Hamburger Persönlichkeiten -
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Ulrich Winckel  
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Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1624 - 1649
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Johannes Winckler  
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Geboren 13. Juli 1642
Geburtsort Golzern bei Grimma 
Gestorben 05. April 1705
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Johannes Winckler, geboren 13.7.1642 in Golzern bei Grimma, gestorben 5.4.1705 in Hamburg, Sohn des Müllers Martin Winckler und der Maria Drechsler. 1659 Beginn des Studiums der Theologie an den Universitäten Leipzig, Jena und Tübingen. 1668 Hofmeister, 1671 Prediger in Homburg vor der Höhe, 1672 Pastor in Braubach, 1676 Hofprediger von Hessen-Darmstadt, 1678 Prediger in Mannheim, 1679 Superintendent in Wertheim. 1684 Berufung zum Hauptpastor der Michaeliskirche in Hamburg, seit 1699 Senior des Geistlichen Ministeriums. Erste Eheschließung 11.8.1672 mit Elisabeth Magdalene von Lindlau (gestorben 1673), zweite Eheschließung 22.11.1674 mit Johanna Kugelmann. 
Lokale Referenzen Wincklerstraße, Neustadt, seit 1906
 
Kategorien Religion
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Johann Jacob Paul Wirtz  
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Geboren 26. Juni 1881
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 28. Dezember 1946
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Zu Beginn des Jahres 1907 trat Paul Wirtz in die 1877 gegründete Firma Hugo Wirtz ein, die er in den folgenden Jahren zur angesehensten Salpeter-Maklerfirma Hamburg entwickelte. Er war Geschäftsführer der Chilean Nitrate of Soda Distributors GmbH, Hamburg. 1929 folgte er einer Berufung zum Generaldirektor der Nitrate Corporation of Chile Ltd. In London. Die Übernahme dieses Amtes veranlasste ihn, seinen Wohnsitz dorthin zu verlegen. Damit endete zunächst auch seine Mitgliedschaft in der Handelskammer, der er vom 16. Dezember 1925 bis zum 20. Juli 1929 angehört hatte. Von 1935 bis zu seiner Rückkehr nach Hamburg 1936 war Wirtz in Chile tätig. Auf Anregung von Max Warburg trat Wirtz im Frühjahr 1938 in das Bankhaus Warburg ein und wurde – ebenso wie dessen bisheriger Generalbevollmächtigter Dr. Rudolf Brinckmann – persönlich haftender Gesellschafter der Firma M. M. Warburg & Co. Am 2. Juli 1945 wurde Wirtz erneut zum Mitglied der Handelskammer berufen. Mit Genehmigung der britischen Militärregierung bestellte Bürgermeister Petersen ihn am 17. November 1945 zum Präses der Handelskammer. Wegen seiner angegriffenen Gesundheit bat Wirtz bereits am 26. November 1946 Bürgermeister Brauer, ihn aus diesem Amt zu entlassen.  
Lebensbeschreibungen Johann Jacob Paul Wirtz.pdf
Podcasts Wirtz Johann Jakob Paul.mp3
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Handelskammerpräses: 1945 - 1946
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Fritz Wischer  
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Geboren 14. September 1885
Geburtsort Leimbach 
Gestorben 19. Februar 1953
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1885 geboren in Leimbach; Mitarbeiter von Franz Bach bzw. Max Bach; Zu Beginn des 1. Weltkrieges übernimmt er das Architekturbüro; Während der Weimarer Republik wird Wischer Büropartner von Max Bach (Bach & Wischer); Wiederaufbau der Kontorhäuser der Familie Bach; 1953 Tod in Hamburg 
Lokale Referenzen Wichtige Bauten und Planungen: Vgl. die Biografie von Max Bach 
Kategorien Architektur
Funktionen
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Ben Witter  
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Geboren 24. Januar 1920
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 12. Dezember 1993
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie
Der Dichter, Schriftsteller und Journalist Ben Witter (1920 – 1993) lebte und arbeitete stets mit nur kleinen Unterbrechungen in Hamburg, wirkte aber mit seinem unverwechselbaren Stil und seiner stets wachbleibenden kritischen Haltung weit über Hamburg hinaus.

Nach dem Besuch der höheren Schule und einem kurzen Studienaufenthalt in Heidelberg ließ er sich zunächst einmal zum Antiquar und Verlagsbuchhändler ausbilden. Darauf folgte dann  eine journalistische Ausbildung beim „Hamburger Fremdenblatt“, die er mit einer ausgezeichneten Abschlussprüfung beendete, sodass er sofort – ohne Mitgliedschaft einer NS-Organisation! -  als Redakteur in die Lokalredaktion des Blattes übernommen wurde. Doch 1943 wurde er als „untragbarer Intellektueller“ von der Redaktion ausgeschlossen und stattdessen zur Identifizierung von Bombenopfern dienstverpflichtet. Nach dem Krieg trat er 1946 in den Redaktionsstab der von den Engländern gegründeten Tageszeitung „Die Welt“ ein und blieb dort bis 1973 Chefreporter. Von 1953 an schrieb er als Kolumnist die regelmäßig in der Wochenzeitung „Die Zeit“ erscheinende Kolumne „Spaziergang mit Prominenten“.                                                                                                                            Doch immer mehr mutierte  sein journalistisches Arbeiten zur literarischen Prosa: satirische Kurzprosa, Essays, Lyrik, Novellen und Romane wurden bis 1992 veröffentlicht. Autobiographisch sind sein Erstling „Tagebuch eines Müßiggängers“ (1962) und eines seiner letzten Bücher  „Müßiggang ist allen Glückes Anfang“ 1985, in denen er sich selbst beobachtend in den Mittelpunkt stellt Mit dem „Kurzgeschichtenpreis“ der  „New York Herald Tribune“ 1950 und dem  an ihn 1967 verliehenen „Theodor-Wolff-Preis“ – der deutsche Journalistenpreis der deutschen Zeitungen für Journalisten,  „die in der deutschen Öffentlichkeit das Bewusstsein für Qualität, Bedeutung und Verantwortlichkeit journalistischer Arbeit  lebendig halten“ -   hat er zwei  Preise erhalten, die noch einmal sein breites, innovatives  Schreiben bestätigen. 1992  folgte  das Große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland.                  Seit 1995 nun vergibt die von ihm selbst initiierte „Ben-Witter-Stiftung“ den mit 15.000 Euro dotierten „Literaturpreis“ für literarisches und journalistisches Schreiben, das sich besonders durch geistige Unabhängigkeit und gesellschaftskritischen Humor auszeichnet..                                                                                                               

 

 

 

