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Anna Simon, geb. Schwarz  
Abbildung
Geboren 03. August 1892
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 16. Dezember 1964
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie  
Lokale Referenzen Anna Simon war von 1941 bis 1964 die Direktorin des St. Pauli Theaters auf der Reeperbahn. Mit Erfolg brachte sie das Privattheater ohne finanziellen Zuschüsse vom Staat durch mehrere Krisenzeiten. Sie, die ganz plötzlich nach dem Tode ihres Mannes und Direktors des Ernst-Drucker-Theaters, wie das Theater bis 1941 hieß, den Betrieb übernehmen musste, lernte, sich Respekt zu verschaffen. Als ihr Mann Siegfried Simon 1924 starb, stand die 32jährige mit zwei kleinen Kindern, Kurt (1916-1975) und Edith (1918-1982), allein da und musste sich in den von ihrem Mann erst drei Jahre zuvor von der Witwe Ernst Druckers übernommenen Theaterbetrieb einarbeiten. Dabei half ihr der Umstand, dass sie ihren Mann, als dieser Mitbesitzer und Direktor des Hamburger Flora-Theaters am Schulterblatt gewesen war, während des Ersten Weltkrieges vertreten hatte. Auch als Siegfried Simon 1921 Direktor des Ernst-Drucker-Theaters war, hatte sie immer großes Interesse an der plattdeutschen Bühne gehabt. Außerdem war sie, die Tochter eines Straßenbauunternehmers aus Hamburg-Hohenfelde, während ihrer Kindheit und Jugendzeit durch ihren Vater mit dem plattdeutschen Wesen bekannt geworden und hatte darüber hinaus viel vom Geschäftsleben ihres Vaters mitbekommen. Nach einer ca. einjährigen Einarbeitungszeit hatte Anna Simon es geschafft – das Theater wurde ihre Lebensaufgabe. Sie kümmerte sich um die Schauspielerinnen und Schauspieler, Autoren, Dekorationen, Kostüme, um die Kasse – praktisch um alles. Der Spielplan zeigte an Vor- und Nachmittagen vor geschlossenen Gesellschaften niederdeutsche Dramatiker, abends wurden überwiegend Hamburger Lokalstücke mit Musik und Gesang gespielt. Ihre beiden Kinder unterstützen sie später bei der Arbeit. Edith Simon kümmerte sich um den kaufmännischen Bereich. Kurt Simon wurde künstlerischer Leiter. Der größte Erfolg war die am 21.12.1940 uraufgeführte und von Paul Möhring geschriebene „ Zitronenjette“. Es wurde im Laufe der Zeit in mehreren Serien über 600mal in Szene gesetzt. In der NS-Zeit bekam auch das St. Pauli-Theater den Despotismus dieses Regimes zu spüren. Als das 100-Jährige Bühnenjubiläum am 24.5.1941 gefeiert werden sollte, erging der Befehl, das Theater umzubenennen. Der Name „Ernst Drucker“ war jüdischer Herkunft. Von nun an hieß das Theater St. Pauli-Theater. Auch Anna Simon war mit ihren beiden Kindern den Schikanen der Nationalsozialisten ausgesetzt, da die Kinder im Nazijargon als nicht arisch galten. In der Nachkriegszeit wollten die Menschen Volksstücke sehen, wollten lachen und sich einige schöne Stunden bereiten. Ausverkaufte Vorstellungen waren deshalb in den 1950er Jahren keine Seltenheit. Aber es gehörte viel Tatkraft dazu, in dieser geldknappen Nachkriegszeit das Theater aufrechtzuerhalten. Als dann später das Fernsehen immer mehr zum Feierabendvergnügen wurdde, wirkte sich dies erh negativ auf das fianzielle Weiterbestehen des Theaters aus. Zu ihrem 65. Geburtstag erhielt Anna Simon vom Senat die „Medaille für treue Arbeit im Dienste des Volkes“ verliehen. Anna Simon stand bis zuletzt und trotz ihres Alters und ihres Krebsleidens als Direktorin dem Theater vor und war von morgens bis in den späten Abend im Theater. Nach dem Tod von Anna Simon 1964 übernahmen die Kinder das Theater. Text: Rita Bake  
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Anna Simon, geb. Schwarz  
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Geboren 03. August 1892
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 16. Dezember 1964
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie  
Lokale Referenzen Anna Simon war von 1941 bis 1964 die Direktorin des St. Pauli Theaters auf der Reeperbahn. Mit Erfolg brachte sie das Privattheater ohne finanziellen Zuschüsse vom Staat durch mehrere Krisenzeiten. Sie, die ganz plötzlich nach dem Tode ihres Mannes und Direktors des Ernst-Drucker-Theaters, wie das Theater bis 1941 hieß, den Betrieb übernehmen musste, lernte, sich Respekt zu verschaffen. Als ihr Mann Siegfried Simon 1924 starb, stand die 32jährige mit zwei kleinen Kindern, Kurt (1916-1975) und Edith (1918-1982), allein da und musste sich in den von ihrem Mann erst drei Jahre zuvor von der Witwe Ernst Druckers übernommenen Theaterbetrieb einarbeiten. Dabei half ihr der Umstand, dass sie ihren Mann, als dieser Mitbesitzer und Direktor des Hamburger Flora-Theaters am Schulterblatt gewesen war, während des Ersten Weltkrieges vertreten hatte. Auch als Siegfried Simon 1921 Direktor des Ernst-Drucker-Theaters war, hatte sie immer großes Interesse an der plattdeutschen Bühne gehabt. Außerdem war sie, die Tochter eines Straßenbauunternehmers aus Hamburg-Hohenfelde, während ihrer Kindheit und Jugendzeit durch ihren Vater mit dem plattdeutschen Wesen bekannt geworden und hatte darüber hinaus viel vom Geschäftsleben ihres Vaters mitbekommen. Nach einer ca. einjährigen Einarbeitungszeit hatte Anna Simon es geschafft – das Theater wurde ihre Lebensaufgabe. Sie kümmerte sich um die Schauspielerinnen und Schauspieler, Autoren, Dekorationen, Kostüme, um die Kasse – praktisch um alles. Der Spielplan zeigte an Vor- und Nachmittagen vor geschlossenen Gesellschaften niederdeutsche Dramatiker, abends wurden überwiegend Hamburger Lokalstücke mit Musik und Gesang gespielt. Ihre beiden Kinder unterstützen sie später bei der Arbeit. Edith Simon kümmerte sich um den kaufmännischen Bereich. Kurt Simon wurde künstlerischer Leiter. Der größte Erfolg war die am 21.12.1940 uraufgeführte und von Paul Möhring geschriebene „ Zitronenjette“. Es wurde im Laufe der Zeit in mehreren Serien über 600mal in Szene gesetzt. In der NS-Zeit bekam auch das St. Pauli-Theater den Despotismus dieses Regimes zu spüren. Als das 100-Jährige Bühnenjubiläum am 24.5.1941 gefeiert werden sollte, erging der Befehl, das Theater umzubenennen. Der Name „Ernst Drucker“ war jüdischer Herkunft. Von nun an hieß das Theater St. Pauli-Theater. Auch Anna Simon war mit ihren beiden Kindern den Schikanen der Nationalsozialisten ausgesetzt, da die Kinder im Nazijargon als nicht arisch galten. In der Nachkriegszeit wollten die Menschen Volksstücke sehen, wollten lachen und sich einige schöne Stunden bereiten. Ausverkaufte Vorstellungen waren deshalb in den 1950er Jahren keine Seltenheit. Aber es gehörte viel Tatkraft dazu, in dieser geldknappen Nachkriegszeit das Theater aufrechtzuerhalten. Als dann später das Fernsehen immer mehr zum Feierabendvergnügen wurdde, wirkte sich dies erh negativ auf das fianzielle Weiterbestehen des Theaters aus. Zu ihrem 65. Geburtstag erhielt Anna Simon vom Senat die „Medaille für treue Arbeit im Dienste des Volkes“ verliehen. Anna Simon stand bis zuletzt und trotz ihres Alters und ihres Krebsleidens als Direktorin dem Theater vor und war von morgens bis in den späten Abend im Theater. Nach dem Tod von Anna Simon 1964 übernahmen die Kinder das Theater. Text: Rita Bake  
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Anna Simon, geb. Schwarz  
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Geboren 03. August 1892
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 16. Dezember 1964
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Anna Simon war von 1941 bis 1964 die Direktorin des St. Pauli Theaters auf der Reeperbahn. Mit Erfolg brachte sie das Privattheater ohne finanziellen Zuschüsse vom Staat durch mehrere Krisenzeiten. Sie, die ganz plötzlich nach dem Tode ihres Mannes und Direktors des Ernst-Drucker-Theaters, wie das Theater bis 1941 hieß, den Betrieb übernehmen musste, lernte, sich Respekt zu verschaffen. Als ihr Mann Siegfried Simon 1924 starb, stand die 32jährige mit zwei kleinen Kindern, Kurt (1916-1975) und Edith (1918-1982), allein da und musste sich in den von ihrem Mann erst drei Jahre zuvor von der Witwe Ernst Druckers übernommenen Theaterbetrieb einarbeiten. Dabei half ihr der Umstand, dass sie ihren Mann, als dieser Mitbesitzer und Direktor des Hamburger Flora-Theaters am Schulterblatt gewesen war, während des Ersten Weltkrieges vertreten hatte. Auch als Siegfried Simon 1921 Direktor des Ernst-Drucker-Theaters war, hatte sie immer großes Interesse an der plattdeutschen Bühne gehabt. Außerdem war sie, die Tochter eines Straßenbauunternehmers aus Hamburg-Hohenfelde, während ihrer Kindheit und Jugendzeit durch ihren Vater mit dem plattdeutschen Wesen bekannt geworden und hatte darüber hinaus viel vom Geschäftsleben ihres Vaters mitbekommen. Nach einer ca. einjährigen Einarbeitungszeit hatte Anna Simon es geschafft – das Theater wurde ihre Lebensaufgabe. Sie kümmerte sich um die Schauspielerinnen und Schauspieler, Autoren, Dekorationen, Kostüme, um die Kasse – praktisch um alles. Der Spielplan zeigte an Vor- und Nachmittagen vor geschlossenen Gesellschaften niederdeutsche Dramatiker, abends wurden überwiegend Hamburger Lokalstücke mit Musik und Gesang gespielt. Ihre beiden Kinder unterstützen sie später bei der Arbeit. Edith Simon kümmerte sich um den kaufmännischen Bereich. Kurt Simon wurde künstlerischer Leiter. Der größte Erfolg war die am 21.12.1940 uraufgeführte und von Paul Möhring geschriebene „ Zitronenjette“. Es wurde im Laufe der Zeit in mehreren Serien über 600mal in Szene gesetzt. In der NS-Zeit bekam auch das St. Pauli-Theater den Despotismus dieses Regimes zu spüren. Als das 100-Jährige Bühnenjubiläum am 24.5.1941 gefeiert werden sollte, erging der Befehl, das Theater umzubenennen. Der Name „Ernst Drucker“ war jüdischer Herkunft. Von nun an hieß das Theater St. Pauli-Theater. Auch Anna Simon war mit ihren beiden Kindern den Schikanen der Nationalsozialisten ausgesetzt, da die Kinder im Nazijargon als nicht arisch galten. In der Nachkriegszeit wollten die Menschen Volksstücke sehen, wollten lachen und sich einige schöne Stunden bereiten. Ausverkaufte Vorstellungen waren deshalb in den 1950er Jahren keine Seltenheit. Aber es gehörte viel Tatkraft dazu, in dieser geldknappen Nachkriegszeit das Theater aufrechtzuerhalten. Als dann später das Fernsehen immer mehr zum Feierabendvergnügen wurdde, wirkte sich dies erh negativ auf das fianzielle Weiterbestehen des Theaters aus. Zu ihrem 65. Geburtstag erhielt Anna Simon vom Senat die „Medaille für treue Arbeit im Dienste des Volkes“ verliehen. Anna Simon stand bis zuletzt und trotz ihres Alters und ihres Krebsleidens als Direktorin dem Theater vor und war von morgens bis in den späten Abend im Theater. Nach dem Tod von Anna Simon 1964 übernahmen die Kinder das Theater. Text: Rita Bake 
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Douglas Sirk  
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Geboren 1900
Geburtsort  
Gestorben 1987
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Schauspiel und Tanz
Funktionen Filmregisseur/in: -
Bühnenregisseur/in: -
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Dominicus van der Smissen  
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Geboren 28. April 1704
Geburtsort Altona 
Gestorben 06. Januar 1760
Todesort Altona 
Kurzbiographie

Von Dominicus van der Smissen sind vor allem Bildnisse bekannt, er schuf wohl auch Landschaften und Stilleben, die jedoch sich jedoch nicht erhalten haben. Nach dem Tode Balthasar Denners war er Hamburgs und Altonas führender Bildnismaler. 

