Hamburger Persönlichkeiten - Politik
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Dr. Martin Hieronymus Hudtwalcker  
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Geboren 15. September 1787
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 16. August 1865
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Martin Hudtwalcker wurde am 15.9.1787 in Hamburg geboren. Seine Familie war am Anfang des 18. Jahrhunderts nach Hamburg gekommen und in kurzer Zeit in die einflussreichen politischen Ämter der Stadt aufgestiegen. Nach dem Besuch mehrerer Schulen in Gotha und Kopenhagen studierte er in Heidelberg und Göttingen Jura, wo er 1809 promovierte. Er ließ sich für kurze Zeit in Hamburg als Jurist nieder, um dann jedoch nach Wien zu ziehen. Dort schloss er sich dem christlich-konservativen Kreis um den Freimaurer Friedrich von Schlegel und Joseph Anton Edler von Pilat an, die sein späteres Wirken und Denken stark prägten. 1815 kehrte er nach Hamburg zurück und arbeitete mit großem Erfolg wieder als Jurist. 1820 berief man ihn in den Senat, wo er sich auf Kriminalrecht spezialisierte und Mitglied in der Komission zur Vorbereitung der Hamburgischen Verfassung war. Er war außerdem sehr eng mit Karl Sieveking, Ferdinand Beneke und Jean Henri Merle d´Aubigné befreundet, mit denen zusammen er ein Vertreter der Erweckungsbewegung in Hamburg war. Außerdem war er Präses der Hamburg-Altonaischen Bibelgesellschaft.  
Lokale Referenzen

Martin Hieronymus Hudtwalcker war überzeugter Freimaurer. Er wurde am 11. Juli 1811 in der Hamburger Loge "Emanuel zur Maienblume" zum Bruder Lehrling aufgenommen. Hier wurde er im selben Jahr am 1. August zum Gesellen befördert und am 22. August zum Meister erhoben.

Spuren in Hamburg:

- in Winterhude sind seit 1899 die Hudtwalckerstraße und seit 1936 die Hudtwalckertwiete, die ihre Namen nach Martin Hieronymus und Johann Michael Hudtwalcker tragen.

 
Literaturhinweise Martin Hieronymus Hudtwalcker_Literaur.pdf
Kategorien Politik
Justiz
Funktionen Senator/in: -
Anfang

 
Johannes Huge  
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Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1478 - 1499
Anfang

 
Johann Hulp  
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Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1524 - 1546
Anfang

 
Nicolaus Jarre  
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Geboren 19. November 1603
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 02. August 1678
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Eine Kurzbiographie liegt für diese Persönlichkeit aktuell noch nicht vor. Es wird auf den ausführlichen Nachruf verwiesen. 
Lokale Referenzen Jarrestraße, Winterhude, seit 1892
 
Nachrufe (Nekrologe) Text Latein Quelle Staatsarchiv HH.pdf
Übersetzung aus dem Lateinischen.pdf
Überarbeitung Heinz A. E. Schröter 2010.pdf
Podcasts Sprecher Heinz A. E. Schröter 2010 05.mp3
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1650 - 1678
Anfang

 
Cord Jastram  
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Geboren 1643
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 04. Oktober 1686
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Cord Jastram wurde 1634 in Hamburg als Sohn eines Färbers geboren. Er war insgesamt dreimal verheiratet und hatte sieben Söhne und fünf Töchter.
Zunächst arbeitete er ebenfalls als Färber und betrieb dann als Reeder eine Walfangflotte. Finanziell unterstützt wurde er hierbei vermutlich von dem Kaufmann Hieronymus Snitger (1848 - 1886), aber er soll auch die Mitgift seiner Frau genutzt haben. Zwischen 1672 bis zum Tode Jastrams unternahm die Flotte mehr als 30 erfolgreiche Fangfahrten nach Grönland.
Politisch aktiv wurde er zusammen mit Snitger und in den 1680er Jahren entwickelten sie sich zu Kontrahenten des Hamburger Rates. Sie nutzten die soziale Unzufriedenheit von Handwerkern und Kleingewerbetreibenden aus, um sich zu Volksführern aufzuschwingen und die Autorität des Rates zu unterminieren. Dabei dürfte wohl nicht die Verbesserung der sozialen Situation deren Ziel gewesen sein, sondern einzig ihr eigener Aufstieg in die politische Führung der Stadt.
Als sich der Herzog von Braunschweig-Lüneburg bemühte, die innerstädtische Ordnung in Hamburg wiederherzustellen, suchten Jastram und Snitger die Hilfe des dänischen Königs Christian V. Jener nutzte jedoch die Gunst der Stunde und belagerte Hamburg 1686. Dies führte zu der Abwendung des Volkes von Jastram und Snitger. Nachdem Hamburg der Belagerung standgehalten hatte und die Dänen wieder abgezogen waren, wurden beide wegen Verrats verurteilt und am 4.10.1686 hingerichtet.