 
Kategorien Literatur
Funktionen Dichter/in: -
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Franz Heinrich Witthoefft  
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Geboren 19. November 1869
Geburtsort Kirchwerder 
Gestorben 06. Juli 1941
Todesort Lütjensee b. Trittau 
Kurzbiographie Franz Heinrich Witthoefft ging, kurz nachdem er seine Lehrzeit bei der Firma Arnold Otto Meyer beendet hatte, 1885 nach Singapur, wo er (mit Unterbrechungen) 15 Jahre für Behn, Meyer & Co. tätig war. 1896 wurde er Teilhaber und baute seitdem äußerst erfolgreich die Organisation des Handelshauses neu auf. 1900 kehrte er endgültig nach Hamburg zurück, trat in die Firma Arnold Otto Meyer als Teilhaber ein und übernahm dort die Geschäftsleitung. Witthoefft gehörte den Aufsichtsräten zahlreicher Gesellschaften an. 1902 wurde er in die Handelskammer gewählt, deren Präses er von 1919 bis 1922 war. 1919 nahm er als Beauftragter der Reichsregierung an den Friedensverhandlungen in Versailles teil; außerdem war er für die DVP Hamburger Abgeordneter in der Weimarer Nationalversammlung. In diesem Jahr wurde er auch Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft (bis 1924). Von 1928 bis 1931 war er Wirtschaftssenator. Am Ende der Weimarer Republik schwenkte Witthoefft zu den Nationalsozialisten um und war am wirtschaftspolitischen Beraterkreis Adolf Hitlers, der Ende April 1932 von dem süddeutschen Industriellen Wilhelm Keppler gegründet wurde, beteiligt. Aus diesem Kreis kam die Initiative zu einer Eingabe, mit der führende Wirtschaftler im November 1932 den Reichspräsidenten aufforderten, Hitler zum Kanzler zu ernennen. Witthoefft, der 1933 in die NSDAP eintrat, lehnte die antisemitische Politik nach 1933 ab. Er setzte sich weiterhin für die Förderung jüdischer Wissenschaftler durch die Hamburgische Wissenschaftliche Stiftung ein, deren Kuratorium er seit 1923 angehörte.

 

 
Lebensbeschreibungen Franz Heinrich Witthoefft.pdf
Podcasts Witthoeft Franz Heinrich.mp3
Literaturhinweise Literatur zu Franz Heinrich Witthoefft.pdf
Kategorien Politik
Wirtschaft
Funktionen Senator/in: 1928 - 1931
Handelskammerpräses: 1919 - 1923
Kaufmann/-frau: -
Bürgerschaftsmitglied: 1919 - 1924
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Adolph Woermann  
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Geboren 10. Dezember 1847
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 04. Mai 1911
Todesort Grönwohld, Kreis Stormarn 
Kurzbiographie Adolph Woermann, 1847 geboren, besuchte ab 1856 das Johanneum in Hamburg. Nach Vollendung des 14. Lebensjahrs wurde er Lehrling in der väterlichen Firma C. Woermann. Ab 19. Juli 1873 Prokurist der Firma C. Woermann, ab 31. Dezember 1873 Teilhaber, ab 1880 alleiniger Inhaber. Am 31. Dezember 1879 wurde er in die Handelskammer gewählt, der er ein erstes Mal vom 21. März 1884 bis zum 2. Januar 1885, ein weiteres Mal vom 2. Januar 1899 bis zum 2. Januar 1903 als Präses vorstand. Außerdem vertrat er die Handelskammer in der Deputation für Handel und Schiffahrt (1881-1884, 1899-1904). Von 1890 bis 1898 war er Mitglied der Sektion Eisenbahn, Post- und Telegrafenwesen und daher bis 1894 auch Mitglied des Bezirkseisenbahnrats Hannover. Er vertrat die Interessen der Hamburger Kaufmannschaft in der Bürgerschaft (1880-1904), im Reichstag (1884-1890) und im Deutschen Handelstag. Besondere Bedeutung gewann er durch den Ausbau der Handelsbeziehungen nach Westafrika und den Anstoß zu einer aktiven Kolonialpolitik der Reichsregierung. Mehrere Aufsichtsrats- und Vorstandsposten. 
Lokale Referenzen
Spuren in Hamburg:
- nach ihm benannt ist in Ohlsdorf seit
  1922 der Woermannsweg
  1948 der Woermannsstieg
 
Lebensbeschreibungen Adolph Woermann.pdf
Podcasts Woermann Adolph.mp3
Literaturhinweise AdolphWoermann.pdf
Kategorien Politik
Wirtschaft
Funktionen Handelskammerpräses: 1884 - 1885
Reeder: -
Bürgerschaftsmitglied: 1880 - 1904
Handelskammerpräses: 1899 - 1903
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Carl Woermann  
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Geboren 01. März 1813
Geburtsort Bielefeld 
Gestorben 25. Juli 1880
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Carl Woermann, geb. 01.03.1813 in Bielefeld, gest. 25.07.1880 in Hamburg, Sohn des Bielefelder Kaufmanns Gottlieb Christian Woermann und der Professorentochter Nicoline Milow. Als Kaufmann in Hamburg tätig, seit 1847 auch als Reeder, vor allem in der Afrikafahrt mit Faktoreien in Afrika. 1859-1869 Mitglied der Hamburger Bürgerschaft. Erste Heirat 24.06.1837 mit der Hamburger Kaufmannstochter Eleonore Weber (gest. 1860), zweite Eheschließung 28.09.1861 mit der Hamburger Kaufmannstochter Aline Ferber. 
Kategorien Politik
Wirtschaft
Funktionen Reeder: -
Bürgerschaftsmitglied: 1859 - 1869
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Otto Wöhlecke  
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Geboren 07. April 1872
Geburtsort Magdeburg 
Gestorben 28. März 1920
Todesort Bad Lauterberg/Harz 
Kurzbiographie

Otto Wöhlecke war jahrelanger Partner von Ludwig Raabe. Mit dem Bau von Villen und Stiftsgebäuden waren die Auftragsbücher gut gefüllt. Zusammen haben Sie viele Planungen Für die Hamburger Hochbahn realisiert. Durch den Bau der Hamburger Ringbahn 1912 wurden 9 Bahnstationen mit der Hilfe der Architekten gebaut. Auch die nördliche Einfahrtshalle des Elbtunnels wurde von den beiden entworfen. 1872 geboren in Magdeburg; Studium an der Technischen Hochschule Hannover; Mitglied des Corps Slesvico-Holsatia; Schüler von Conrad Wilhelm Hase; 1901 Partnerschaft mit Ludwig Raabe, Raabe & Wöhlecke übernahmen das Büro von Albert Winkler; 1920 Tod in Bad Lauterbach im Harz

Bildquelle: Landesplanungsamt LP 401

 
Lokale Referenzen vgl. Ludwig Raabe
 
Sonstige Elbtunnel Einfahrtshalle St. Pauli 1909.jpg
Kategorien Architektur
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Julius Wohlers  
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Geboren 31. Oktober 1867
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 04. September 1953
Todesort Königreich bei Buxtehude 
Kurzbiographie

Julius Wohlers spielte nicht nur als Maler, sondern auch als Kunsterzieher und enger Berater Alfred Lichtwarks eine bedeutende Rolle im damaligen Kulturleben Hamburgs. Künstlerisch konzentrierte er sich besonders auf die norddeutsche Landschaft, zunächst noch impressionistisch geprägt, später auch mit expressiver Farbigkeit. 