Die Familie van der Smissen stammte ursprünglich aus Brabant und hatte sich – als Angehörige des mennonitischen Glaubens – in Altona angesiedelt, welches schon seit 1601 freie Glaubensausübung für Mennoniten gewährte. Dominicus van der Smissen erlernte das Malen beim bekannten Balthasar Denner, dessen Schwester Catharina Denner er 1730 heiratete. Auch die Familie Denner war mennonitischen Glaubens, der Vater Balthasar Denners war Prediger gewesen. Zunächst war Dominicus van der Smissen in Altona tätig. 1739/40 war er als Hofmaler in Braunschweig, in den 1740er Jahren in Dresden und in den 1750er Jahren in England. Er erkrankte schwer an der Gicht und kehrte in der Hoffnung auf Besserung nach Altona zurück, wo sich seine Krankheit jedoch verschlechterte und er bis zum Ende seines Lebens gelähmt blieb. Er hinterließ einen Sohn, Jacob van der Smissen, der ebenfalls den Beruf des Künstlers ausüben sollte. Zahlreiche seiner Motive wurden druckgraphisch vervielfältigt. Der größte Teil seiner Werke – nur Bildnisse – befindet sich heute in der Hamburger Kunsthalle, darunter etwa das bekannte Porträt des Dichters Barthold Heinrich Brockes, das des Friedrich Hagedorn und auch ein Selbstporträt. Stilistisch orientierte sich van der Smissen vor allem an seinem Lehrer Denner, sodass viele der Werke van der Smissens früher Balthasar Denner zugeschrieben worden waren.

 
Literaturhinweise Dominicus van der Smissen_Literatur.pdf
Kategorien Kunst
Funktionen Maler/in: -
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Georg Adolph Soetbeer  
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Geboren 23. November 1814
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 23. Oktober 1892
Todesort Göttingen 
Kurzbiographie Nach dem Besuch des Johanneums von 1828 bis 1834 studierte Georg Adolph Soetbeer in Berlin und Göttingen klassische Philologie und wurde am 24. August 1837 in Göttingen zum Dr. phil. promoviert. Am 14. März 1840 wechselte er vom Johanneum in das Amt des Zweiten Bibliothekars der Commerzdeputation, eine seiner ersten Aufgaben war die Überführung der Bibliothek in das neue Börsengebäude. Am 11. Dezember 1843 rückte er zum ersten Sekretär und Consulenten der Commerzdeputation auf, bis er im April 1844 zum Protokollisten und zum ersten Bibliothekar gewählt wurde. Seit 1867 lautete seine Amtsbezeichnung Consulent und erster Sekretär. Vier Jahre nach der Überleitung der Commerzdeputation in die Handelskammer kündigte Soetbeer 1871 sein Ausscheiden aus den Diensten der Handelskammer an. Im Sommer 1872 übernahm er an der Universität Göttingen eine Honorarprofessur.  
Lokale Referenzen
Spuren in Hamburg:
- in der Rathausdiele ist an einer Säule sein Portrait-Relief
 
Lebensbeschreibungen Georg Adolph Soetbeer_HGF.pdf
Podcasts Soetbeer Georg Adolph.mp3
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Hauptgeschäftsführer/in der Handelskammer: 1843 - 1871
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Johann Christian Söhle  
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Geboren 16. November 1801
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 24. Mai 1871
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Geboren am 16. November 1801 als Sohn des Weinhändlers Friedrich Christian Söhle, arbeitete Johann Christian Söhle vermutlich bereits 1829 im Bankhaus M. J. Haller. Am 26.9. dieses Jahres heiratete er Auguste Clara Haller, die Tochter Marin Joseph Hallers, des Inhabers des Bankhauses und wurde Partner seines Schwiegervaters. Die Bank hieß fortan Haller Söhle & Co. Nach dem Tod von Martin Joseph Haller 1852 war Johann Christian Söhle der Senior der Firma, dessen Mitinhaber auch Johann Eduard Haller, der jüngere Sohn Martin Hallers wurde. Von 1846 bis zum 31.12.1848 war Johann Christian Söhle Mitglied der Commerzdeputation, aus der er ausschied, nachdem er zum Camerario gewählt worden war. 1848 gehörte er zu den Gründern der Disconto-Casse von 1848, dessen Direktion er seitdem angehörte. Gemeinsam mit sieben anderen Vertretern Hamburger Banken gehörte Söhle 1856 zu den Gründern der Vereinsbank und wurde dann auch Vorsitzender des 12-köpfigen Direktoriums. Hauptziel der neu gegründeten Bank war dabei die Beschleunigung des Geldumsatzes, sie sollte damit aber auch dem gesamten wirtschaftlichen Leben der Stadt dienen. Neben einer der größten Banken auch der Direktion der Vereinbank vorzustehen, bedeutete für Söhle eine Belastung, der er aber allen Quellen nach mit Bravour nachkam. Durch Klugheit und Verständnis trug er sicher zur guten Zusammenarbeit im 12-köpfigen Direktorium bei. Sein Tod am 24. Mai 1871 bedeutete für die Bank einen schweren Verlust. 
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Bankier: 1829 - 1871
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Prof. Dr. Dorothee Sölle  
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Geboren 30. September 1929
Geburtsort  
Gestorben 27. April 2003
Todesort Göppingen 
Kurzbiographie Dorothee Sölle wurde am 30.09.1929 in Köln geboren. Nach dem Abitur studierte sie zunächst Philosophie und Klassische Philologie in Köln und wechselte bald die Studienfächer. Sie studierte fortan Evangelische Theologie und Germanistik in Freiburg und Göttingen und promovierte 1954 zum Dr. phil. Von 1954-1960 war Sölle Lehrerin an einem Mädchengymnasium in Köln-Mülheim. Sie arbeitete als freie Mitarbeiterin für den Rundfunk und verschiedene Zeitschriften. 1962 wurde sie Assistentin am Philosophischen Institut der TH-Aachen und im Jahr 1964 war sie als Studienrätin im Hochschuldienst am Germanistischen Institut der Universität Köln beschäftigt. Dort habilitierte sie 1971 mit einer Arbeit über das Verhältnis von Theologie und Dichtung. Obwohl sie nicht in Theologie promoviert hatte, setzt sie sich in den meisten ihrer Publikationen mit theologischen Fragestellungen auseinander. Sie erhielt in Deutschland keinen Lehrstuhl für Theologie, hatte aber von 1972-1987 eine Professur für Systematische Theologie am Union Theological Seminary in New York inne. Für die von der "Theologie der Befreiung" inspirierten Christin gehörten religiöses Bekenntnis und politisches Bewusstsein untrennbar zusammen. Einer breiten Öffentlichkeit wurde Dorothee Sölle so durch ihr Engagement in der Friedensbewegung, ihre Auftritte auf Kirchentagen oder ihre Lesungen selbstverfasster Lyrik bekannt. Sie war in zahlreichen ökumenischen und politischen Initiativen engagiert und war Mitinitiatorin des Politischen Nachtgebetes, das von 1968-1972 in Köln stattfand.                                                                                                                                                                         Sölle war in zweiter Ehe mit dem Hamburger Professor für Religionspädagogik Fulbert Steffensky verheiratet. Das Paar lebte viele Jahre in Hamburg.                           Dorothee Sölle starb auf einer Lesereise am 27. April 2003 in Göppingen. In Hamburg ist das „Dorothee-Sölle-Haus“ nach ihr benannt. 
Lokale Referenzen

www.chemie.uni-hamburg.de/gnd/11861519X

 
Kategorien Wissenschaft
Funktionen Theologe/in: -
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Carsten Wilhelm Soltau  
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Geboren 13. August 1767
Geburtsort Bergedorf 
Gestorben 10. November 1836
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Carsten Wilhelm Soltau, geboren 13.08.1767 in Bergedorf, gestorben 10.11.1836 in Hamburg, Sohn des Bergedorfer Ratmannes Martin Wilhelm Soltau und der Bergedorfer Bürgermeisterstochter Anna Margaretha Gräpel. Kaufmann in Hamburg. Inhaber verschiedener bürgerlicher Ehrenämter. 16.10.1796 Heirat mit Johanna Henriette Catharina Sprockhoff. Seit 1835 Oberalter für das Michaelis-Kirchspiel. 
Lokale Referenzen
Carsten Wilhelm Soltau gehörte dem Bund der Freimaurer an. Er wurde am 1. April 1797 von der Hamburgischen Loge "Ferdinande Caroline zu den drei Sternen" aufgenommen. Dieser Loge stand er von 1804 bis 1810 als leitender Meister vom Stuhl vor.
 
Kategorien Wirtschaft
Religion
Funktionen Oberalter: 1835 -
Handelskammerpräses: Mai 1808 - April 1809
Kaufmann/-frau: -
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Dietrich Wilhelm Soltau  
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Geboren 15. März 1745
Geburtsort Bergedorf bei Hamburg 
Gestorben 13. Februar 1827
Todesort Lüneburg 
Kurzbiographie

Schriftsteller und Übersetzer

Dietrich Wilhelm Soltau betätigte sich zuerst als Kaufmann unterschiedlicher Geschäfte in St. Petersburg. Er beherrschte viele Sprachen, und befasste sich ausgiebig mit der Literatur seiner Zeit. Die Geschäfte gestaltete er so erfolgreich, dass es ihm möglich wurde, ab 1798 als wohlhabender Privatmann in Lüneburg leben zu können. Hier machte er sehr schnell mit Übersetzungen und schriftstellerischen Werken auf sich aufmerksam. 1801 wurde ihm von der Universität Wittenberg für seine Leistungen als Übersetzer die Doktorwürde übertragen. Seine eigenen Schriften - Gedichte und Reiseberichte über Russland - sind kaum bekannt, ebenso wenig seine Mitarbeit an verschiedenen Wörterbüchern. Bis zu seinem Lebensende gehörte Dietrich Wilhelm Soltau in Lüneburg dem Rat der Stadt an.