 
Literaturhinweise Cord Jastram_Literaur.pdf
Kategorien Politik
Funktionen Bürgerschaftsmitglied: -
Anfang

 
Georg Jencquel  
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Geboren 21. Dezember 1678
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 23. Juni 1758
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1678 in Hamburg als Sohn eines Kaufmanns geboren, ergriff Georg Jencquel selbst auch diesen Beruf, den er sehr erfolgreich ausübte. Von 1712 an war er er Reihe nach Comemrzdeputierter, Kriegscommissair, Waisenhausprovisor, Bürger an der Admiralität, Fortification, Artillerie und Banco. Der Commerzdeputation stand er von 1715 bis 1716 als Präses vor. Am 28. Mai 1729 wurde er zum Senator gewählt. Bei seinem Tod war er mit fast 80 Jahren der älteste Senator und Protoscholar. 
Nachrufe (Nekrologe) Text Latein Quelle Staatsarchiv HH.pdf
Übersetzung aus dem Lateinischen.pdf
Überarbeitung Heinz A. E. Schröter 2010.pdf
Podcasts Sprecher Heinz A. E. Schröter 2010 06.mp3
Kategorien Politik
Wirtschaft
Funktionen Handelskammerpräses: August 1715 - August 1716
Senator/in: 28. Mai 1729 - 23. Juni 1758
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Eduard Johns  
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Geboren 11. August 1803
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 23. Dezember 1885
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Eduard Johns, geb. 11.8.1803 in Hamburg, gest. 23.12.1885 ebd., Sohn des Kaufmanns Christian Jakob Johns und der Charlotte Wilhelmine Jürgens. Kaufmann, zugleich in zahlreichen bürgerlichen Ehrenämtern tätig, seit 1861 Senator. Erste Eheschließung 30.1.1830 mit Anna Louise Schönhütte (gest. 1834), zweite Eheschließung 14.11.1835 mit Maria Schmidt. 
Lokale Referenzen
Spuren in Hamburg:
- seit 1868 ist in Rotherbaum die nach ihm benannte Johnsallee
 
Kategorien Politik
Wirtschaft
Funktionen Senator/in: 1861 -
Kaufmann/-frau: -
Anfang

 
Joachim vam Kampe  
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Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1588 - 1594
Anfang

 
Paula Karpinski  
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Geboren 06. November 1897
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 08. März 2005
Todesort  
Kurzbiographie