Sein Kunststudium absolvierte Julius Wohlers von 1886-1889 an der Akademie in Berlin, wo er sich vor allem mit der Kunst des Radierens beschäftigte. 1890 ging er für kurze Zeit nach Kopenhagen, um bei dem Maler Peter Alfred Schou zu lernen. Schou hatte auch eine Malschule in Hamburg, welche Wohlers noch als junger Schüler besucht hatte. Wieder in Hamburg, gehörte er mit zu den Gründungsmitgliedern des Hamburgischen Künstlerclubs von 1897. 1900 besuchte er gemeinsam mit Freunden (darunter auch der Maler Alfred Mohrbutter) Paris. In Hamburg fand er im ländlichen Himmelpforten, in das seine Eltern mittlerweile gezogen waren, und auch im Alten Land sein bevorzugtes Landschaftsmotiv. Ab 1901 unterrichtete er an der Kunstgewerbeschule Hamburg, und unterhielt nebenbei ein privates Atelier. Wohlers heiratete 1921 die Schwester seines Schülers Franz Beck, Maria Beck. 1926 wurde er zum Professor der Landeskunstschule, wo er vor allem die traditionelle Pleinairmalerei vermittelte. Zahlreiche bekannte Hamburger Künstler, wie Albert Feser, Rolf Böhlig, Arnold Fiedler und Hans Hausfeldt waren von ihm unterrichtet worden. Er zeigte seine Werke kaum auf Ausstellungen oder nahm Aufträge an. 1931 wurde er in den Ruhestand versetzt. 1943 wurde ein beträchtlicher Teil seines Werkes sowie auch seine Wohnung bei Bombenangriffen zerstört; Wohlers floh aus Hamburg zunächst nach Mecklenburg, um sich dann bei Stade niederzulassen. Es entstanden noch zahlreiche Landschaftsdarstellungen, doch war er durch ein Augenleiden gezwungen, sich bald auf kleinformatige Werke, meist Stilleben, zu konzentrieren. Er starb 1952 fast vollkommen erblindet. 

 
Literaturhinweise Julius Wohlers_Literatur.pdf
Kategorien Kunst
Funktionen Maler/in: -
Grafiker/in: -
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Emil Wohlwill  
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Geboren 24. November 1835
Geburtsort Seesen 
Gestorben 02. Februar 1912
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Emil Wohlwill wurde am 24. November 1835 in Seesen geboren. Er besuchte das Akademische Gymnasium in Hamburg, Für das Studium der Chemie verließ er Hamburg, kehrte jedoch 1875 wieder zurück. Nach seinem Studium war er zunächst als Lehrer in der Physik tätig und stieg dann als freiberuflicher Chemiker in die Dienste der Norddeutschen Affinerie ein; dort arbeitete er in der chemischen Forschung. Hier entwickelte er ein elektrolytisches Verfahren zur Trennung von Kupfer und Silber, das als „Wohlwill-Prozess“ bis heute Anwendung findet. Sein weiteres Interesse galt der Wissenschaftsgeschichte; so forschte er intensiv zur Biographie Galileo Galileis. Dabei war für ihn nicht nur die wissenschaftliche Leistung Galileis von Bedeutung, sondern auch dessen spezifischen Lebensumstände. Mit einem kulturwissenschaftlichen Ansatz zeichnet Wohlwill in seinem Werk die Konflikthaftigkeit nach, der das Leben Galileis ausgesetzt war und betont die Einheit von Forschung und Lehre seines Lebens. Die zwei Bänden zu Galileis Werk, der erste Band erschien 1909, der zweite wurde posthum 1926 publiziert, fanden einen prominenten Leser: Es ist kein geringer als Bertolt Brecht, der im Exil 1939 auf die Forschung Wohlwills zurückgreift und sie in seinem Drama „Das Leben des Galilei“ verarbeitet. Emil Wohlwill starb am 2. Februar 1912 in Hamburg  
Lokale Referenzen

www.chemie.uni-hamburg.de/gnd/118769804

 

 


 

 
Kategorien Wissenschaft
Funktionen
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Gretchen Wohlwill  
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Geboren November 1878
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 17. Mai 1962
Todesort Hamburg  
Kurzbiographie

Obwohl die Malerin und Grafikerin Gretchen Wohlwill keineswegs unbekannt war und mit Anita Rée und Alma del Banco zu den sehr erfolgreichen weiblichen Mitgliedern der Hamburgischen Sezession zählte, geriet ihr Werk nach ihrem Tod, bzw. schon zur Zeit ihrer Emigration, etwas in Vergessenheit. Zu Beginn ihrer Schaffenszeit entstanden vor allem Grafiken, die sich an ihrem Lehrer Arthur Illies orientierten, gerne Szenen mit Arbeitern in der Umgebung des Hafens. Bald ließ sie sich, vor allem auf Ansichten, vom Kubismus inspirieren; ihre Porträts trugen eher eine expressionistische Prägung. Vor allem in der Zeit um 1930 begann sie, sich eher auf Gemälde zu konzentrieren. In ihren Bildnissen sind meist tonige Farben bestimmend, wie ihre Kollegen der Hamburgischen Sezession konzentrierte sie sich besonders das Flächige. Teilweise werden Konturen kaum sichtbar. Seit ihrer Emigration nach Portugal 1940 hellte sich ihre Farbpalette auf, die Farben wurden insgesamt kräftiger. Motivisch entstanden vor allem Landschaften, jedoch auch viele Bildnisse (meist von Mädchen oder Frauen), wobei Gretchen Wohlwill bei letzterem Motiv gerne eine Fensterarchitektur miteinbezog. Ausführliche Informationen enthält das beigefügte pdf-Dokument „Gretchen Wohlwill“. 


 
Lokale Referenzen

Ihr Grabstein steht im Garten der Frauen auf dem Ohlsdorfer Friedhof

Gretchen-Wohlwill-Platz, HafenCity, seit 2013

 
Lebensbeschreibungen Gretchen Wohlwill.pdf
Kategorien Kunst
Funktionen Maler/in: -
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Dr. phil. Immanuel Wohlwill  
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Geboren 28. August 1799
Geburtsort Harzgerode 
Gestorben 02. März 1847
Todesort Seesen 
Kurzbiographie

Immanuel Wohlwill wurde am 28. August 1799 als "Joel Wolf" in Herzgerode geboren. Schon mit acht Jahren wurde er Vollwaise und wuchs fortan im Haushalt eines jüdischen Lehrers auf. Von 1811 bis 1815 besuchte er die Jacobson-Schule in Seesen und war im Anschluss daran Schüler an einem Berliner Gymnasium. Nach dem Abitur 1818 studierte er u. a. bei Gottfried Wilhelm Friedrich Hegel Philosophie. Nachdem er 1822 Prediger an dem neuen Tempel in Leipzig war, trat er am 1. Januar 1823 eine Lehrerstelle an der israelitischen Freischule in Hamburg an. Diese Schule vertrat ein reformiertes Judentum und wollte so die Stellung des Judentums innerhalb der Gesellschaft verbessern. Die Kinder sollten hier besonders auf Handwerksberufe vorbereitet werden, der Schwerpunkt in der Religionsvermittlung lag auf Ethik . Am 30. Oktober 1829 wurde Wohlwill von der philosophischen Fakultät der Universität Kiel zum Doktor ernannt. 1834 wurde er Ehrenmitglied der Patriotischen Gesellschaft in Hamburg; er war das erste Ehrenmitglied, das jüdischen Glaubens war. Von  1838 bis zu seinem Lebensende leitete Wohlwill die Jacobson Schule in Seesen, an  der er zuvor selbst Schüler gewesen war  und entwarf „eine den Grundsätzen der Aufklärung verpflichteten Pädagogik“,  die dort ihre praktische Anwendung finden sollte. In Seesen war Wohlwill auch wieder häufiger als Prediger im Tempel aktiv. Zwar hatte Wohlwill nie eine rabbinische Ausbildung absolviert, aber die philosophisch-wissenschaftliche Ausbildung war in manchen Gemeinden als Qualifikation für das Predigeramt akzeptiert. Immanuel Wohlwill war mit Friederike Warburg verheiratet. Er starb am 2. März 1847 in Seesen. 