Sein Halbbruder war Carsten Wilhelm Soltau, der ebenfalls dem Bund der Freimaurer angehörte, und sein Neffe war der Maler Hermann Wilhelm Soltau.

 
Lokale Referenzen
Dietrich Wilhelm Soltau wurde im Jahre 1769 in St. Petersburg zum Freimaurer aufgenommen. In Lüneburg schloss er sich der dortigen Freimaurer-Loge "Selene zu den drey Türmen" an. Von 1810 bis 1814 stand er dieser Loge als ihr Meister vom Stuhl vor.
 
Spuren in Hamburg:
- in Bergedorf ist seit 1949 die nach ihm benannte Soltaustraße
 
Kategorien Literatur
Funktionen
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Hermann Wilhelm Soltau  
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Geboren 09. Juli 1812
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 14. Mai 1861
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Geb. 9.7.1812 in Hamburg, gest. 14.5.1861 ebd. Erste künstlerische Ausbildung in Hamburg bei Gerdt Hardoff d. J., 1832-1838 Studium an der Akademie in München. 1840-1848 Aufenthalt in Paris, seitdem in Hamburg ansässig; auch als Lithograf und Radierer tätig. 
Kategorien Kunst
Funktionen Maler/in: -
Grafiker/in: -
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K. R. H. Sonderborg  
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Geboren 05. April 1923
Geburtsort Sønderborg (Dänemark) 
Gestorben 18. Februar 2008
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

K. R. H. Sonderborg, der als Kurt Rudolf Hoffmann geboren wurde und sich nach seinem dänischen Geburtsort benannte, war in Deutschland einer der prägendsten Künstler der gegenstandslosen Malerei. Neben Werken in Tempera, Tusche und später in Acryl entstanden auch zahlreiche Zeichnungen. Ab den späten 1950er Jahren entwickelte er seine typisch dynamische und bewegungsbetonte Malweise, schuf seine Werke schnell und eruptiv, und näherte sich dabei auch dem Action Painting an. Die Musik – Sonderborg war sein Leben lang ein Jazz-Fan, sein Vater war Jazz-Musiker gewesen – spielte eine Rolle für einige, rhythmisch betonte Werke der 1960er Jahre. 

Die Familie Hoffmann zog von Dänemark 1924 nach Hamburg, wo Sonderborg zunächst bis 1940 eine kaufmännische Ausbildung absolvierte. 1941 Jahr wurde er für vier Monate wegen „Anglophilie und staatsabträglichem Verhalten“ verhaftet und im KZ Fuhlsbüttel inhaftiert. Nachdem er zunächst auch als Kaufmann tätig war, begann er 1946 privaten Unterricht bei dem Hamburger Maler Ewald Becker-Carus zu nehmen. Ab 1947 studierte er an der Landeskunstschule Hamburg bei Willem Grimm und Maria May. 1951 nannte er sich „Sonderborg“, auch, um sich von seiner deutschen Herkunft zu distanzieren. 1953 wurde Sonderburg Mitglied der Gruppe „Zen 49“ und stellte als jüngstes Mitglied der Gruppe in Hamburg, München, und den USA aus. Im gleichen Jahr besuchte er das erste Mal Paris, wo er später auch eines seiner Ateliers haben sollte. 1955 wurde Sonderborg mit dem Lichtwark–Preis geehrt. 1958 siedelte er nach Paris über.  Ab den späten 1950er Jahren war Sonderborg oft auf Reisen beziehungsweise arbeitete und lehrte an den verschiedensten Orten: 1959 reiste er auf die Hebriden, arbeitete kurz darauf in London, 1960 – 61 in New York, 1964 in Ascona. Im folgenden Jahr lehrte er bis 1990 an der Stuttgarter Akademie. 1969 – 70 hatte er eine Gastprofessur in Minneapolis inne und reiste durch Kalifornien, 1973 nach Cornwall und Lappland. 1985 hielt er sich in der Villa Massimo in Rom auf, 1986 lehrte er als Gastdozent in Chicago. Ende der 1980er Jahre folgten weitere Reisen in die USA und nach Tokio, Anfang der 1990er Jahre nach Dänemark. Ab 1996 lebte er wieder in Hamburg, wo er 2008 verstarb. 

 
Literaturhinweise K. R. H. Sonderborg_ Literatur.pdf
Kategorien Kunst
Funktionen Maler/in: -
Zeichner/in: -
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Ernst Georg Sonnin  
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Geboren 10. Juni 1713
Geburtsort Quitzow b. Perleburg 
Gestorben 08. Juli 1794
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Ernst Georg Sonnin, geb. 10.6.1713 in Quitzow b. Perleburg, gest. 8.7.1794 in Hamburg, Sohn des Pastors Johann Sonnin und der Rahel Elisabeth Struensee. Nach Studium in Halle und Jena 1737 Rückkehr nach Hamburg, zunächst als Hauslehrer tätig, dann Einrichtung einer mechanischen Werkstatt, Tätigkeit als Geodät und Geometer, ab 1750 als Baumeister und Architekt. Sein Hauptwerk in Hamburg der Neubau der Großen Michaeliskirche. 
Lokale Referenzen
Ernst Georg Sonnin soll Mitglied in der Freimaurer-Loge "Absalom zu den drei Nesseln" gewesen sein. Ein verbindlicher Eintrag in einem Matrikel-Verzeichnis liegt nicht vor. Er hat sich mit vielen Personen umgeben, die zu seiner Zeit dem Bund der Freimaurer angehörten. Zum Beispiel mit Johann Georg Büsch, mit dem er am 11. April 1765 die Patriotische Gesellschaft gegründet hatte.
 
Spuren in Hamburg:
- in Hammerbrook ist seit 1843 die nach ihm benannte Sonninstraße
- in der Sonninstraße trägt ein Kontorhaus den Namen Sonninhof
- an die Sonninstraße grenzt der Sonninkanal
- in der Rathausdiele befindet sich an einer Säule sein Portrait-Relief
- an der Hauptkirche St. Michaelis befindet sich sein Portrait-Relief
- in der Carl-Toepfer-Stiftung ist das Haus Peterstraße 32 Ernst Georg Sonnin gewidmet
- an der Fassade des Museums für Kunst und Gewerbe ist sein Portrait-Relief
 
Kategorien Architektur
Wohlfahrt
Funktionen Architekt/in: -
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Hinrich Claus Sonntag  
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Geboren 19. September 1745
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 04. Dezember 1818
Todesort  
Kurzbiographie Claus Hinrich Sonntag verwaltete im Laufe seines Lebens zahlreiche bürgerliche Ehrenämter in Hamburg: unter anderem war er Waisenhausprovisor, Bürger an der Admiralität, der Artillerie und am Kalkhof, Bancobürger, Deputierter und Alter der Comemrzdeputation. Dieser stand er von April 1790 bis Februar 1791 als Präses vor. Am 4. Januar 1804 wurde er zum Ratsherrn gewählt. Die Änderung der Hamburger Verfassung unterbrach seine Präturverwaltung 1811.  
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Handelskammerpräses: April 1790 - Februar 1791
Senator/in: -
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Elef Sossidi  
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Geboren 04. Mai 1913
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 20. April 1992
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Elef Sossidi war ein Hamburger Rundfunkjournalist. Unter dem Pseudonym „Andreas Günther“ berichtete der promovierte Jurist zwischen 1945 und 1946 für den Nordwestdeutschen Rundfunk (NWDR) von den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen. Damit schrieb Sossidi ein Stück Radiogeschichte. Die Sendungen aus Nürnberg wurden zum Startschuss für seine Karriere beim NWDR und dem späteren Norddeutschen Rundfunk (NDR). Sossidi wurde Experte für Auslandsberichte und Korrespondent für den Nahen und Mittleren Osten. Lange Jahre war er stellvertretender Chefredakteur, 1974 wurde er Leiter der Zentralredaktion der Hauptabteilung Wort beim NDR. Ausführliche Informationen enthält das beigefügte pdf-Dokument „Elef Sossidi“. 
Lebensbeschreibungen Elef Sossidi.pdf
Kategorien Medien
Funktionen Journalist/in: -
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Theodor Speckbötel  
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Geboren 22. Januar 1861
Geburtsort Barmen 
Gestorben 11. Februar 1938
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1861 geboren in Barmen; Ingenieurstudium; In der Maschinenfabrik Nagel & Kaemp tätig; 1891 Gründung eines eigenen Ingenieursbüros, Schwerpunkt Industrie- und Gewerbebau; Vorsitz im Verein Beratender Ingenieure (VBI); In den 1930ern Partnerschaft mit Friedrich Last und Walter Beecken; 1938 Tod in Hamburg 
Lebensbeschreibungen TheodorSpeckbötelWerkeliste.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen
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Dr.-Ing. Hans Speckter  
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Geboren 22. September 1901
Geburtsort Hamburg-Bergedorf 
Gestorben 04. Dezember 1967
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Baurat "Nein". Der aus einer Hamburger Kaufmanns- und Künstlerfamilie stammende Hans Speckter, wurde am 22.09.1901 in Hamburg-Bergedorf geboren. Nach einem Architekturstudium 1925 an der TH Hannover, startete er seine berufliche Karriere 1926 als Stadtplaner in Osnabrück. Während seiner Zeit in Osnabrück, beschäftigte sich Speckter mit dem Landschafts- und Siedlungsbau im Emsland. Zu seinen Aufgaben zählten, dem Wohnungselend auf dem Lande entgegen zu wirken und die Sanierung der ländlichen Ortschaften voranzutreiben. Nach einem Jahr als Kreisbaurat in Stormarn, wechselte Speckter in die Hamburger Baubehörde, wo er 1937 als Baurat begann. Der 2. Weltkrieg führte zu seiner Einberufung zur Wehrmacht, aus dem er 1943 wiederkehrte. 1946 promovierte H. Speckter zum Dr.-Ing. an der TH Hannover mit der Arbeit "Die raumkünstlerische Entwicklung der Stadt Paris seit dem 16. Jahrhundert". Drei Jahre danach stieg er zum Oberbaurat der Hamburger Baubehörde auf. Ihm wurde der Spitzname "Baurat Nein" verliehen, da er eine starke Hand für notwendig hielt und vielen Plänen ein "Nein" entgegensetzte. 1952 wurde er zum Leiter des Landesplanungsamtes Hamburg ernannt. Während dieser Zeit war er maßgeblich am Wiederaufbau Hamburgs beteiligt. So beeinflußte er die Gestaltung des Alsterwanderweges, der Alsterarkaden und des Ballindamms stark mit, die seinen Visionen von der gesunden und aufgelockerten Stadt entsprachen. Im selben Jahr veröffentlichte er das Buch "Der Wiederaufbau Hamburgs nach dem großen Brande von 1842". Als Gründungsmitglied des Landes-Planungsrates Hamburg/Schleswig-Holstein, war er bemüht, den sich ausbreitenden Wirtschaftraum Hamburgs zu gestalten. Im Jahre 1964 veröffentlichte er sein letztes Werk "Paris - Städtebau von der Renaissance bis zur Neuzeit". Hans Speckter verstarb am 4.12.1967. Bis zuletzt arbeitete er als Mitglied der Unabhängigen Kommission, zur Überprüfung des Aufbauplanes, mit am Zukunftsbild Hamburgs. - Bartosz Cejer, Hamburgisches Architekturarchiv 
Literaturhinweise literaturverzeichnis speckter.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen Baudirektor/in: 1953 - 1966
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Otto Speckter  
Abbildung
Geboren 09. November 1807
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 29. April 1871
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Otto Speckter, geb. 09.11.1807 in Hamburg, gest. 29.04.1871 ebd., Sohn des Hamburger Lithografen Johann Michael Speckter. Künstlerische Ausbildung im Speckter- und Gensler-Kreis in Hamburg. 1834 Übernahme der lithografischen Anstalt des Vaters. Berühmt vor allem als feinsinniger Illustrator, speziell im Kinder- und Tiergenre. 
Lokale Referenzen Otto-Speckter-Straße, Barmbek-Nord, seit 1928
 