Paula Karpinski, geb. Thees war Hamburgs erste Senatorin und erste Länderministerin der Bundesrepublik Deutschland. Bereits im Alter von 14 Jahren trat sie dem „Arbeiterjugendbund“ bei und mit 16 Jahren der SPD. Auch ihre Eltern, der Vater ein Hafenarbeiter, die Mutter vor der Heirat Dienstmädchen – waren Sozialdemokraten. Nach dem Besuch der Volksschule und dem Handelsschulabschluss arbeitete Paula Karpinski von 1913 bis 1925 als Kontoristin, Stenotypistin und Buchhalterin. Von 1925 bis 1927 besuchte sie das Sozialpädagogische Institut und schloss ihre Ausbildung als staatlich geprüfte Wohlfahrtspflegerin ab. Ein Jahr später begann ihre politische Karriere in der SPD. Paula Karpinski war zu diesem Zeitpunkt schon acht Jahre – seit 1920 - mit dem Architekten Carl Karpinski (1896-1976) verheiratet. Er, ebenfalls Sozialdemokrat, unterstützte seine Frau in ihrem Engagement. 1930 wurde ihr gemeinsamer Sohn Jan geboren.
Zwei Jahre zuvor (1928) war Paula Karpinski Mitglied des Hamburger Parteivorstandes der SPD und des Frauenaktionsausschusses geworden. Von 1931 bis 1933 war sie Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft und arbeitete vor allem in der Behörde für Jugend mit.
Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten wurde Paula Karpinski im Juni 1933 zusammen mit dem Parteivorstand und dem Parteiausschuss verhaftet – nach einigen Tagen aber wieder entlassen. Von 1933 bis 1945 stand sie in ständiger Verbindung mit illegalen Gruppen. Nach dem Attentat auf Hitler am 20 Juli 1944 war sie sieben Wochen im KZ Fuhlsbüttel inhaftiert.
Nach Kriegsende beteiligte sich Paula Karpinski am Wiederaufbau der SPD. Sie wurde in den Parteivorstand berufen und gehörte ihm bis in die 1960er Jahre an.

1946 wurde sie Senatorin der Jugendbehörde. Dieses Amt nahm sie bis 1953 und von 1957 bis 1961 noch einmal ein.
In der Zwischenzeit war Paula Karpinski Bürgerschaftsabgeordnete, so von 1953 bis 1957 und von 1961 bis 1966.  
Paula Karpinski ist die Jugendherberge auf dem Stintfang zu verdanken.  
1967 wurde ihr die Bürgermeister-Stolten-Medaille verliehen.
Seit 2003 verleiht die SPD-Bürgerschaftsfraktion alle zwei Jahre den Paula Karpinski Preis. Damit fördert die Fraktion beispielhafte Projekte der Jugendhilfe.

Text: Rita Bake

 
Lokale Referenzen


Seit 2013 heißt der Vorplatz der Jugendherberge am Stintfang Paula-Karpinski-Platz

 
Kategorien Politik
Funktionen Senator/in: -
Anfang

 
Dr. Heinrich Kellinghusen  
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Geboren 16. April 1796
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 20. April 1879
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie
Senator und Bürgermeister der Stadt Hamburg.
Heinrich Kellinghusen besuchte das Johanneum - sein Lehrer war der Freimaurer Johannes Gurlitt. Obwohl Kellinghusen katholisch war, wurde er am 4. Juli 1831 in den Hamburger Senat berufen. Hier wirkte er in unterschiedlichen Funktionen - vor allem aber im Justizwesen. Nach dem Großen Brandt wurde Heinrich Kellinghusen am 23. Dezember 1842 zum Bürgermeister gewählt. Bis 1860 hatte er dieses Amt im jährlichen Wechsel mit der Präsidentschaft des Hamburger Obergerichts inne. Nach der Verabschiedung der neuen Hamburgischen Verfassung schied er zum 1. Januar 1861 aus dem Senat aus und wurde bis 1876 Präsident des nunmehr vom Senat getrennten Oberlandesgerichtes.
 
Lokale Referenzen
Heinrich Kellinghusen war in Hamburg Mitglied einer unbekannten Freimaurer-Loge.
 
Spuren in Hamburg:
- in Eppendorf ist seit 1901 die nach ihm benannte Kellinghusenstraße
   - hier befindet sich die Handelsschule Kellinghusenstraße
   - hier ist zwischen Eppendorfer Landstraße und den U-Bahn-Gleisen der Kellinghusen-Park
- im Kaisersaal des Rathauses steht eine Marmor-Büste von Heinrich Kellinghusen
 