 

 

 

 
Lokale Referenzen

 www.chemie.uni-hamburg.de/gnd/117457841

 
Kategorien Wissenschaft
Funktionen
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Cäsar Wolf  
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Geboren 18. Mai 1874
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 13. Mai 1933
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie
Cäsar Wolf machte als Spross einer alteingesessenen Hamburger Kaufmannsfamilie nach dem Schulabschluss eine Lehre in dem renommierten Bankhaus J. Goldschmidt. Nach dem frühen Tod des Vaters übernahm er die familieneigene Privatbank in der Straße Raboisen und leitete das Unternehmen erfolgreich - bis es 1933 von den Nationalsozialisten "arisiert" wurde.

Er war ein "glühender Patriot". Nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges meldete Wolf sich sofort als Soldat - wurde aber als untauglich abgelehnt. Daraufhin richtete er mit eigenen Mitteln und der Erbschaft eines Freimaurer-Bruders beim Freimaurer-Krankenhaus an der Straße Kleiner Schäferkamp ein Barackenlazarett mit 125 Betten für verwundete Soldaten ein. Zusätzlich schenkte er der Militärverwaltung einen kompletten Lazarettzug mit 38 Waggons - ebenfalls finanziert aus eigenen und geerbten Freimaurer-Mitteln. Oft begleitete er selbst die Fahrten dieses Lazarettzuges, um verwundete Soldaten zur Pflege nach Hamburg zu begleiten. Bis Kriegsende konnte so unzähligen Verletzten geholfen werden.

Neben der Leitung seiner Privatbank engagierte sich Cäsar Wolf seit 1921 aktiv und ehrenamtlich in der Geschäftsführung des Freimaurer-Krankenhauses. Es sollte sein Lebenswerk werden - unter seiner Leitung entwickelte sich das Hospital zu einem der besten Krankenhäuser Hamburgs. Es kam aber anders: Nach der Machtergreifung wollte Cäsar Wolf Anfang Mai - wie gewöhnlich - sein Arbeitszimmer im Kleinen Schäferkamp aufsuchen. Ein Mann in brauner Uniform stellte sich ihm in den Weg und sagte: "Juden sind hier ab heute unerwünscht!" Sein Glaube an das Gute im Menschen wurde derart erschüttert, dass er sich in der Nacht vom 12. auf den 13. Mai 1933 direkt vor dem Krankenhaus-Eingang erschoss. Er wurde am 14. Mai 1933 in aller Heimlichkeit auf dem Ohlsdorfer Friedhof beigesetzt. Seine Ehefrau Elisabeth ging acht Jahre später ebenfalls in den Freitod - kurz vor ihrer Deportation nach Riga.

 
Lokale Referenzen
Cäsar Wolf war ein äußerst aktiver und überzeugter Freimaurer. Er wurde in Hamburg von der Loge "Absalom zu den drei Nesseln" am 14. März 1901 zum Freimaurer-Lehrling aufgenommen, um kurz danach zum Gesellen befördert und zum Meister erhoben zu werden. Von 1904 bis 1908 zeichnete er als Schatzmeister für die finanzielle Lage der Loge verantwortlich. Am 9. September 1909 wählte ihn die Bruderschaft zu ihrem leitenden Meister vom Stuhl. Dieses Amt hatte er bis 1922 und dann wieder von 1926 bis 1933 inne.
 
Spuren in Hamburg:
- in der Straße Kleiner Schäferkamp 43 liegt vor dem Elisabeth-Alten- und Pflegeheim sein "Stolperstein"
- auf dem Friedhof Ohlsdorf ist seine Grabanlage
 
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Bankier: -
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Ludwig Wolf  
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Geboren 04. Dezember 1867
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 09. März 1955
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Ludwig Wolf, geboren 4.12.1867 in Hamburg, gestorben 9.3.1955 ebd., Sohn des Hamburger Kohlenhändlers Isaac Joseph Isaac, seit 1924 Wolf, und der Pauline Levin. Über die Ausbildung nichts bekannt. Seit 1896 öffentliches Auftreten zusammen mit seinen Brüdern Leopold und James als Coupletsänger unter dem Namen „Wolf Trio Hamburg“ in Hamburg und bald auch außerhalb, von etwa 1907 bis zu Leopolds Tod im Jahre 1926 nur noch als Duo. Berühmt für ihre selbst verfassten Couplets aus dem Hamburger Milieu, überwiegend von Ludwig Wolf geschrieben. 
Kategorien Musik
Funktionen Musiker/in: -
Sänger/in: -
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Prof. Dr. Hans Wolffheim  
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Geboren 04. Juni 1904
Geburtsort Lüneburg 
Gestorben 30. Oktober 1973
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Hans Wolffheim wurde am 4. Juni 1904 in Lüneburg geboren. 1908 zog die Familie nach Hamburg um. Nach seinem Volksschulabschluss besuchte er ab 1919 das Hamburger Lehrerseminar. Ab 1926 war er im Schuldienst tätig und studierte parallel zu seiner Lehrertätigkeit Germanistik, Anglistik, Geschichte, Philosophie und Psychologie in Hamburg. Zugleich arbeitete er als Sportjournalist. 1933 schloss eine Promotion über die Sonette Eichendorffs ab; eine darauf aufbauende angestrebte Hochschulkarriere konnte Wolffheim, der einen jüdischen Hintergrund hatte, durch die Machtergreifung der Nationalsozialisten nicht mehr realisieren: Am 29. Juli 1933 wurde er aus dem Staatsdienst entlassen und fand daraufhin nur kleine Nebenbeschäftigungen, zum Beispiel als Transportarbeiter. 1936 ließ sich seine erste Frau aufgrund seines Jüdisch-Seins von ihm scheiden. 1944 musste er als Zwangsarbeiter Trümmer beseitigen. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges war Wolffheim an der Universität Hamburg zunächst als Lehrbeauftragter tätig. Nachdem er 1948 habilitierte, wurde er 1951 Privatdozent im Beamtenverhältnis. 1955 wurde er zum außerplanmäßigen Professor ernannt, 1969 zum ordentlichen Professor. Neben seinen Lehrveranstaltungen betätigte Wolffheim sich als Literaturkritiker und Lyriker. Es ist der Initiative Wolffheims zu verdanken, dass die Germanistik sich den durch die Nationalsozialisten ins Exil vertriebenen deutschen Autorinnen und Autoren zuwendete; durch seinen Kontakt zu dem ins Exil vertriebenen Hamburger Literaturwissenschaftler und Exilforscher Walter A. Berendsohn entwickelte Wolffheim die Idee, ein eigenes Zentrum für Erforschung der Exilliteratur zu schaffen. 1970/71 wurde die „Hamburger Arbeitsstelle für deutsche Exilliteratur“ eröffnet; bis heute besteht diese Forschungseinrichtung an der Universität Hamburg, die seit seit 2001 den Namen „Walter-A.-Berendsohn-Forschungsstelle für deutsche Exilliteratur“ trägt. Die Oberseminare von Wolffheim entwickelten sich bald zu einer eigenen kulturellen Institution der Hamburger Universität. Zu ihren prominentesten Teilnehmenden zählen etwa Siegfried Lenz und Peter Rühmkorf. Hans Wolffheim starb am 30. Oktober 1973 in Hamburg. 
Lokale Referenzen www.chemie.uni-hamburg.de/gnd/118770063 
Kategorien Wissenschaft
Funktionen
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Dr. Albert Wolffson  
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Geboren 21. Juli 1847
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 16. Dezember 1913
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Albert Martin Wolffson war Rechtsanwalt und liberaler Politiker.