Lebensbeschreibungen Verfasser Martin Sillem 2007.pdf
Kategorien Kunst
Funktionen Maler/in: -
Zeichner/in: -
Lithograph/in: -
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Professor Friedrich Spengelin  
Abbildung
Geboren 29. März 1925
Geburtsort Kempten im Allgäu 
Gestorben 30. April 2016
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Nach dem Abitur in Kempten studierte Friedrich Spengelin an der Technischen Hochschule München bei Martin Elsaesser, Hans Döllgast und Robert Vorhölzer und schloß 1948 mit dem Diplom ab. Nach einer Anstellung im Büro Konstanty Gutschow in Hamburg heiraten er und Ingeborg Petzet und gründeten am 1.4.1952 das gemeinsame Büro Ingeborg und Friedrich Spengelin mit Sitz in Hamburg und ab 1975 auch in Hannover. 1958 gewann er mit Gerd Pempelfort und Fritz Eggeling den Wettbewerb Hauptstadt Berlin. 1961 wurde Friedrich Spengelin an den Lehrstuhl für Entwerfen der Technischen Hochschule Hannover, 1966  an den Lehrstuhl für Städtebau, Wohnungswesen und Landesplanung berufen. Er war Mehrere Jahre im Hamburger Landes- und Bundesvorstand (Bonn) des Bundes Deutscher Architekten BDA tätig und Mitglied der Freien Akademie der Künste Hamburg, der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung und der Akademie der Künste Berlin. Er veröffentlichte insbesondere zu den Themen Stadtplanung, Stadtgestaltung und Wohnungsbau. Stadtplanung in vielen deutschen Städten. Städtebauliche  Gesamtplanung der neuen Stadt Meckenheim-Merl (mit Prof. Kühn und Dr.-Ing. Gerlach). 1973 Heinrich-Plett-Preis für Verdienste um den Städte- und Wohnungsbau. Preise und Ankäufe in Architektur- bzw. Städtebauwettbewerbe. Auszeichungen für ausgeführte Bauten durch Baubehörde und Architektenkammer Hamburg und „BDA-Preise" der Länder Bremen und Niedersachsen. 1986 Fritz-Schumacher-Preis der Freien und Hansestadt Hamburg. Norbert Baues, Hamburgisches Architekturarchiv
 
Sonstige Wettbewerb_Hauptstadt_Berlin_1958_.pdf
Nachrufe (Nekrologe) Kähler_Gert_Nachruf_Spengelin_Friedrich_.pdf
Lebensbeschreibungen HAA_AIV_IV_1_960_.pdf
Literaturhinweise Literaturhinweise_.pdf
Werkeliste.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen Architekt/in: -
Anfang

 
Ingeborg Spengelin, geborene Petzet  
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Geboren 01. April 1923
Geburtsort Pernambuco/Brasilien 
Gestorben 20. Juni 2015
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Nach dem Abitur in der Hansestadt Rostock studierte Ingeborg Spengelin an der TH München bei Hans Döllgast, Adolf Abel und Martin Elsaesser und gründete 1949 unter dem Namen Ingeborg Petzet ein Architekturbüro in Hamburg und ab 1.4.1952 ein gemeinsames mit Friedrich Spengelin. Ab 1975 auch ein Büro in Hannover. Ab 1953 war Ingeborg Spengelin Mitglied des BDA (Bund Deutscher Architekten) und mehrere Jahre im Vorstand. Beide gewannen zahlreiche Wettbewerbe. Insbesondere im Bereich des Wohnungsbau entwickelten sie einfühlsame und neue Konzepte z.B. bei der Siedlung Hölderlinstraße, in der Sie anfangs selber wohnten und arbeiten und am Ende ihres Lebens wieder zurückkehrten. Für die Terrassenwohnanlage Holsteiner Chaussee in Hamburg-Eidelstedt erhielten Sie zahlreiche Auszeichnungen. Erwähnenswert sind weiterhin die Dreifaltigkeitskirche Hamburg-Harburg, das Haus der Jugend, ein Rathaus und Kurhaus auf Helgoland, Bauten für den NDR Hamburg-Lokstedt. Zusammen mit Gerd Pempelfort und Fritz Eggeling gewannen sie 1958 den Internationalen Wettbewerb Hauptstadt Berlin. Norbert Baues Hamburgisches Architekturarchiv
 
Sonstige Neue Heimat Küche_.pdf
Nachrufe (Nekrologe) Ingeborg_Spengelin_zum_90._.pdf
Lebensbeschreibungen HAA_AIV_IV_1_960_.pdf
Literaturhinweise Literaturhinweise.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen Architekt/in: -
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Johann Friedrich Ludwig Ferdinand Sperber  
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Geboren 12. November 1855
Geburtsort Hameln 
Gestorben 08. Oktober 1933
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie
Nach seinem Bauingenieurstudium an der Technischen Hochschule in Hannover (1878 - 1882) und ersten Berufserfahrungen im Maschinenbauwesen wurde Ferdinand Sperber 1887 in den Hamburger Staatsdienst übernommen, 1889 zum Baumeister, 1896 zum Bauinspektor der 1. Ingenieurabteilung und 1906 zum Baurat ernannt. Er bereitete den Ausbau des Schienenverkehrsnetzes vor, beaufsichtigte den Bau der Hamburger Ringbahn und die Errichtung des Hamburger Bismarck-Denkmals. 1907 trat er als Oberingenieur die Nachfolge von Franz Eduard Vermehren an. Stadtplanungs- und Stadtgestaltungsaufgaben lagen bis zur Ernennung von Fritz Schumacher als Oberbaudirektor fast ausschließlich in den Händen der Ingenierabteilungen wie Verkehrserschließung, Stadtsanierungen, Straßendurchbrüche, Stadterweiterungen und Schmuckplätze und schlossen auch deren Gestaltung mit ein. Sperber war maßgeblich an der Planung der Alsterkanalisation und seit 1903 an der Errichtung eines Stadtparks in Winterhude beteiligt und geriet in Konkurrenz zu Fritz Schumacher, der Gestaltungaufgaben zunehmend für sich in Anspruch nahm. 1908 fand ein Wettbewerb für die Anlage eines neuen Stadtparks statt. Ferdinand Sperber und Fritz Schumacher waren mit der Weiterbearbeitung vom Senat beauftragt worden. In der Deutschen Bauzeitung vom 25. Mai 1910 heißt es: “Entwurf zur Anlage eines Stadtparkes in Winterhude bei Hamburg. Für die Gesamtanlage: Ober-Ingenieur F. Sperber und Baudirektor Professor Fritz Schumacher in Hamburg. Für die Einzel-Ausgestaltung: Baudirektor Professor Fritz Schumacher.” Im Ersten Weltkrieg war Sperber für die Baudirektion im Gereral-Gouvernement Belgien tätig. Für Arbeiten an der neuen Elbbrücke wurde er 1915 wieder nach Hamburg geholt und erhielt 1920 die Amtsbezeichung Oberbaudirektor. 1923 ging er in den Ruhestand.
 
Norbert Baues, Hamburgisches Architekturarchiv s. a. Jörg Schilling: Sperber, Johann Friedrich Ludwig Ferdinand. In: Hamburgische Biografie Personenlexikon. Band 6. Hrsg. von Franklin Kopitsch und Dirk Brietzke., Göttingen 2012
 
Sonstige Hundert_Jahre_Stadtpark__.jpg
Buch_Tipp.JPG
Ausstellung.JPG
Literaturhinweise Sperber_Ferdinand_Literatur.pdf
deutsche_bauzeitung_1910_.pdf
uebersichtskarte_ walddoerferbahn_1912.PDF
langenhorner_bahn_uebersichtsplan_1912.jpg
Kategorien Architektur
Funktionen Baudirektor/in: 1920 - 1923
Anfang

 
Johannes van Spreckelsen  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1512 - 1517
Anfang

 
Lucas von Spreckelsen  
Abbildung
Geboren 04. Februar 1691
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 27. Juli 1751
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Eine Kurzbiographie liegt für diese Persönlichkeit aktuell noch nicht vor. Es wird auf den ausführlichen Nachruf verwiesen.  
Nachrufe (Nekrologe) Text Latein Quelle Staatsarchiv HH.pdf
Übersetzung aus dem Lateinischen.pdf
Medaillen
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 17. Dezember 1750 - 27. Juli 1751
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Peter van Spreckelsen  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1538 - 1553
Anfang

 
Axel Cäsar Springer  
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Geboren 02. Mai 1912
Geburtsort Hamburg (Altona) 
Gestorben 22. September 1985
Todesort Berlin (West) 
Kurzbiographie Axel Cäsar Springer zählt zu den einflussreichsten und herausragenden deutschen Verlegerpersönlichkeiten der Nachkriegszeit. Im 1946/47 in Hamburg gegründeten Axel-Springer-Verlag erscheinen bis heute einige der meist gelesenen Zeitungen Deutschlands, darunter „Bild“. Weitere auflagenstarke Titel des Verlags sind „Die Welt“ und das „Hamburger Abendblatt“. Axel Springer engagierte sich Zeit seines Lebens für die deutsch-israelische Aussöhnung und das Überwinden der deutschen Teilung. Unabhängig davon stand er immer wieder im Zentrum politischer und gesellschaftlicher Kontroversen, insbesondere während der Studentenproteste der sogenannten „68er Bewegung“. Der Springer-Presse wurde vorgeworfen, sie missbrauche ihre Monopolstellung, berichte einseitig über die Protestbewegung und verfolge einen antikommunistischen Kurs. Systematisch baute Axel Springer seinen Verlag zu einem modernen Medienkonzern aus. Der Axel-Springer-Verlag zählt mittlerweile zu einem der größten Zeitungs- und Zeitschriftenverlage der Bundesrepublik Deutschland. In Hamburg sind der Axel-Springer-Platz vor dem Verlagsgebäude und die Axel-Springer-Passage in der Caffamacherreihe nach dem Verleger benannt. Ausführlichere Informationen enthält das beigefügte pdf-Dokument "Axel Cäsar Springer". 
Lokale Referenzen
Axel Cäsar Springer war Freimaurer. Er wurde in Berlin am 4. Oktober 1958 durch den Großmeister der "Vereinigten Großlogen von Deutschland", Bruder Theodor Vogel, in die Freimaurer-Loge "Die Brückenbauer" aufgenommen.
Nachdem er sich später von der Idee der Freimaurerei losgesagt hatte, ist er per 20. Mai 1964 "auf eigenen Wunsch" "ehrenvoll entlassen" worden.
 