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: -
Anfang

 
Annie Kienast  
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Geboren 15. September 1897
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 03. September 1984
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Annie Kienast wuchs mit fünf Geschwistern im Arbeitermilieu auf - der Vater war Kesselschmied, die Mutter ein ehemaliges Dienstmädchen, beide SPD-Mitglieder. Annie Kienasts Bildungslaufbahn entsprach dem eines Mädchen aus der Arbeiterschicht: Volksschule, danach Lehre als Textil-Verkäuferin.
Geprägt durch ihre Eltern wurde auch Annie Kienast Mitglied der SPD (ab 1918) und der Gewerkschaft. Sie engagierte sich im „Zentralverband der Handlungsgehilfen“ (ZdH) bzw. dessen Nachfolgeorganisation, dem „Zentralverband der Angestellten“ (ZdA).
Im Februar 1918 gehörte sie zu den Organisatorinnen des ersten Streiks der Hamburger Warenhausangestellten und erstritt höhere Gehälter und bessere Arbeitsbedingungen, gleiche Bezahlung für Frauen und Männer und den 19-Uhr-Ladenschluss am Sonnabend.
Der Arbeitgeber entließ daraufhin Annie Kienast; sie konnte aber sofort bei der ZdA-Hamburg tätig werden, wo sie von 1919 bis 1921 als Sekretärin des ZdA-Ortsvorsitzenden John Ehrenteit arbeitete. Zwischen 1921 und 1933 war sie dann als Warenhausverkäuferin im Konsum-, Bau- und Sparverein „Produktion" beschäftigt und gleichzeitig Mitglied des Gesamtbetriebsrates der „Produktion" und damit eine der wenigen Betriebsrätinnen der Hansestadt.
Als Gewerkschafterin setzte sie sich besonders für die Probleme der erwerbstätigen Frauen ein. Beruf, Gewerkschaftsarbeit und Politik füllten ihr Leben aus, deshalb blieb sie ledig.
Als die Nationalsozialisten die Macht übernahmen, verlor sie 1933 ihre Stellung und war bis 1935 arbeitslos. Dann bekam sie eine Anstellung bei der Defaka.
Gleich nach der Befreiung vom Nationalsozialismus schloss sich Annie Kienast wieder der SPD an und wurde im Oktober 1946 in die Hamburgische Bürgerschaft gewählt, der sie bis Oktober 1949 angehörte.
In der Nachkriegszeit war sie Mitbegründerin der DAG und gehörte bis 1957 ihrem Hauptvorstand an. 1982 wurde ihr die Medaille für Treue Arbeit im Dienste des Volkes verliehen.

Text: Rita Bake

 
Lokale Referenzen

Ihr Grabstein steht im Garten der Frauen auf dem Ohlsdorfer Friedhof.

2016 wurde in Hamburg-Langenhorn eine Straße nach ihr benannt.

 
Kategorien Politik
Wirtschaft
Funktionen
Anfang

 
Gustav Heinrich Kirchenpauer  
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Geboren 02. Februar 1808
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 03. April 1887
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Gustav Heinrich Kirchenpauer, geb. 2.2.1808 in Hamburg, gest. 3.4.1887 ebd., Sohn des Kaufmanns Johann Georg Kirchenpauer und der Anna Katharina Rueß. 1826-1831 Studium der Rechte in Dorpat und Heidelberg und Promotion zum Dr. jur. Seit 1832 als Rechtsanwalt in Hamburg tätig. 1843 Senator, 1869 Bürgermeister in Hamburg. Vermählt 2.2.1844 mit Juliane Dorothea Krause. 
Lokale Referenzen