Er wurde am 21.7.1847 in Hamburg geboren und stammte aus einer jüdischen Familie. Sein Vater war der Hamburger Jurist Isaac Wolffson. Albert Wolffson studierte zunächst Rechtswissenschaften, trat 1869 in die Kanzlei seines Vaters ein und etablierte sich dann als Anwalt. Nachdem sein Vater Mitte der 1880er Jahre die Kanzlei verließ, wurden Otto Dehn und später auch Max Schramm Partner der aufstrebenden Anwaltssozietät. Wolffson war politisch sehr aktiv und gehörte in den Jahren 1880 bis 1910 der Hamburgischen Bürgerschaft an. Aufgrund seines jüdischen Glaubens war es ihm jedoch verwehrt, Mitglied des Hamburger Senats zu werden. Dennoch war Wolffson sehr einflussreich. Er war ein hervorragender und gefragter Jurist und galt als starker Redner. Seinen Beinamen „König Albert“ erhielt er angesichts seines richtungweisenden Wirkens als Führer der „Fraktion der Rechten“, der seinerzeit stärksten Fraktion der Hamburger Bürgerschaft. Wolffson war ein liberaler Politiker. Er war maßgeblich an der Abschaffung des Bürgergeldes als Wahlvoraussetzung für die Bürgerschaft sowie an der Absenkung des Zensus nach der Choleraepidemie von 1892 beteiligt. Bei der Verfassungsdebatte um die Wahlrechtsvorlage stimmte er gegen die Wahlrechtsverschlechterung. Als diese jedoch beschlossen wurde, trat Wolffson aus seiner Fraktion aus. Von 1903 bis zu seinem Tod amtierte Wolffson im Aufsichtsrat der Vereinsbank in Hamburg. Er verstarb am 16.12.1913 in Hamburg.  
Literaturhinweise Albert Wolffson_Literatur.pdf
Kategorien Politik
Justiz
Funktionen Bürgerschaftsmitglied: 1880 - 1910
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Dr. Isaac Wolffson  
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Geboren 19. Januar 1817
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 12. Oktober 1895
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Isaac Wolffson wurde am 19.1.1817 als Sohn jüdischer Eltern in Hamburg geboren. Er begann zunächst in Heidelberg Rechtswissenschaften zu studieren, wechselte dann aber nach Göttingen und promovierte dort 1838. 1839 beantragte er eine Advokatur, die jedoch auf Grund seiner Konfession abgelehnt wurde, da es Juden nicht erlaubt war, das Bürgerrecht zu erwerben. Daraufhin betätigte er sich vor dem Handelsgericht und fertigte Schriften für die Anwälte am Oberlandgericht an, was ihm hohe Anerkennung einbrachte. Wolffson engagierte sich zunehmend an den politischen Reformbewegungen, die in den 1840er Jahren entstanden waren. Ein großes Anliegen war ihm vor allem auch die rechtliche Gleichstellung der Juden. 1848 wurde er in die konstituierende Versammlung Hamburgs gewählt. Als er nach den Beschlüssen der Frankfurter Nationalversammlung berechtigt war, das hamburgische Bürgerrecht zu erwerben, ließ er sich nun als Anwalt nieder. Nachdem er sich für einige Zeit aus dem politischen Leben zurückgezogen hatte und verstärkt in der jüdischen Gemeinde tätig war, wurde er 1859 in die Hamburgische Bürgerschaft gewählt, in der er bis 1883 Mitglied blieb. Zwischen 1861 und 1862 wurde Wolffson der erste jüdische Präsident der Bürgerschaft. In den 1870er Jahren vertrat er Hamburg als Abgeordneter der Nationalliberalen im Deutschen Reichstag. In dieser Funktion war er auch Mitglied der Kommission zur Ausarbeitung der deutschen Justizgesetze des Reiches. Außerdem war er als einziger ein ständiges Mitglied der Kommission für die zweite Lesung des Entwurfs zum Bürgerlichen Gesetzbuch. Seit 1879 war er bis zu seinem Tode Präsident der Hanseatischen Rechtsanwaltskammer der Hansestädte Hamburg, Lübeck und Bremen. Wolffson verstarb am 12.10.1895 in Hamburg.
 
Lokale Referenzen Wolffsonweg; Wolffsonstieg; Wolffsonbrücke; Büste in der Eingangshalle des Oberlandgerichts; Reliefportrait an einer Säule der Hamburger Rathausdiele 
Literaturhinweise Isaac Wolffson_Literaur.pdf
Kategorien Politik
Justiz
Religion
Funktionen Bürgerschaftsmitglied: -
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Siegfried Wolske  
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Geboren 25. Dezember 1925
Geburtsort Berlin-Spandau 
Gestorben 12. Dezember 2005
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1943 Volks- und Oberschule in Spandau bis 1943 Einberufung zum Militär 1946 Entlassung aus britischer Kriegsgefangenschaft nach Berlin 1947 Abitur 6 Monate Baupraktikum 6 Monate im Architektenbüro 1948 Immatrikulation an der Technischen Universität Berlin 1952 Diplom-Hauptprüfung an der T.U. Berlin Umzug nach Köln, Anstellung im Architekturbüro von Hans Schuhmacher Heirat mit Rena Oppermann 1953 Anstellung im Architekturbüro Hans Schilling 1954 Umzug nach Hamburg Tätigkeit in der Planungsabteilung der Neuen Heimat Hamburg unter Ernst May 1. Preis Wettbewerb Beethovenhalle Bonn 1955-59 Geburt der Tochter Isis Auftrag der Stadt Bonn seinen Entwurf für die Beethovenhalle zu realisieren Selbständigkeit 1956-63 Schule Brödermannsweg, Hamburg – Groß Borstel 1964-70 Kindertagesheim Försterweg, Hamburg – Langenfelde 1970-74 Gründung des Architekturbüros Wolske-Erler Neubau des EDEKA-Hauses, Hamburg nach Gewinn des 2. Preises im Wettbewerb für den Bürohausneubau 1974-84 Projekte des Büros Wolske-Erler Haus der Jugend, Hamburg-Stellingen Kindertagesheim Greifswalder Strasse, Hamburg Ortsamt Rahlstedt, Hamburg 1988-97 Erweiterung der Beethovenhalle in Bonn Erweiterung, Renovierung der Weser-Ems-Halle, Oldenburg __Quelle: http://www.architekturarchiv-web.de/wolske.htm _Nico Klaffert, Hamburgisches Architekturarchiv 
Kategorien Architektur
Funktionen Industrieproduzent/in: -
Architekt/in: -
Stadtplaner/in: -
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Erich Wordenhof  
Abbildung
Geboren Juni 1586
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 20. August 1667
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie  
Nachrufe (Nekrologe) Text Latein Quelle Staatsarchiv HH.pdf
Übersetzung aus dem Lateinischen.pdf
Kategorien Politik
Funktionen Senator/in: -
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Alice Wosikowski  
Abbildung
Geboren 18. Oktober 1886
Geburtsort Danzig 
Gestorben 04. Juli 1949
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Alice Wosikowski (geb. Ludwig) war Politikerin und Mitglied der Hamburger Bürgerschaft.