Spuren in Hamburg:
-  in der Neustadt ist seit 1990 der nach ihm benannte Axel-Springer Platz
-  von 1953 bis 1955 wurde am heutigen Axel-Springer-Platz das Axel-Springer-Verlagshaus errichtet
 
Lebensbeschreibungen Axel Cäsar Springer.pdf
Kategorien Medien
Funktionen Verleger/in: -
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Herbert Sprotte  
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Geboren 31. Januar 1904
Geburtsort Breslau (Polen) 
Gestorben 15. Juni 1962
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1923-1926 Studium an der Akademie der bildenden Künste in Breslau bei August Endell, Hans Scharoun und Adolf Rading 1926-1928 Mitarbeiter in verschiedenen Architekturbüros u.a. Adolf Rading und Hans Scharoun, Tätigkeit im Hochbauamt von Beuthen (Oberschlesien) um 1929 Mitarbeiter im Büro von Block und Hochfeld, Hamburg 1931 Gründung eines eigenen Büros 1933 17 Hamburger Architekten vereinigen sich zur "Baustube", darunter Konstanty Gutschow, Richard Laage, Herbert Sprotte und Peter Neve). Ende Juli 1933 wird die Baustube von der Stadt aufgelöst 1935 Partnerschaft mit Peter Neve um 1945 kommisarischer Leiter des Aufräumamtes in Hamburg 1956- ehrenamtlicher Berater der Neue Heimat Monatshefte __Quelle: http://www.architekturarchiv-web.de/sprotte.htm _Nico Klaffert, Hamburgisches Architekturarchiv 
Sonstige HerbertSprotteWerkauswahl.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen Industrieproduzent/in: -
Architekt/in: -
Stadtplaner/in: -
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Nicolaus de Stadis  
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Geboren 1310
Geburtsort Stade 
Gestorben 1382 (oder später)
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Sohn des Schusters Wicbernus in Stade, eines grundbesitzenden Mitgliedes der handwerklich tätigen Mittelschicht. 1339, 1345 und 1349 als Geistlicher im Stader Stadtbuch in Erbschaftsangelegenheiten belegt, 1339–1346 als Kirchherr (Pfarrvikar) an der Hamburger Katharinenkirche, 1349–1362 als Propst des Klosters Uetersen (somit während der Pestepidemie 1349/50), 1370–1382 als Vikar nachgewiesen, der für die Frühmesse am Hamburger Dom zuständig war. De Stadis war in die Auseinandersetzungen zwischen Rat und Domkapitel verwickelt, in denen er u.a. als Vermittler vor Ort fungierte. Als Propst des Klosters Uetersen scheint de Stadis maßgeblich an der Erweiterung der Grundherrschaft dieser Institution mitgewirkt zu haben, wobei er seine Beziehungen nach Stade und Hamburg für diesen Zweck nutzte. Der in den Quellen neben de Stadis zu findende Herkunftsname de Claustro („vom Kloster“) erklärt sich von daher. Wie viele Priester damals betätigte sich Nicolaus de Stadis auch als Zeuge bei Beurkundungen und Vermögensverwalter. Ein Testament von ihm ist nicht erhalten. Seine letzte Ruhestätte fand Nicolaus de Stadis vermutlich im Hamburger Mariendom. Nicolaus de Stadis gehört zu den wenigen Mitgliedern des niederen Klerus Hamburgs, dessen Lebensweg sich zumindest in Teilen nachzeichnen lässt.  
Literaturhinweise
HamburgerPersönlichkeiten.NicolausdeStadis.Literaturhinweise.pdf
Kategorien Religion
Funktionen Pastor/in / Pfarrer/in / Kleriker: 1339 - 1382
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Wilhelm Stadtländer  
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Geboren 30. Juni 1606
Geburtsort Lübeck 
Gestorben 13. November 1686
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Wilhelm Stadtländer, geb. 30.6.1606 in Lübeck, gest. 13.11.1686 in Hamburg, Sohn des Lübecker Kaufmanns Hinrich Stadtländer und der Richael von Schöll. Begann 1621 in Hamburg seine Lehre bei dem Lakenhändler Magnus Herrnmann; seit 1631 selbständig als Wandschneider und Tuchhändler in Hamburg. 16.3.1636 Heirat mit der Hamburger Wandschneiderstochter Margarethe Arends. Mitglied der Englandfahrergesellschaft, zahlreiche bürgerliche Ehrenämter, seit 1681 Oberalter. 
Kategorien Wirtschaft
Religion
Funktionen Oberalter: 1681 -
Kaufmann/-frau: -
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Johann Friedrich Thomas Stahmer  
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Geboren 04. August 1819
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 01. Juni 1896
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Einen Teil seiner kaufmännischen Ausbildung erhielt Johann Friedrich Thomas Stahmer in Havanna (5. Dezember 1840 – 11. Juli 1844). Nach seiner Rückkehr 1844 gründete er, nach Erwerb des Bürgerrechts, am 15. Mai 1850 seine Firma J. F. Th. Stahmer, die nach seinem Tod gelöscht wurde. In seiner Eigenschaft als Provisor des Waisenhauses (1859-1861) erhielt er für diese Jahre sein erstes Bürgerschaftsmandat. Der Feuerkassendeputation gehörte er nur 1861 an, von 1862 bis 1865 war er Handelsrichter und als solcher Mitglied der Bürgerschaft, in den Jahren 1866 und 1867 nichtrechtsgelehrtes Mitglied des Obergerichts. Sein drittes Bürgerschaftsmandat wurde ihm von der Handelskammer übertragen, in die er am 28. Dezember 1867 gewählt worden war. 1872 war er ihr Präses. Am 11. Dezember 1872 wurde Stahmer in die Finanzdeputation gewählt, der er bis zu seiner Wahl zum Senator am 28. Juni 1875 angehörte. In diesen Jahren vertrat er die Finanzdeputation in der Bürgerschaft, der Teerhofs- und Feuerkassendeputation, der Budgetkommission (1873), als Revisor der Hauptkasse (1873). In seiner Eigenschaft als Senator gehörte Stahmer bis 1896 u.a. der Zentralkommission für die allgemeinen direkten Wahlen an, der Deputation für indirekte Steuern (1876, 1878-1885), der Recursinstanz für Gewerbesachen (1876 –1881). 
Lebensbeschreibungen Johann Friedrich Thomas Stahmer.pdf
Podcasts Stahmer Johann Friedrich Thomas.mp3
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Senator/in: 28. Juni 1875 - 1896
Handelskammerpräses: 1872 -
Bürgerschaftsmitglied: 1859 - 1872
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Hugo Stammann  
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Geboren 12. Mai 1831
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 11. November 1909
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1831 geboren in Hamburg; Sohn des Franz Georg Stammann; Zimmermannslehre; Studium an der Berliner Bauakademie; Tätig für den preußischen Baurat August Soller in Berlin; Ab 1853 im väterlichen Büro tätig; 1864 Eröffnung eines eigenen Büros in Hamburg; 1873 Partnerschaft mit Gustav Zinnow (Stammann & Zinnow); Ab 1880 Mitgliedschaft im Rathausbaumeisterbund; Schwerpunkt Villen, Geschosswohnbauten, Sozial- und Wohlfahrtsbauten; 11.11.1909 Tod in Hamburg 
Lebensbeschreibungen HugoStammannWerkeliste.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen
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Nicolaus Stampeel  
Abbildung
Geboren 19. August 1673
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 23. Mai 1749
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Eine Kurzbiographie liegt für diese Persönlichkeit aktuell noch nicht vor. Es wird auf den ausführlichen Nachruf verwiesen.  
Nachrufe (Nekrologe) Text Latein Quelle Staatsarchiv HH.pdf
Übersetzung aus dem Lateinischen.pdf
Medaillen
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 14. Mai 1743 - 23. Mai 1749
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Kurt Stapelfeldt  
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Geboren 30. August 1898
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 06. Dezember 1985
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Kurt Stapelfeldt war Journalist und zählt zu den Mitbegründern des Rundfunks in der Hansestadt. Während seines Studiums der Germanistik entwickelte Kurt Stapelfeldt ein leidenschaftliches Engagement für die niederdeutsche Sprache und Kultur. Er promovierte bei Professor Conrad Borchling an der Universität Hamburg und trat dem Verein „Quickborn“ bei, der sich für den Erhalt des Platt- bzw. Niederdeutschen einsetzte. Stapelfeldt arbeitete seit 1923 zunächst für die „Lüneburger Nachrichten“, später für die „Hamburger Nachrichten“. 1924 begann er als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Nordischen Rundfunk AG (Norag) und avancierte in den Folgejahren zum Geschäftsführer und zweiten Programmdirektor – neben Hans Bodenstedt. Mit diesem zusammen entwickelte Stapelfeldt die Grundlinien des Programms der norddeutschen Sendegesellschaft und prägte so die Norag entscheidend mit. 1934 wurde er von der NS-Rundfunkleitung in „unbefristeten Urlaub“ geschickt. Er arbeitete bis 1974 als Generalbevollmächtigter bei der Hamburg-Mannheimer Versicherung. 1985 starb er in Hamburg. 
Kategorien Medien
Funktionen Journalist/in: -
Kaufmann/-frau: -
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Volker Starke  
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Geboren 02. Februar 1920
Geburtsort Cuxhaven 
Gestorben 04. April 2002
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Volker Starke war ein Hamburger Rundfunkjournalist und Politiker. Er wuchs in Eppendorf auf, ging dort zur Schule und machte 1938 sein Abitur. 1939 wurde Starke Offizier bei der Wehrmacht und blieb bis 1945 im Kriegsdienst. Nach schwerer Verwundung 1943 kehrte er von der Front zurück und arbeitete fortan für den Rundfunk – zunächst für die Reichs-Rundfunk-Gesellschaft in Berlin, danach für den Reichssender Hamburg in der Rothenbaumchaussee. Am 8. Mai 1945 war der Krieg beendet. Wenige Wochen später stellte sich Volker Starke bei den britischen Kontrolloffizieren vor, die inzwischen den Sender leiteten. Bei Radio Hamburg wurde er im Juli 1945 „Featurewriter Assistant“ und im Oktober einer der ersten „Producer“ bei Peter von Zahn und Axel Eggebrecht. Am 28. Januar 1946 sendete der Nordwestdeutsche Rundfunk (NWDR) Starkes Hörspiel „Der Held“, eine literarische Verarbeitung seiner Erfahrungen als junger Offizier an der Front. Dieses Originalhörspiel fand großes Echo beim Publikum und wurde intensiv diskutiert. Im Mai 1947 wechselte Starke in die NWDR-Sendeleitung und übernahm verschiedene Aufgaben. So leitete er bis 1968 die Honorar- und Lizenzabteilung des Fernsehens beim Nordwestdeutschen bzw. beim Norddeutschen Rundfunk. Darüber hinaus rief er 1958 gemeinsam mit Jochen Richert und Ruprecht Essberger die „Fernsehlotterie“ ins Leben. Neben seiner Karriere als Rundfunkjournalist engagierte sich Volker Starke in Hamburg politisch und sozial sehr stark. Von 1966 bis 1978 saß er als Mitglied der CDU in der Hamburger Bürgerschaft. Er war außerdem Vorsitzender des Verbands der Kriegs- und Wehrdienstopfer, Behinderten und Sozialrentner sowie ehrenamtlicher Sozialrichter und Förderer der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und ab 1981 Gesamtvertrauensmann der NDR-Mitarbeiter mit Schwerbehinderung. 
Sonstige Volker Starke im Interview mit Hans-Ulrich Wagner.pdf
Kategorien Medien
Funktionen Journalist/in: -
Bürgerschaftsmitglied: -
Anfang