Kirchenpauerkai, HafenCity, seit 1868

Kirchenpauerstraße, Klostertor, seit 1927

 
Kategorien Politik
Funktionen Senator/in: 1843 -
Bürgermeister/in: 1869 -
Anfang

 
Johannes Klefeker  
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Geboren 14. August 1698
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 02. November 1775
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Johann Klefeker, geboren 14.8.1698 in Hamburg, gestorben 2.11.1775 ebd., Sohn des Hamburger Kämmereischreibers Johann Klefeker und der Küsterstochter Anna Maria Ehlers. Nach Studium der Rechte in Tübingen 1720 Promotion zum Lic. jur. Seit 1725 Senatssyndicus in Hamburg mit umfangreicher Gesandtschaftstätigkeit, u.a. am Wiener Hof. Vermählt 3.12.1725 mit Maria Poppe. 
Nachrufe (Nekrologe) Text Latein 1 Quelle Staatsarchiv HH.pdf
Text Latein 2Quelle Staatsarchiv HH.pdf
Übersetzung aus dem Lateinischen.pdf
Kategorien Politik
Funktionen Senatssyndicus: 1725 -
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Johann Daniel Koch  
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Geboren 26. August 1742
Geburtsort Goslar 
Gestorben 26. April 1829
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Johann Daniel Koch, geb. 26.8.1742 in Goslar, gest. 26.4.1829 in Hamburg, Sohn des Goslarer Bürgermeisters Johann Philipp Koch und seiner Ehefrau, geb. Sternberg. 24.4.1771 Heirat mit Johanna Elisabeth Henriette Funck. Jurist, seit 1799 Senator, seit 1821 Bürgermeister von Hamburg. 
Nachrufe (Nekrologe) Text Latein Quelle Johanneum.PDF
Übersetzung aus dem Lateinischen.pdf
Medaillen
Kategorien Politik
Wirtschaft
Funktionen Bürgermeister/in: 13. Juli 1821 - 26. April 1829
Handelskammerpräses: März 1792 - April 1793
Anfang

 
Dithmar Koel  
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Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Lokale Referenzen Ditmar-Koel-Straße, Neustadt, seit 1902
 
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1548 - 1563
Anfang

 
Hinricus Koting  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1439 - 1467
Anfang

 
Carl Vincent Krogmann  
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Geboren 03. März 1889
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 14. März 1978
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Carl Vincent Krogmann wurde am 3.3.1889 als Sohn einer Hamburger Kaufmannsfamilie in Hamburg geboren. Er war Mitinhaber des Handelshauses Wachsmuth und Krogmann. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde Krogmann politisch aktiv. Im März 1933 wurde er Mitglied des Hamburger Senats und trat im Mai 1933 der NSDAP bei. Mit Krogmanns Wahl zum Ersten Bürgermeister versprach man sich eine engere Bindung der Hamburger an die Partei und die Ideologie der Nationalsozialisten. Eine Umsetzung dieser Ideologie erreichte Krogmann u. a. durch die 1934 und 1935 durchgeführte Umgestaltung von Planten un Blomen, wobei exotische Pflanzen durch einheimische ersetzt wurden. 1933 war er Delegationsmitglied der Londoner Konferenz. Als Folge der politischen Gleichschaltung führte Krogmann ab Juli 1936 nur noch das Amt als Leiter der Gemeindeverwaltung. Der Reichsstatthalter und Gauleiter Karl Kaufmann übernahm die Landesregierung. Nach der Übernahme der Briten im Mai 1945 wurde die Staats- und Gemeindeverwaltung wieder zusammengeführt und Krogmann wurde bis zu seiner Verhaftung am 11. Mai 1945 wieder Erster Bürgermeister. Bis April 1948 war er in Bielefeld interniert. Wegen Mitgliedschaft in einer verbrecherischen Organisation wurde er zu 10.000 Mark Strafe verurteilt, die aber aufgrund seiner Untersuchungshaft bereits als verbüßt galt. Nach seiner Entlassung war er nicht politisch aktiv, sondern arbeitete in der Baubranche und wurde danach Besitzer einer Holzgroßhandlung. Er verstarb am 14.3.1978 in Hamburg. 
Literaturhinweise Carl Vincent Krogmann_Literatur.pdf
Kategorien Politik
Wirtschaft
Funktionen Senator/in: -
Bürgermeister/in: 8. März 1933 - 11. Mai 1945
Anfang