Sie wurde am 18.10.1886 in Danzig geboren und wuchs als Jüngste von vier Geschwistern auf. Ihr Vater war von Beruf Schneidermeister. Nach dem Besuch der Volksschule absolvierte sie eine Ausbildung als Kindergärtnerin. 1907 heiratete sie den Dreher Wilhelm Wosikowski, der engagierter Gewerkschafter und Sozialdemokrat war. Da er aufgrund seiner gewerkschaftlichen Aktivitäten scharf kritisiert wurde, siedelte die Familie nach Kiel über. Als ihr Ehemann im Ersten Weltkrieg fiel, musste Wosikowski ihre Kinder allein versorgen und arbeitete von 1915 bis 1921 als Fürsorgerin beim Kieler Magistrat. In dieser Zeit war sie Mitglied der SPD. 1921 heiratete sie erneut und zog mit ihren Kindern nach Hamburg. Dort wurde sie Mitglied der KPD und engagierte sich als Leiterin der Frauenabteilung. In den Jahren 1927 bis 1933 war Wosikowski Bürgerschaftsabgeordnete und setzte sich in erster Linie für die Rechte der arbeitenden Frauen ein. Nach dem Tod ihres zweiten Ehemannes war sie zunächst in der Buchhaltung eines Textilunternehmens, später als stellvertretende Verlagsleiterin der kommunistischen Hamburger Volkszeitung tätig. Während des Zweiten Weltkrieges beteiligte sich Wosikowski am Widerstand gegen das nationalsozialistische Regime. Sie wurde dreimal in Haft genommen und in Konzentrationslagern interniert. Ihre Tochter Irene Wosikowski, Widerstandskämpferin in der Résistance, wurde 1944 hingerichtet. Im April 1949 wurde Alice Wosikowski Vorsitzende der Fachgruppe Zeitung der Deutschen Angestellten-Gewerkschaft.

Infolge einer schweren Krankheit verstarb sie am 4.7.1949 in Hamburg (in einigen Quellen ist Moringen angegeben. Ihr Enkel, Dieter Wosikowski, kann dies nicht bestätigen). Ihre Grabstätte befindet sich auf dem Ohlsdorfer Friedhof im Ehrenhain für Widerstandskämpfer.

 
Literaturhinweise Alice Wosikowski_Literatur.pdf
Kategorien Politik
Funktionen Bürgerschaftsmitglied: 1927 - 1933
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Felix Woyrsch  
Abbildung
Geboren 1860
Geburtsort  
Gestorben 1944
Todesort  
Kurzbiographie  
Lokale Referenzen Woyrschweg, Bahrenfeld, seit 1950
 
Kategorien Musik
Funktionen Komponist/in: -
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Wilfried Wroost  
Abbildung
Geboren 13. September 1889
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 14. August 1959
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Wilfried (eigentlich Wilhelm Friedrich) Wroost, geboren 13.9.1889 in Hamburg, gestorben 14.8.1959 ebd., Sohn eines Schiffbauers. Nach Ausbildung zum Schiffbauer seit dem Ende des Ersten Weltkrieges als freier Schriftsteller tätig. Verfasser von niederdeutschen Dramen und Erzählungen überwiegend mit Großstadt-, Hafen- und Seefahrerthematik, mit seinen Komödien das traditionelle Hamburger Volksstück fortsetzend. 1921 Heirat mit Elly Kagelmann. 1930 Übersiedlung nach Buchholz/Nordheide, 1950 Rückkehr nach Hamburg. 
Lokale Referenzen Wroostweg, Wilstorf, seit 1950
 
Kategorien Literatur
Funktionen Autor/in: -
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Hermann Wurzbach  
Abbildung
Geboren 20. Juni 1865
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 17. Februar 1865
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1865 geboren in Hamburg; Maurerlehre, parallel dazu Besuch der Hamburger Baugewerkschule; Mitarbeiter bei Hardorff & Schomburgk; 1886-89 Studium an der TH Dresden; 1887 selbstständig; Ab 1889 Partnerschaft mit Ernst Schmidt (Schmidt & Wurzbach); Ab 1900 Sozietät mit Leon Frejtag (Frejtag & Wurzbach); 1905 Tod in Hamburg; 
Lebensbeschreibungen HermannWurzbachWerkeliste.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen
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Johannes Wüsten  
Abbildung
Geboren 04. Oktober 1896
Geburtsort Heidelberg 
Gestorben 26. April 1943
Todesort Brandenburg-Görden 
Kurzbiographie Mit seinen satirischen und bitter-kritischen Zeichnungen wurde Johannes Wüsten zu einem der bedeutendsten Antipoden des NS-Regimes. Unter seinem Pseudonym Peter Nikl veröffentlichte er diese im Prager Exil bei mehreren Zeitschriften wie „Gegenangriff“, „Deutsche Volkszeichnung“ und „Prager Mittag“. Vor dem zweiten Weltkrieg malte er zunächst dunkeltonige Figurenbilder, in denen er seelische Zustände sowie körperliche Defekte verbildlichte und philosophische als auch religiöse Themen aufgriff. Gleichzeitig stellte er auch Plastiken und Pastelle her. Bereits in seiner Zeit in Hamburg fertigte er Holzschnitte für die Zeitschrift „Kräfte“, den Künstlerfest-Almanach „Gelbe Posaune der Sieben“ und eigene Schriften an. 1921 wendete er sich von der expressionistischen Ekstase ab und der Neuen Sachlichkeit zu. In Görlitz begann er, parallel zu Alexander Friedrich in Hamburg, mit der Technik des Kupferstichs in Hirnholz und Kupfer und galt bald er als ihr wichtigster Vertreter in Deutschland. Ab 1927 entwarf er etwa 70 Kupferstiche teils mit gesellschaftskritischen Inhalten.  
Lebensbeschreibungen Johannes Wüsten.pdf
Literaturhinweise Johannes Wüsten.pdf
Kategorien Kunst
Funktionen Zeichner/in: -
Grafiker/in: -
Journalist/in: -
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Emilie Wüstenfeld  
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Geboren 17. August 1817
Geburtsort Hannover 
Gestorben 02. Oktober 1874
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Emilie Wüstenfeld war eine bedeutende Frauenrechtlerin, die 1846 einen ökumenischen Frauenverein aufbaute. Zudem gründete sie mit Karl Friedrich Fröbel am 1. Januar 1850 die Hochschule für das weibliche Geschlecht in Hamburg. Es gab in dieser Zeit keine anderen Einrichtungen dieser Art in Deutschland. Zudem war Emilie Wüstenfeld auch die Gründerin des Vereins zur Förderung der weiblichen Erwerbstätigkeit. Auf ihre Initiative hin eröffnete am 1. Mai 1867 die Gewerbeschule für Mädchen.