 
Fritz Stavenhagen  
Abbildung
Geboren 18. September 1876
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 09. Mai 1906
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Fritz Stavenhagen, geboren 18.9.1876 in Hamburg, gestorben 9.5.1906 ebd., Sohn eines Kutschers. Nach einer Drogistenlehre als Journalist tätig, zuletzt als Dramaturg in Hamburg. Als Schriftsteller Begründer des neuniederdeutschen Dramas. 
Lokale Referenzen Stavenhagenstraße, Groß Borstel, seit 1925
 
Kategorien Literatur
Medien
Funktionen Dichter/in: -
Autor/in: -
Journalist/in: -
Anfang

 
Manfred Steffen  
Abbildung
Geboren 1916
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 22. Januar 2009
Todesort Hamburg - Halstenbek 
Kurzbiographie Er gehörte fast 40 Jahre zum Ensemble des Thalia Theaters. Hauptrollen hat er selten gespielt, dennoch war er einer der Großen, wurde vom Publikum nicht nur gefeiert, sondern wirklich geliebt. Ungemein einprägsam war seine leicht näselnde und dabei sonore Stimme, die ein Millionenpublikum vor allem durch Hörbücher kannte. Steffen, der 1916 in Hamburg geboren wurde, stand u.a. in Oberhausen, Aachen und Dresden auf der Bühne und arbeitete in der unmittelbaren Nachkriegszeit als Nachrichtensprecher beim NWDR. (Quelle Hamburger Abendblatt v. 30.12.2009 
Kategorien Schauspiel und Tanz
Funktionen Bühnenschauspieler/in: -
Anfang

 
Hermann Steinfurth  
Abbildung
Geboren 18. Mai 1823
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 07. Februar 1880
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Hermann Steinfurth, geb. 18.5.1823 in Hamburg, gest. 7.2.1880 ebd. Nach erster künstlerischer Ausbildung in Hamburg bei Gerdt Hardorff d.Ä. seit 1841 Studium an der Akademie in Düsseldorf bei Carl Sohn und Wilhelm von Schadow. 1852 Studienreise durch die Niederlande und Italien. Seitdem in Hamburg ansässig; bedeutendster Hamburger Porträtmaler der zweiten Jahrhunderthälfte. 
Kategorien Kunst
Funktionen Maler/in: -
Anfang

 
Heinrich Steinhagen  
Abbildung
Geboren 10. September 1880
Geburtsort Wismar 
Gestorben 19. Juli 1948
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Heinrich Steinhagen schuf zahlreiche Grafiken, darunter auch Zyklen, sowie Zeichnungen und Aquarelle, aber auch Gemälde, welche ihn zu einer führenden Persönlichkeiten des Hamburger Expressionismus machten. Thematisch setzte er sich, vor allem nach den traumatischen Erlebnissen des Ersten Weltkrieges, mit religiösen Sujets auseinander. Darüber hinaus malte er aber auch Ansichten Hamburgs, Porträts sowie Motive aus dem Arbeiter- und Bauernleben.

Heinrich Steinhagen wurde als Sohn eines Pastors in Wismar geboren, wo er eine begonnene Lehre zum Dekorationsmaler ebenso abbrach wie ein Studium an der Akademie, um sich statt dessen autodidaktisch zu bilden. 1898 kam er nach Hamburg. Er wurde durch Museumsankäufe und ein Atelier in der Kunsthalle unterstützt und konzentrierte sich vor allem auf grafische Arbeiten. 1912 gewann er einen internationalen Grafik-Wettbewerb. Zur Zeit des Ersten Weltkrieges musste er als Soldat nach Frankreich und Russland. Er desertierte schwer verwundet kurz vorm Ende des Krieges. 1918 trat er der KPD bei, ein Jahr später gehörte Steinhagen zu den Mitbegründern der Hamburgischen Sezession. Bereits 1923 kehrte er der Hamburger Kunstszene jedoch den Rücken: Er verkaufte sein sämtliches Œuvre an den Kunsthändler Sommer und kaufte sich in Rahlstedt ein 8000 qm großes Grundstück, auf dem er sein Lebenswerk begann. Als Gesamtkunstwerk baute er sich ein Haus, die Ziegel brannte er aus dem lehmhaltigen Boden, und stattete es mit eigenen Fresken, Skulpturen, Wandbildern und Möbeln aus. Da er den Bau ohne behördliche Genehmigung begonnen hatte, kam es immer wieder zu Problemen. Steinhagen war mehrmals verheiratet: Aus der Ehe mit Ottilie Klügel gingen zwei, aus der mit Maria Rommel vier Kinder, aus einer anderen Verbindung stammte ein weiteres Kind. 1937 wurde ein Selbstbildnis Steinhagens aus der Hamburger Kunsthalle beschlagnahmt. Im gleichen Jahr brannte sein Haus, auch „Rahlstedter Schloss“ genannt, völlig aus, viele seiner Werke wurden vernichtet. Der Architekt Fritz Höger half ihm bei den Plänen zum Wiederaufbau. Wegen öffentlicher Kritik an Hitler musste Steinhagen 1944 für vier Monate in ein KZ. Sein Haus, zum zweiten Mal errichtet, war zu einem bekannten und beliebten Künstlertreff geworden. 1948 starb Heinrich Steinhagen in seinem Haus an Lungenkrebs, den vermutlich das ständige Einatmen des Lehmstaubes beim Hausbau verursacht hatte. 1963 wurde das „Rahlstedter Schloss“ (mitsamt seinem Inventar) abgerissen. 

 
Lokale Referenzen
Spuren in Hamburg:
- Grosslohering 14 ist seit 2009 eine Gedenktafel von der Patriotischen Gesellschaft
Steinhagenweg, Rahlstedt, seit 2011
 
Literaturhinweise Heinrich Steinhagen_Literatur.pdf
Kategorien Kunst
Funktionen Maler/in: -
Grafiker/in: -
Bildhauer/in: -
Anfang

 
Christian Friedrich Theodor Steinweg  
Abbildung
Geboren 06. November 1825
Geburtsort Seesen am Harz 
Gestorben 26. März 1889
Todesort Braunschweig 
Kurzbiographie
Die Eltern von Christian Friedrich Theodor waren der Tischlermeister, Orgel- und Klavierbauer Heinrich Engelhard Steinweg (1797-1871) und Johanne Henriette, geb. Thiemer. Theodor war der älteste von 10 Kindern. Als der Vater mit der ganzen Familie 1851 nach New York auswanderte, übertrug er dem zurückgebliebenen 25-jährigen Sohn Theodor seine seit 1835 bestehende Seesener Klavierbauwerkstatt. Theodor verlegte das Unternehmen nach Wolfenbüttel und nahm 1858 Friedrich Grotrian als Teilhaber auf. Beide verlagerten kurz darauf die Produktionsstätte nach Braunschweig und von hier gab es einen regen Ideenaustausch mit Vater und Brüdern, die mittlerweile erfolgreich in New York das Unternehmen Steinway & Sons führten. Nach dem Tod zweier Brüder verkaufte Theodor 1865 seinen Braunschweiger Betrieb an Wilhelm Grotrian, um der Familie nach New York zu folgen. Hier gab er sich den Namen C. F. Theodore Steinway. Nachdem der Vater 1871 starb führte er mit zwei weiteren Brüdern das gemeinsame Familienunternehmen.
Um den europäischen Markt effizienter bedienen zu können, gründete man 1880 in der Schanzenstraße in Hamburg das Zweitwerk Steinway's Pianofortefabrik.
C. F. Theodore Steinway entwickelte sich zum Haupt-Ideengeber im Instrumenten-Design - 45 Patente gehen auf ihn zurück. Seit 1886 werden in beiden Werken alle Instrumente nach seinen Überlegungen hergestellt.
 
Lokale Referenzen
Christian Friedrich Theodor Steinweg war in Wolfenbüttel Mitglied der Freimaurer-Loge "Wilhelm zu den drei Säulen".
 
Spuren in Hamburg:
1880 gründete er mit seinem Bruder William in Hamburg in der Schanzenstraße die "Steinway's Pianofortefabrik", die heute als "Steinway & Sons" ihren Sitz im Rondenbarg 15 hat.
 
Kategorien Wirtschaft
Funktionen
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Prof. Dr. Otto Stern  
Abbildung
Geboren 17. Februar 1888
Geburtsort Sohrau (Oberschlesien)  
Gestorben 17. August 1969
Todesort Berkeley (USA)  
Kurzbiographie Otto Stern wurde 1888 in Breslau in Oberschlesien geboren. Er legte 1906 an einem Gymnasium in Breslau das Abitur ab und studierte daraufhin in Freiburg im Breisgrau und München physikalische Chemie. 1912 promovierte er mit einer Arbeit über den osmotischen Druck des Kohlendioxyds in konzentrierten Lösungen. Nach der Promotion ging Otto Stern 1912 zu Albert Einstein nach Prag. 1912 folgte er Albert Einstein nach Zürich und war für ihn als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig. 1913 habilitiert Stern mit der Arbeit „Zur kinetischen Theorie des Dampfdruckes einatomiger fester Stoffe und über die Entropiekonstante einatomiger Gase“. Zum Wintersemester 1914/15 ließ Stern sich beurlauben und diente im Ersten Weltkrieg freiwillig in der deutschen Armee. In den ersten zwei Kriegsjahren war Otto Stern als Unteroffizier tätig. In einem Schnellkurs in Berlin zum Meteorologen ausgebildet, war er ab Ende 1915 auf der Feldwetterstation in Lomsha in Polen stationiert. Nebenbei beschäftigte er sich mit theoretischen Problemen der Entropie. Gegen Ende des Krieges begann Stern an der Berliner Universität, im Labor von Walther Nernst, sich fast ausschließlich experimentellen Fragen zu widmen. Von Frühjahr 1919 bis Oktober 1921 war er als Privatdozent an der Universität Frankfurt beschäftigt und führte eine Reihe bahnbrechender Experimente durch. Besonders die Zusammenarbeit mit dem Experimentalphysiker Walther Gerlach erwies sich wissenschaftlich als ausgesprochen gewinnbringend. Das sog. „Stern-Gerlach-Experiment“ zum Nachweis der Richtungs-Quantelung schrieb Physikgeschichte. Nach einer kurzen Episode an der Universität Rostock von Oktober 1921 bis Dezember 1923, war er ab dem 1.1.1923 für 10 Jahre an der Universität Hamburg tätig. Hier konnte er mit einer begabten Assistentengruppe die Frankfurter Erfolge noch übertreffen. Die Machtergreifung der Nationalsozialisten nahm Stern, der einen jüdischen Hintergrund hatte, jedoch jede Grundlage für die Fortsetzung seiner Forschungsarbeit in Deutschland. Otto Stern kam einer Entlassung durch die Nationalsozialisten, die bereits seine besten Mitarbeiter erhalten hatten, zuvor und reichte selbst ein Entlassungsgesuch ein. Er floh 1933 in die USA und erhielt am Carnegie Institute of Technology in Pittsburgh/Pennsylvania eine Forschungsprofessur. Hier war er auch in das "Manhattan-Projekt" involviert, das zur Aufgabe hatte, für die USA die erste Atombombe zu erstellen. In welcher Funktion und welchem Umfang Stern sich hier beteiligte, ist unklar. Otto Stern wurde 82mal für den Nobelpreis vorgeschlagen, bis er ihn 1944 endlich erhielt. Im Alter von 57 Jahren ließ sich Otto Stern emeritieren und zog sich aus dem wissenschaftlichen Leben weitestgehend ins Private zurück. Am 17. August 1969 starb Otto Stern in Berkely. Der leidenschaftliche Filmfan, erlebte in einem Kino seinen letzten Moment.  
Lokale Referenzen
Spuren in Hamburg:
- Jungiusstraße 9 ist seit 1988 eine Gedenktafel von der Patriotischen Gesellschaft
 