 
Dr. Georg Ferdinand Kunhardt  
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Geboren 10. April 1824
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 08. März 1895
Todesort Heidelberg 
Kurzbiographie Ferdinand Kunhardt wurde am 10.4.1824 in Hamburg geboren. Sein juristisches Studium schloss er mit seiner Promotion in Heidelberg ab. Danach wurde er 1861 Richter am Niedergericht in Hamburg. In der Zeit von 1859 bis 1868 war er Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft und amtierte 1865 für zwei Jahre als deren Präsident. Nach seinem Austritt aus der Bürgerschaft wurde er 1869 an Stelle Alfred Rückers in den Senat gewählt. Dort amtierte er als erster Polizeiherr und Chef der Hamburgischen Justizverwaltung. In dieser Funktion war er für die Ausweisung des Sozialdemokraten und Verlegers Johann Heinrich Wilhelm Dietz aus Hamburg verantwortlich. Als ihm krankheitsbedingt ein Bein amputiert werden musste und er nahezu die Fähigkeit zu sprechen verloren hatte, trat Kunhardt 1887 von seinem Amt als Senator zurück. Er verstarb am 8.3.1895 in Heidelberg. 
Lokale Referenzen Kunhardtstraße 
Literaturhinweise Ferdinand Kunhardt_Literaur.pdf
Kategorien Politik
Justiz
Funktionen Bürgerschaftsmitglied: -
Senator/in: -
Anfang

 
Clemens August Freiherr von Kurtzrock-Wellingsbüttel  
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Geboren 14. Januar 1745
Geburtsort Wellingsbüttel 
Gestorben 04. Mai 1822
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Clemens August Freiherr von Kurtzrock-Wellingsbüttel, geboren 14.1.1745 in Wellingsbüttel, gestorben 4.5.1822 in Hamburg, Sohn des Theobald Josef Freiherr von Kurtzrock-Wellingsbüttel und der Maria Anna Freiin von Weichs-Sarstedt. Herr auf Wellingsbüttel, schleswig-holsteinischer Geheimer Rat und Kammerherr; 1789-1805 und 1814-1820 als fürstlich thurn und taxischer Oberpostdirektor in Hamburg tätig. 1819 Erhebung in den erblichen österreichischen Grafenstand. Vermählt 1778 mit Maria Theresia Charlotte Freiin von Calkum-Lohausen. 
Kategorien Politik
Wirtschaft
Funktionen
Anfang

 
Carl Ferdinand Laeisz  
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Geboren 27. April 1828
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 22. März 1901
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Carl Laeisz, geb. 27.4.1828 in Hamburg, gest. 22.3.1901 ebd., Sohn des Kaufmanns und Reeders Ferdinand Laeisz und der Johanna Ulrike Catharina Creutzberg. Nach kaufmännischer Lehre Kaufmann und Reeder in Hamburg. 1852 Heirat mit der Schiffsmaklertochter Sophie Christine Knöhr. Stifter der Hamburger Musikhalle. 
Lebensbeschreibungen Carl Ferdinand Laeisz.pdf
Podcasts Laeisz Carl Ferdinand.mp3
Kategorien Politik
Wirtschaft
Funktionen Handelskammerpräses: 1895 - 1898
Reeder: -
Bürgerschaftsmitglied: 1892 - 1900
Anfang

 
Friedrich Wichard Lange  
Abbildung


Geboren 20. Mai 1826
Geburtsort Krampfer b. Perleburg 
Gestorben 10. Januar 1884
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Friedrich Wichard Lange, geb. 20.5.1826 in Krampfer b. Perleburg, gest. 10.1.1884 in Hamburg, Sohn des Gutsarbeiters Joachim Lange. Nach Lehrerausbildung und Universitätsstudium in Berlin seit 1848 Lehrer in Hamburg. 1850 Promotion zum Dr. phil. in Jena und Eröffnung einer höheren Privatschule in Hamburg. 1851 Heirat mit Alwine Middendorff. Mitglied der Hamburger Bürgerschaft und Freimaurer. 
Lokale Referenzen
Friedrich Wichard Lange war überzeugter Freimaurer - das oben gezeigte Gemälde stellt ihn als Logenmeister seiner Loge "Zum Pelikan" dar, die er in den Jahren 1870-1874 und 1876-1882 leitete.
 