 
Kategorien Wohlfahrt
Funktionen
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Hinricus Ybing  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1381 - 1390
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Peter Zadek  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben 30. Juli 2009
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Schauspiel und Tanz
Funktionen
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Peter von Zahn  
Abbildung
Geboren 29. Januar 1913
Geburtsort Chemnitz 
Gestorben 26. Juli 2001
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Peter von Zahn zählt zu den Mitbegründern des Nordwestdeutschen Rundfunks (NWDR) und gilt als einer der großen deutschen Rundfunkjournalisten der Nachkriegszeit. Von 1945 bis 1960 arbeitete er für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Er war Redakteur zunächst im Funkhaus Hamburg, dann im Studio Düsseldorf. Von 1951 an war er als erster deutscher Radioberichterstatter in den USA. Peter von Zahn gründete insgesamt drei Filmproduktionsfirmen, zwei davon in Hamburg, mit denen er erfolgreich zahlreiche Reportagen und Fernsehdokumentationen entwickelte und produzierte. Von Zahn verfasste insgesamt etwa 3.000 Hörfunksendungen, drehte über 1.000 Fernsehbeiträge und veröffentlichte mehrere Bücher. Er wurde 1981 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. 1995 würdigte ihn die Universität Hamburg mit einem Ehrenprofessorentitel. 1999 erhielt er den Bürgerpreis der Hamburger CDU. Sein Grab befindet sich auf dem traditionsreichen Hamburger Friedhof Ohlsdorf. Ausführlichere Informationen enthält das beigefügte pdf-Dokument „Peter von Zahn“. 
Lebensbeschreibungen Peter von Zahn.pdf
Kategorien Medien
Funktionen Journalist/in: -
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Christian Zauleck  
Abbildung
Geboren 15. Dezember 1885
Geburtsort Bremen 
Gestorben September 1930
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1885 geboren in Bremen; Studium an der Kunstgewerbeschule Düsseldorf bei Wilhelm Kreis; Mitarbeiter der Baudeputation unter Fritz Schumacher; 1921 Auftrag für den Wohnblock in der Dulsberg-Siedlung; Macht sich selbstständig mit Franz Hormann (Zauleck & Hormann); 1930 Tod in Hamburg; 
Lokale Referenzen vgl. Franz Hormann 
Kategorien Architektur
Funktionen
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Olga Zeise  
Abbildung
Geboren 17. Januar 1864
Geburtsort Altona 
Gestorben 20. Februar 1945
Todesort Elmshorn 
Kurzbiographie Die Komponistin und Pianistin Olga Mathilde Zeise wurde am 17. Januar 1864 in Altona geboren. Sie war das vierte Kind des Unternehmers Theodor Zeise und seiner Frau Bertha. Von 1880 bis 1883 studierte sie Klavier am Konservatorium der Rheinischen Musikschule in Köln; sie erhielt dort außerdem Unterricht in Kompositionslehre und Dirigieren. 1884 und 1885 ergänzte Olga Zeise ihr Studium durch Unterricht bei Franz Liszt in Weimar und Carl Reinicke in Altona. In Altona gab sie 1885 auch ihr erstes öffentliches Konzert. Nach 1890 lebte sie in Bedford, Buenos-Aires und Berlin, wo sie Konzerte gab, unterrichtete und komponierte.

Im Jahr 1906 kehrte Olga Zeise nach Altona zurück um anstelle ihrer Schwester Martha, die spät heiratete, Gesellschafterin der Mutter zu sein. Ihre künstlerische Tätigkeit setzte sie in kleinerem Rahmen fort: Neben einigen öffentlichen Konzerten spielte Olga Zeise bei gesellschaftlichen Anlässen im Freundes- und Bekanntenkreis. Nach dem Tod der Mutter im Jahr 1917 blieb sie im Hause der Familie Zeise und nahm weiterhin am kulturellen Leben Altonas teil. 1923 wurde sie als eine der ersten Frauen in den Vorstand der Altonaer Stadttheatergemeinde gewählt.

Da sie 1920 in die deutschnationale Volkspartei und später in die NSDAP eintrat, konnte Olga Zeise auch während des dritten Reichs als Künstlerin tätig sein. 1943 wurde ein Interview mit ihr sowie eine ihrer Kompositionen im Radio übertragen. Im selben Jahr wurde ihr Haus in der Palmaille 48 bei einem Bombenangriff zerstört. Sie zog mit ihrer Haushälterin Annemarie Bai zu deren Familie nach Elmshorn, wo Olga Zeise am 20. Februar 1945 starb.

Olga Zeises kompositorisches Werk umfasst Kinderlieder mit deutschen und plattdeutschen Texten, Klavierstücke und Melodramen. Die meisten ihrer Kompositionen gab sie im Selbstverlag heraus.  
Kategorien Musik
Funktionen Komponist/in: -
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Philipp von Zesen  
Abbildung
Geboren 1619
Geburtsort  
Gestorben 1689
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Literatur
Funktionen Dichter/in: -
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Erich Ziegel  
Abbildung
Geboren 1876
Geburtsort  
Gestorben 1950
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Schauspiel und Tanz
Funktionen Bühnenregisseur/in: -
Bühnenschauspieler/in: -
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Christian Ziegra  
Abbildung
Geboren 26. Februar 1719
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 22. Januar 1778
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Christian Ziegra war der Sohn des gleichnamigen Pastors an der Hamburger Jakobikirche und der Magdalena geborenen Truhls. Nach dem Besuch des Johanneums in seiner Heimatstadt absolvierte Ziegra von 1741 bis 1743 in Leipzig ein Studium der evangelischen Theologie, das er mit dem Magistergrad abschloss. 1745 wurde Ziegra Kandidat des Geistlichen Ministeriums und später Hilfsgeistlicher am Hamburger Dom. 1761 erwarb Ziegra eine der kleinen Präbenden im Hamburger Domstift und wurde so Mitglied des Hamburger Domkapitels. Ziegra, der theologisch der Orthodoxie nahestand, beschäftigte sich u. a. mit Familiengeschichte und der politischen und Kirchengeschichte seiner Geburtsstadt. In diesem Rahmen edierte er einschlägige Quellen. Ziegra blieb zeitlebens unverheiratet. Die Abbildung zeigt das Frontispizporträt in Ziegras Werk: Historische Nachrichen und Genealogische Tabellen von dem Ziegraischen Geschlechte. Hamburg 1777 (nach dem Exemplar der Nordkirchenbibliothek Hamburg, Signatur: Mi 224).
 