 
Kategorien Wissenschaft
Funktionen
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William Stern  
Abbildung
Geboren 29. April 1871
Geburtsort Berlin 
Gestorben 27. März 1938
Todesort Durham, North Carolina 
Kurzbiographie

 

William Stern war der Sohn des jüdischen Ehepaares Rosa und Sigismund Stern. Er studierte in Berlin Philologie, Philosophie und Psychologie. Verheiratet war er mit Clara Joseephy, mit der er zusammen drei Kinder hatte. William Stern hat 1912 den Intelligenzquotienten erfunden und erschuf somit ein Instrument zur Messbarkeit der Intelligenz. Des Weiteren war er auch in der Lage, die Entwicklung der Sprache aufzuzeichnen. Zudem bildete er Lehrer aus, testete Piloten, unterstützte Gerichtsgutachter und vermittelte Schüler an die passenden Schulen. Stern war ein internationaler hoch anerkannter Wissenschaftler und wurde daher 1916 auf den Lehrstuhl für Philosophie und Psychologie am Hamburgischen Koloniaintstitut berufen. Dies war eine Vorgängereinrichtung der Universität Hamburg, an deren Gründung William Stern 1919 entscheidend beteiligt war.  
Lokale Referenzen

Sterntwiete, Bergedorf/Lohbrügge, seit 1964

 
Kategorien Wohlfahrt
Funktionen
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Dr. Gustav Friedrich Carl Johann Sthamer  
Abbildung
Geboren 24. November 1856
Geburtsort Groß Weeden 
Gestorben 29. Juni 1931
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Gustav Sthamer wurde am 24.11.1856 in Groß Weeden bei Ratzeburg geboren. Seine Familie zählt zu den alten Hamburger Familien. Sthamer studierte Jura und promovierte 1878 in Göttingen. 1879 ließ er sich in Hamburg als Anwalt nieder. 1892 wählte man ihn den Vorstand der Hamburger Anwaltskammer und 1900 in das Präsidium der Oberschulbehörde. Er war ab 1901 Mitglied der Hamburger Bürgerschaft, bis er 1904 in den Senat gewählt wurde. Während des Ersten Weltkrieges wurde er beurlaubt und übernahm das Amt des Präsidenten der Zivilverwaltung des von deutschen Truppen besetzten Antwerpen. 1917 kehrte er nach Hamburg zurück und wurde 1919 in den neuen Senat gewählt. Am 22.12.1919 wurde Sthamer zum Ersten Bürgermeister gewählt, legte sein Amt aber bereits am 13.2.1920 wieder nieder. Im August 1920 wurde er zum deutschen Botschafter in London ernannt. 1925 war er maßgeblich an der Verhandlung der Verträge von Locarno beteiligt, welche er auch unterzeichnete. Er verstarb am 29.6.1931 in Hamburg. 
Lokale Referenzen Sthamerkai, Steinwerder, seit 1930
 
Literaturhinweise Gustav Friedrich Carl Johann Sthamer_Literaur.pdf
Kategorien Politik
Justiz
Funktionen Bürgerschaftsmitglied: -
Senator/in: -
Bürgermeister/in: 21. Dezember 1919 - 13. Februar 1920
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Gerhard Stöck  
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Geboren 28. Juli 1911
Geburtsort Kaiserswalde 
Gestorben 29. März 1985
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Der Studienrat Gerhard Stöck war erfolgreicher Leichtathlet und Goldmedaillen-Gewinner im Speerwurf bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin, bei denen er außerdem im Kugelstoßen eine Bronzemedaille errang. Zuvor war er 1935 Studentenweltmeister im Speerwurf und Fünfkampf geworden. Schon 1933 war er der SA beigetreten und im Lauf der Jahre bis zum Sturmbannführer (Major) befördert worden, seit 1937 war er Mitglied der NSDAP. Im Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung arbeitete er als Sportreferent. Nach dem 2. Weltkrieg wurde er 1950 in Hamburg zum Leiter des Sportamtes berufen. 1956 und 1960 war er Chef de Mission der gesamtdeutschen Olympia-Mannschaft in Melbourne und Rom. Nach seinem Tod 1985 stiftete die Stadt den „Gerhard-Stöck-Preis“, der von 1986 bis 2006 an verdiente Sportler und Vereine verliehen wurde.

Sport

Leichtathlet, Olympia-Gewinner

Sportfunktionär

Studienrat

 

 
Lebensbeschreibungen Gerhard Stoeck.pdf
Kategorien Sport
Funktionen
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Daniel Stockfleth  
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Geboren 16. Januar 1676
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 29. Januar 1739
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Eine Kurzbiographie liegt für diese Persönlichkeit aktuell noch nicht vor. Es wird auf den ausführlichen Nachruf verwiesen.  
Lokale Referenzen Stockflethweg, Langenhorn, seit 1948
 
Nachrufe (Nekrologe) Text Latein Quelle Staatsarchiv HH.pdf
Übersetzung aus dem Lateinischen.pdf
Medaillen
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 23. November 1729 - 29. Januar 1739
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Dr. Christian Reichsgraf zu Stolberg-Stolberg  
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Geboren 15. Oktober 1748
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 18. Januar 1812
Todesort Schloß Windeby 
Kurzbiographie
Übersetzer, Dichter und Lyriker
Christian wurde als Sohn des dänischen Geheimrats und Kammerherrn, Graf Christian Günther zu Stolberg-Stolberg in Hamburg geboren. Seine Schwester war die spätere Stiftsdame Gräfin Augusta Louise und sein Bruder Graf Friedrich Leopold. Nach dem frühen Tod des Vaters kümmerte sich der spätere Freund und Bruder-Freimaurer Friedrich Gottlieb Kloppstock um die Erziehung der drei Kinder.
Von 1770 bis 1772 studierte Christian zusammen mit seinem Bruder Friedrich Leopold zuerst in Halle und später in Göttingen Jura und Literatur. 1775 unternahmen beide Brüder zusammen mit den Freimaurern Johann Wolfgang von Goethe und Heinrich Christian Kurt Graf von Haugwitz eine längere Reise durch die Schweiz. In Zürich findet ein Treffen mit Voltaire statt (er wird später,  am 7. April 1778 in den Bund der Freimaurer aufgenommen).
1777 heiratet Christian die 30-jährige Witwe Friederike Luise von Gramm. In Tremsbüttel nimmt er die Stelle als Amtmann an, wo er sich ein neues Schloss erbauen läßt. Dieses Haus macht seine Frau zu einem Ort des kulturellen Mittelpunkts und geistigen Austauschs. Viele Gäste der Stolbergs sind bekannte Persönlichkeiten, die zum großen Teil dem Bund der Freimaurer angehören (Baggensen, Claudius, Herder, Klopstock, Voß und viele mehr).
In den Jahren 1787 bis 1815 erscheinen von ihm viele Übersetzungen, Dramen und lyrische Dichtungen. Christian verlegt seinen Wohnsitz nach Gut Windeby bei Eckernförde. Von der Universität Kiel wird ihm 1815 die Ehrendoktorwürde verliehen. Am 18. Januar 1821 stirbt er auf Gut Windeby - er liegt beerdigt in der Kirche von Horslunde auf Lolland.  
Lokale Referenzen
Reichsgraf Christian zu Stolberg-Stolberg wird auf Anregung von Friedrich Gottlieb Klopstock am 1. Oktober 1774 in der Hamburger Johannis-Loge "Zu den drei Rosen" von dem seinerzeitigen Logenmeister und Schriftsteller Jacob Mumsen zum Freimaurer aufgenommen. Am 22. April 1775 erhebt ihn Mumsen zusammen mit dem Schriftsteller Johann Heinrich Voß in den Meistergrad.
 
Spuren in Hamburg:
- in Uhlenhorst ist seit 1948 die nach ihm benannte Stolbergstraße
 
Kategorien Literatur
Funktionen
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Friedrich Leopold Graf zu Stolberg-Stolberg  
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Geboren 07. November 1750
Geburtsort Barmstedt bei Hamburg 
Gestorben 05. Dezember 1819
Todesort Gut Sondermühlen bei Osnabrück 
Kurzbiographie

Dichter, Übersetzer und Jurist

Friedrich Leopold wurde am 7. November 1750 als zweiter Sohn des Oberkammerherren, Graf Christian Günther zu Stolberg-Stolberg und dessen Ehefrau Christiane, geb. Gräfin zu Castell-Remlingen, geboren. 

Nach dem frühen Tod des Vaters übernahm Friedrich Gottlieb Kloppstock die Verantwortung für seine Erziehung. Gemeinsam mit seinem Bruder Christian studierte er von 1770 bis 1772 zuerst in Halle an der Saale und später in Göttingen Jura und Literatur. Von 1777 bis 1780 vertrat er in Kopenhagen als Gesandter den Fürstbischof von Lübeck und von 1791 bis 1799 das fürstbischöfliche Kollegium von Eutin. Zu Beginn des Jahres 1800 legte er im Streit seine öffentlichen Ämter nieder, siedelte um nach Münster und trat aus Protest am 1. Februar zur katholischen Kirche über.

Friedrich Leopold schrieb Oden, Balladen, Dramen, Satiren und Reisebeschreibungen. In den Jahren 1806 bis 1818 erschien von ihm eine 15-bändige Geschichte der Religion Jesu Christi. Bekannt wurden seine Homer-Übersetzungen. Seine engen schriftstellerischen Freunde, die ebenfalls dem Bund der Freimaurer angehörten, waren Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Gottlieb Klopstock, Matthias Claudius, Friedrich Heinrich Jacobi und Johann Gottfried von Herder. 
Lokale Referenzen
Friedrich Leopold Graf zu Stolberg-Stolberg gehörte - wie sein Bruder Christian - der Bund der Freimaurer an. Er wurde auf Empfehlung von Friedrich Gottlieb Kloppstock in der Hamburger Johannis-Loge "Zu den drei Rosen" am 11. Mai 1774 vom seinerzeitigen Logenmeister und Schriftsteller Jacob Mumsen aufgenommen. Mumsen war es auch, der Friedrich Leopold am 21. April 1775 zum Meister erhob.
 
