudem für das Theater am Gänsemarkt: Als sein Freund Friedrich Ludwig Schröder die Direktion 1812 in Jacob H. Herzfelds Hände legte, trat von Axen diesem für einige Jahre hilfreich zur Seite, um die Bühne vor dem Ruin zu bewahren.

 
Lokale Referenzen

Am 2. September 1784 wurde Otto von Axen von der Hamburger Loge "Absalom zu den drei Nesseln" zum Freimaurer aufgenommen. Diese Loge leitete er als Meister vom Stuhl von 1792 bis 1804. In den Jahren 1816 bis 1824 bekleidete er das Amt des deputierten Großmeisters der "Großen Loge zu Hamburg". Zusammen mit Bürgermeister Johann Heinrich Bartels verwaltete er die „wohltätigen Kranken-Institute“ des Freimaurer-Ordens.

Spuren in Hamburg:
- in Barmbek-Süd befindet sich seit 1907 die nach ihm benannte Von-Axen-Straße

 
Kategorien Wissenschaft
Funktionen Literaturwissenschaftler/in: -
Oberalter: 1814 - 1831
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Theodore von Axen  
Abbildung
Geboren 05. Oktober 1797
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 30. Dezember 1893
Todesort Gotha 
Kurzbiographie Theodore Herzfeld, geb. 5.10.1797 in Hamburg, gest. 30.12.1893 in Gotha, Tochter des Hamburger Schauspieldirektors Jacob Herzfeld und der Schauspielerin Karoline Amalie Stegmann. Bis zu ihrer Vermählung als Schauspielerin in Hamburg tätig. Heirat 22.4.1821 mit dem Hamburger Kaufmann und Steuereinnehmer Otto Siegmund von Axen. 
Kategorien Schauspiel und Tanz
Funktionen Bühnenschauspieler/in: -
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