Literaturhinweise Ziegra.Christian.Quellen.Literatur.pdf
Kategorien Religion
Funktionen
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Alexander Zinn  
Abbildung
Geboren 18. März 1880
Geburtsort Coburg 
Gestorben 17. April 1941
Todesort Stuttgart 
Kurzbiographie Alexander Zinn war Journalist, Schriftsteller und Leiter der Staatlichen Pressestelle in Hamburg. Als solcher prägte er das kulturelle Leben in der Hansestadt der 1920er Jahre entscheidend. In seiner leitenden Funktion war er auch am Aufbau der Nordischen Rundfunk AG (Norag) beteiligt und gestaltete deren Programmarbeit konstruktiv mit. Alexander Zinn war darüber hinaus Gründer des Zeitungswissenschaftlichen Seminars an der Universität Hamburg und hielt von 1922 bis 1933 Vorlesungen im Fach Zeitungskunde. Zinn verfügte über jahrelange journalistische Erfahrungen, die er seit der Jahrhundertwende als Journalist bei verschiedenen sächsischen und Hamburger Zeitungen und Illustrierten vor und während des Ersten Weltkriegs gesammelt hatte, so war er unter anderem zwischen 1907 und 1914 Leiter des Feuilletons beim „Hamburger Anzeiger“. Alexander Zinns Engagement für die kulturpolitische Entwicklung Hamburgs während der Weimarer Republik war weit verzweigt und wirkte nachhaltig. Doch seine Karriere endete 1933 jäh und unfreiwillig. Die nationalsozialistischen Machthaber entließen den liberalen DDP-Politiker aus dem Staatsdienst. Zinn zog sich in der Folge weitgehend zurück und starb 1941 61-jährig an einem Herzversagen. 
Lokale Referenzen Alexander-Zinn-Straße, Groß Flottbek, seit 1950
 
Lebensbeschreibungen Alexander Zinn.pdf
Kategorien Medien
Funktionen Journalist/in: -
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Johann Wilhelm Kellner von Zinnendorf  
Abbildung
Geboren 10. August 1731
Geburtsort Halle 
Gestorben 08. Juni 1782
Todesort  
Kurzbiographie Johann Wilhelm Kellner von Zinnendorf war ein Feldmedikus im Siebenjährigen Krieg, königlich preußischer Militärarzt, Generalfeldstabsmedikus im Bayerischen Erbfolgekrieg von 1778/79 und Gründer der Großen Landesloge der Freimaurer von Deutschland. Beeindruckt vom erschütternden Elend der Kriegsopfer ließ er das Berliner Kriegsinvalidenhaus erbauen.
 
Lokale Referenzen
Zinnendorf war überzeugter Freimaurer und Gründer der "Großen Landesloge der Freimaurer von Deutschland".
Am 13. März 1757 wurde er in seiner Vaterstadt Halle von der Loge "Philadelphia zu den drei goldenen Armen" zum Freimaurer aufgenommen. 1763 nahm ihn in Berlin die Loge "Zu den drei Weltkugeln" auf, deren Meister vom Stuhl er 1765 wurde. 1769 gründete er in Berlin die Loge "Zu den drei goldenen Schlüsseln", die er bis 1776 leitete. In dieser Loge wurde nach dem Schwedischen System gearbeitet. 1770 gründete Zinnendorf in Berlin die "Große Landesloge der Freimaurer von Preußen". Hier übernahm er das Amt des Landesgroßmeisters. 1773 wurde diese Loge als neue Deutsche Großloge von der englischen Großloge anerkannt und damit regularisiert.
 
Spuren in Hamburg:
- in Eppendorf ist seit 1991 die Zinnendorfstiftung der "Großen Landesloge der Freimaurer von Deutschland". Hier haben 21 schwerstpflegebedürftige Menschen im Alter von 18 bis 50 Jahren ihr betreutes Zuhause.
 
Lebensbeschreibungen Johann Wilhelm Kellner von Zinnendorf.pdf
Kategorien Wohlfahrt
Funktionen
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Gustav Zinnow  
Abbildung
Geboren 26. Januar 1846
Geburtsort Berlin 
Gestorben 18. Januar 1934
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Am 26.01.1846 in Berlin geboren; 1849 als Waise aufgewachsen; Maurerlehre mit Besuch der Berliner Baugewerbeschule; 1866 Mitarbeiter im Architekturbüro von Franz Georg Stammann in Hamburg; parallel auch für Sohn Hugo Stammann tätig; Ab 1873 Büropartnerschaft mit Hugo Stammann (Stammann & Zinnow); 1880 Mitgliedschaft im Rathausbaumeisterbund, der das Hamburger Rathaus als Gemeinschaftsprojekt realisiert; Nach dem Tod Stammanns 1909 führt Zinnow das Büro noch bis zum Ersten Weltkrieg weiter; Vorstand des Vereins für Kunst und Wissenschaft und ist im AIV Architekten- und Ingenieur-Verein Hamburg aktiv; 18.01.1934 Tod in Hamburg 
Lokale Referenzen

vgl. Hugo Stammann

 
Kategorien Architektur
Funktionen
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Tobias Martin Zornickel  
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Geboren 11. November 1724
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 10. Juli 1810
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Tobias Martin Zornickel besuchte von 1737 bis 1743 das Johanneum und von 1743 bis 1745 das Akademische Gymnasium seiner Geburtsstadt, um dann von 1745 bis 1749 in Leipzig und von 1749 bis 1750 in Kiel Theologie zu studieren. Am 3. Januar 1750 wurde Zornickel zum Hofkaplan an der Kieler Schlosskirche berufen. Von dort wechselte er am 9. Januar 1752 ins Gemeindepfarramt nach Schönkirchen bei Kiel. Während dieses Dienstes, am 7. Februar 1753, verheiratete Zornickel sich mit der Kieler Professorentochter Anna Louise Kortholt (gestorben 1781). Am 10. März 1754 erfolgte die Wahl zum Diaconus an der Hamburger Petrikirche, die Einführung am 28. Mai d. J. Dieses Amt übte Zornickel bis zum 17. 2. 1810 aus; daneben fungierte er von 1754 bis 1774 als Zuchthaus-Prediger. Nach dem Tode seiner ersten Gattin ehelichte Zornickel am 29. Oktober 1782 die Hamburger Kaufmannstochter Metta Maria Zeesche (gestorben 1798). Zu Zornickels 50jährigem Ordinationsjubiläum (1800) ließ das Geistliche Ministerium eine Gedächtnismünze mit Zornickels Bildnis prägen, zu seinem 50jährigen Amtsjubiläum an St. Petri (1804) ernannte ihn die Theologische Fakultät der Universität Kiel zum Ehrendoktor. Zornickel wurde 1800 von seinen Nachkommen mit einem dreiseitgen gedruckten Lobgedicht geehrt (s. Abbildung des Exemplars der Nordkirchenbibliothek, Signatur: MiQ 216).  
Literaturhinweise Zornickel.TobiasMartin.QuellenLiteratur.pdf
Kategorien Religion
Funktionen Pastor/in / Pfarrer/in / Kleriker: 25. Januar 1750 - 17. Februar 1810
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Albert Zürner  
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Geboren 30. Januar 1890
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 18. Juli 1920
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Der Hamburger Wassersportler Albert Zürner trainierte im 1893 gegründeten Schwimmverein „Stern“. 1906 nahm er bei den Olympischen Zwischenspielen in Athen teil und belegte  im Turmspringen Platz 4. Zwei Jahre später bei den Olympischen Sommerspielen in London gewann er die Goldmedaille im Kunstspringen. 1912 in Stockholm holte er Silber im Turmspringen und kam auf Platz 4 im Kunstspringen. Deutscher Meister im Kunstspringen wurde er 1916 und 1919. Durch einen tragischen Sprungunfall kam Albert Zürner am 18. Juli 1920 in der Badeanstalt Alsterlust ums Leben, als er für einen Wettkampf in Bremen trainierte. 1988 wurde er in die Ruhmeshalle des internationalen Schwimmsports in Fort Lauderdale/Florida aufgenommen.  

 
Lebensbeschreibungen Albert Zürner.pdf
Kategorien Sport
Funktionen
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hhh zzz  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien
Funktionen
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