Kategorien Politik
Funktionen Bürgerschaftsmitglied: -
Anfang

 
Helene Henriette Elisabeth Lange  
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Geboren 09. April 1848
Geburtsort Oldenburg 
Gestorben 13. Mai 1930
Todesort Berlin 
Kurzbiographie Helene Lange wurde am 9.4.1848 in Oldenburg geboren. Nach ihrem Schulabschluss machte sie in Berlin ihr Lehrerinnenexamen und war dort 20 Jahre als Lehrerin tätig.
Erst im Alter von 68 Jahren zog sie gemeinsam mit Gertrud Bäumer nach Hamburg. Zuvor hatte sie sich einen Namen in der Debatte um die höhere Mädchenbildung gemacht, wozu sie 1888 eine Schrift herausbrachte: „Die höhere Mädchenbildung und ihre Bestimmung“, die sog. Gelbe Broschüre. Außerdem gründete sie die Zeitschrift „Die Frau“, war Mitbegründerin und Vorsitzende des Allgemeinen Deutschen Lehrerinnenvereins und des Bundes Deutscher Frauen, sowie Vorsitzende des Allgemeinen Deutschen Frauenvereins. Durch ihr Engagement hatte sie außerdem den Frauen den Weg in die Universität eröffnet.
Seit 1917 unterrichtete sie in der von Bäumer geleiteten Sozialen Frauenschule in Hamburg Psychologie, Sozialethik und Organisationslehre. Ihr 70. Geburtstag wurde groß gefeiert und als Geschenk übergab man ihr 115.000 Mark, die in Berlin als Spenden gesammelt worden waren. Diese bildeten das Grundkapital für die 1918 gegründete Stiftung „Helene-Lange-Spende von 1918“ zur Unterstützung von Organisationen, die den Kultureinfluß der Frau verbessern wollten.
Als ein Mitglied der DDP wurde Lange Ende 1918 in die Hamburgische Bürgerschaft gewählt und eröffnete diese als Alterspräsidentin im März 1919. Zuvor hatte sie im Februar 1919 die Hamburgische Staatsangehörigkeit erhalten.
Während ihrer politisch aktiven Zeit machte sie sich vor allem für Frauenrechte stark, u. a. für die Zulassung der Frauen als Dozentinnen an der Universität Hamburg, zur juristischen Prüfung, zur Einführung schulärztlicher Untersuchungen und die Integration von Frauen in Spitzenpositionen von Hochschulen und im Gerichtswesen.
1920 kehrte sie mit Bäumer zurück nach Berlin. Noch zu Lebzeiten wurden ihr zahlreiche Ehrungen zu Teil, so erhielt sie u. a. die Silberne Staatsmedaille für Verdienste um den Staat von der Preußischen Regierung. Sie verstarb am 13.5.1930. 
Lokale Referenzen Helene-Lange-Straße
Helene-Lange-Gymnasium 
Lebensbeschreibungen LangeHelene Lange.Lebensbeschreibung Matthias Seeberg.pdf
Literaturhinweise Helene Lange_Literaur.pdf
Kategorien Politik
Funktionen Bürgerschaftsmitglied: -
Anfang

 
Hermen Langenbeck  
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Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie Langenbeckshöh, Olsdorf, seit 1929
 
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1481 - 1517
Anfang

 
Johannes Langhans  
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Geboren 22. Februar 1659
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 22. März 1721
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Eine Kurzbiographie liegt für diese Persönlichkeit aktuell noch nicht vor. Es wird auf den ausführlichen Nachruf verwiesen. 
Nachrufe (Nekrologe) Text Latein 1 Quelle Staatsarchiv HH.pdf
Text Latein 2 Quelle Staatsarchiv HH.pdf
Übersetzung aus dem Lateinischen.pdf
Kategorien Politik
Funktionen Senator/in: -
Anfang