Spuren in Hamburg:
Vor der Christianskirche in Ottensen ist das Grab von Friedrich Gottlieb Kloppstock. Auf dem Grabstein, der heute die Funktion eines Klopstock-Denkmals angenommen hat, ist der Satz des Grafen Friedrich Leopold zu Stolberg-Stolberg zu lesen - er lautet:
   Deutsche, nahet mit Ehrfurcht und Liebe
   Der Hülle eures größten Dichters ...
 
Kategorien Literatur
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Georg Hermann Stoltz  
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Geboren 11. November 1845
Geburtsort Melle 
Gestorben 12. Dezember 1939
Todesort Wentorf 
Kurzbiographie Hermann Stoltz verließ 1863 das Gymnasium Johanneum in Lüneburg mit Primareife. Er begann eine Lehre bei der Bremer Importfirma F. W. Helmers & Sohn, die er nicht beendete, und ging 1866 nach Rio de Janeiro. Dort trat er in die deutsch-brasilianische Handelsfirma Brandes Kramer & Ferreira ein, deren Teilhaber er später wurde. 1884 erfolgte die Umbenennung in Herm. Stoltz & Cie., gleichzeitig wurde eine Filiale in Hamburg gegründet und Stoltz zog mit seiner Familie in die Hansestadt. Die Firma eröffnete weitere Nieder­lassungen, u.a. in Sao Paulo und Recife, und wurde zum bedeutendsten Hamburger Exporteur für Brasilien. Später importierte sie auch brasilianische Waren nach Deutschland. Außer­dem beteiligte sie sich an brasilianischen Industrieunternehmen, fungierte als Agent für diverse internationale Versicherungsgesellschaften und war im Schifffahrtsgeschäft tätig. 1915 gründete Stoltz eine Stiftung, deren Erträge Schülern des Johanneums in Lüneburg zugute kamen. Außerdem engagierte er sich für Kirchen und Krankenhäuser. Politisch vertrat er als Mitglied des Hamburger Nationalklubs von 1919 konservativ-autoritäre Gedanken. 
Literaturhinweise HermannStoltz.pdf
Kategorien Wirtschaft
Wohlfahrt
Funktionen Kaufmann/-frau: -
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Ferdinand Streb  
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Geboren 05. November 1907
Geburtsort Berching 
Gestorben 06. Februar 1970
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Er studierte von 1929 bis 1932 Innenarchitektur an der Kunstakademie in Hannover. Danach arbeitete er von 1933 bis 1935 bei Le Corbusier in Paris. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland arbeitete er bei Carl August Bembé in München und bei Alfred Stieler in Stralsund, wo er 1938 ein Büro gründete. 1946–1956 war er Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Grindelhochhäuser in Hamburg, wo er 1948 ein eigenes Büro in Hamburg eröffnete. * 1946–1956 Grindelhochhäuser * 1949 Bali-Kino, Hamburg-Altstadt, * 1950–1951 Iduna-Germania, Hamburg-Rotherbaum * 1951 Appartementhaus, Hamburg-Rotherbaum * 1952 Haus des Sports, Hamburg-Eimsbüttel, Schäferkampsallee * 1952–1953 Alsterpavillon * 1952–1953 Café Seeterrasse IGA 1953 Hamburg * 1953 Siedlung Alter Teichweg , Hamburg-Dulsberg * 1953–1955 Verlagshaus Axel Springer, Hamburg-Neustadt * 1955 Haus Beitz, Essen * 1955 Krupp Messepavillon, Hannover * 1957–1961 Volksschule Klotzenmoor, Hamburg-Groß Borstel * 1958–1960 Bürohochhaus Kiel * 1963–1967 Iduna-Versicherung, Hamburg-Bergedorf * 1966 Erdgasübernahmestation Alwesen _Nico Klaffert, Hamburgisches Architekturarchiv  
Kategorien Architektur
Funktionen Industrieproduzent/in: -
Architekt/in: -
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Albert (Albin) Gustav Robert Stuebs  
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Geboren 20. Februar 1900
Geburtsort Berlin 
Gestorben 02. Juli 1977
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Der Lebenslauf von Albin Stuebs spiegelt eine der wechselvollen Emigrationsgeschichten, eine der 'gebrochenen Biographien' des 20. Jahrhunderts. Stuebs war Schriftsteller und Publizist und seit den 1940er Jahren Redakteur beim Rundfunk. In Hamburg machte er sich besonders um die Förderung des journalistischen Nachwuchses verdient und setzte durch eigenwillige Unterhaltungssendungen in Hörfunk und Fernsehen Akzente. Ausführlichere Informationen enthält das beigefügte pdf-Dokument „Albin Stuebs“. 
Lebensbeschreibungen Albin Stuebs.pdf
Kategorien Medien
Funktionen Journalist/in: -
Autor/in: -
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Günther Ludwig Stuhlmann  
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Geboren 10. Februar 1797
Geburtsort Neumühlen 
Gestorben 30. März 1872
Todesort Nizza 
Kurzbiographie
Günther Ludwig Stuhlmann kam als Sohn des Kammerrates Casper Hinrich und seiner Frau Sophia Dorothea, geb. Detenhof in Neumühlen bei Altona zur Welt. Als junger Mann begab er sich auf Reisen durch ganz Europa, um Fachmann für Gas- und Wasserversorgung zu werden. So leitete er in Kopenhagen über mehrere Jahre die Gasanstalt, die auch für die Erleuchtung des dortigen Kasinos zuständig war. 1854 gründete Stuhlmann auf dem Gelände der Kalkbrennerei seines Vaters in der Großen Elbstraße 151 eine eigene Gasanstalt, um Altona und Umgebung mit Gas zu versorgen. Ursprünglich wollte er hier auch ein Wasserwerk errichten. Der englische Ingenieur William Lindley empfahl ihm aber, dieses Werk bei Blankenese auf dem Baursberg zu bauen. Seit 1859 versorgte Stuhlmann von hier Altona und Umgebung mit sauberem Frischwasser, was später dazu führte, dass die Menschen in diesem Gebiet nicht von der verheerenden Cholera-Epidemie im Jahre 1892 heimgesucht wurden.
Günther Ludwig Stuhlmann starb 75-jährig anlässlich eines Kuraufenthaltes in Nizza. Er liegt begraben auf dem Friedhof beim Diebsteich - sein monumentales Grabmal ist heute nicht mehr erhalten.
 
Lokale Referenzen
Günther Ludwig Stuhlmann war zeitlebens ein sehr engagierter Freimaurer. Er wurde in Altona vor 1827 von der Loge "Carl zum Felsen" zum Freimaurer-Lehrling aufgenommen. Aus den Verzeichnissen der Hamburger Johannis-Loge "Zu den drei Rosen" geht hervor, dass er hier bis 1829 den Gesellengrad innehatte. Ab 1834 führt ihn diese Loge als Meister. Stuhlmann zeigte sich den zwei Logen und auch dem 1795 gegründeten Freimaurer-Krankenhaus durch finanzielle Spenden als äußerst großzügig.
 
Spuren in Hamburg:
- seit 1882 sind in Altona der nach ihm benannte Stuhlmannplatz und die Stuhlmannstraße
- 1898 erhielt die Christianskirche am Klopstockplatz nach seiner Spende einen neuen Turm
- auf dem "Platz der Republik" in Altona steht der 1900 von ihm gestiftete Stuhlmannbrunnen. Mit seinem Namen "Kampf" symbolisiert er den Streit um die Fischereirechte zwischen Hamburg und Altona.
 
Kategorien Wirtschaft
Funktionen
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Professor Christoffer Suhr  
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Geboren 29. Mai 1771
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 13. Mai 1842
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Christoffer Suhr, geboren 29.5.1771 in Hamburg, gestorben 13.5.1842 ebd.. Erste künstlerische Ausbildung in Hamburg bei Franz Conrad Löhr und Lorenz Lönberg, dann 1790-1792 bei Johann Friedrich Weitsch in Salzdahlum, 1792-1795 in Italien, auf der Rückreise Besuch in Dresden und Berlin. Seitdem in Hamburg ansässig; 1796 Ernennung zum Professor extraordinarius der Berliner Akademie. Tätig als Bildnismaler, vor allem aber bekannt durch seine als Aquatinta vervielfältigten Serien zum Hamburger Volksleben. 
Lokale Referenzen
Christoffer Suhr wurde am 9. Juli 1817 in der Loge "St. Georg zur grünenden Fichte" zum Freimaurer aufgenommen. Er blieb in dieser Loge bis zu seinem Lebensende Mitglied im Lehrlingsgrad.
 
Spuren in Hamburg:
- in Barmbek-Nord ist seit 1914 der nach ihm benannte Suhrsweg
 
Kategorien Kunst
Funktionen Lithograph/in: -
Maler/in: -
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Joh. Julius Surland  
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Geboren 21. Mai 1687
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 23. Juli 1748
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Eine Kurzbiographie liegt für diese Persönlichkeit aktuell noch nicht vor. Es wird auf den ausführlichen Nachruf verwiesen.  
Nachrufe (Nekrologe) Text Latein Quelle Staatsarchiv HH.pdf
Übersetzung aus dem Lateinischen.pdf
Kategorien Politik
Funktionen Senator/in: 11. Oktober 1717 - 13. Juli 1748
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Julius Surland  
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Geboren 21. Dezember 1657
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 28. Juli 1703
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Eine Kurzbiographie liegt für diese Persönlichkeit aktuell noch nicht vor. Es wird auf den ausführlichen Nachruf verwiesen.  
Nachrufe (Nekrologe) Text Latein Quelle Staatsarchiv HH.pdf
Übersetzung aus dem Lateinischen.pdf
Podcasts Sprecher Heinz A. E. Schröter 2010 22.mp3
Medaillen
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 14. Dezember 1702 - 28. Juli 1703
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Nicolaus de Sworen  
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Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1480 - 1490
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Mirko Szewczuk  
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Geboren 20. September 1919
Geburtsort Wien 
Gestorben 31. Mai 1957
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Mirko Szewczuk war einer der führenden Karikaturisten in der bundesdeutschen Medienlandschaft der frühen Nachkriegszeit. Der aus Wien stammende Künstler fing 1946 bei der Hamburger Wochenzeitung „Die Zeit“ an und stieg dann zum Chefzeichner der „Welt“ auf. Bei der Wochenzeitung, die seit 1953 zum Hause Springer gehörte, blieb er bis zu seinem frühen, überraschenden Tod 1957. Berühmt wurde Szewczuk parallel zu seiner Tätigkeit bei der „Welt“ durch seine Arbeit für den Nordwestdeutschen Rundfunk (NWDR). Seit 1953 war Szewczuk im Fernsehen zu sehen und zeichnete regelmäßig in der eigenen Sendereihe „Sind Sie im Bilde?“, die bis 1957 fester Programmbestandteil blieb. In ihrer Folge wurde Szewczuk auch leitender Grafiker des NWDR auf und prägte so das Erscheinungsbild eines der ersten deutschen Fernsehprogramme entscheidend mit. Ausführlichere Informationen enthält das beigefügte pdf-Dokument „Mirko Szewczuk“. 
Lebensbeschreibungen Mirko Szewczuk.pdf
Kategorien Medien
Funktionen Zeichner/in: -
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