 
Johannes August Lattmann  
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Geboren 05. Oktober 1858
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 19. Januar 1936
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Der Bruder von Antonie Amsinck, wurde, nachdem er in Hamburg sowie in Spanien, Portugal und New York kaufmännische Kenntnisse erworben hatte, 1886 Teilhaber des Handelsunternehmens und Finanzhauses G. Amsinck & Co. in New York. 1901 kehrte er nach Hamburg zurück, lebte hier als Privatier und engagierte sich vor allem im sozialen Bereich. Der als fortschrittlich geltende Lattmann wurde 1912 Senator und bekleidete dieses Amt bis 1919. Er war u.a. Präses der Armenanstalt, der Behörde für öffentliche Jugendfürsorge und des Fortbildungsschulwesens sowie im Vorstand des Vereins Asyl für obdachlose Männer und des Kinderschutzbundes. 1913 wurde maßgeblich auf sein Bestreben hin die Gesellschaft für Wohltätigkeit gegründet, der er bis 1924 vorstand. Aus dieser Tätigkeit ging die Anregung zur Gründung der Sozialen Frauenschule hervor. Lattmann war von Beginn an, seit 1916, Vorsitzender des privaten Trägers dieser Einrichtung, des Vereins Soziale Frauenschule und Sozialpädagogisches Institut. Ab 1920 war Lattman wieder in der Wirtschaft tätig, als er von Max Warburg und Paul von Mendelssohn-Bartholdy zum Vorstandsvorsitzenden der neu gegründeten Deutschen Warentreuhand AG berufen wurde. Diese Tätigkeit übte er bis 1928 aus und wechselte dann in den Aufsichtsrat, dem er bis 1936 angehörte. Ausführliche Biographie 
Literaturhinweise Literatur zu AugustLattmann.pdf
Kategorien Politik
Wirtschaft
Wohlfahrt
Funktionen Kaufmann/-frau: -
Senator/in: 1912 - 1919
Anfang

 
Johannes Christian Eugen Lehmann  
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Geboren 09. September 1826
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 21. Februar 1901
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Johannes Christian Eugen Lehmann, geboren 9.9.1826 in Hamburg, gestorben 21.2.1901 ebd., Sohn des Prof. Dr. Christian Lehmann und der Dorothea Baltzer. Nach Jurastudium in Berlin, Göttingen und Heidelberg 1859 Promotion zum Dr. jur. Seitdem als Advokat in Hamburg tätig. 1879 Wahl zum Senator, 1894 zum Bürgermeister in Hamburg. Vermählt 24.9.1859 mit Emma Margaretha Kellinghusen. 
Kategorien Politik
Funktionen Senator/in: 1879 -
Bürgermeister/in: 1894 -
Anfang

 
Joachim Lemmermann  
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Geboren 18. September 1622
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 28. März 1704
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Eine Kurzbiographie liegt für diese Persönlichkeit aktuell noch nicht vor. Es wird auf den ausführlichen Nachruf verwiesen. 
Nachrufe (Nekrologe) Text Latein Quelle Staatsarchiv HH.pdf
Übersetzung aus dem Lateinischen.pdf
Überarbeitung Heinz A. E. Schröter 2009.pdf
Podcasts Sprecher A. E. Heinz Schröter 2009 08.mp3
Medaillen
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 22. August 1684 - 28. März 1704
Anfang

 
Peter von Lengercke  
Abbildung
Geboren 18. Juni 1651
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 17. November 1709
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Eine Kurzbiographie liegt für diese Persönlichkeit aktuell noch nicht vor. Es wird auf den ausführlichen Nachruf verwiesen. 
Nachrufe (Nekrologe) Text Latein Quelle Staatsarchiv HH.pdf
Übersetzung aus dem Lateinischen.pdf
Überarbeitung Heinz A. E. Schröter 2010.pdf
Podcasts Sprecher Heinz A. E. Schröter 2010 07.mp3
Medaillen
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 18. November 1697 - 17. November 1709
Anfang

 
Hinrick Leseman  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1458 - 1464
Anfang

 
Wilhelm Lesser  
Abbildung


Geboren 1813
Geburtsort  
Gestorben 12. Februar 1889
Todesort Kiel 
Kurzbiographie Wilhelm Lesser, geb. 1813, gest. 12.02.1889 in Kiel. Nach Verwaltungslaufbahn in preußischen Diensten 1870-1882 der erste Bürgermeister von Wandsbek. 1887 Ernennung zum Wandsbeker Ehrenbürger. 
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1870 - 1882
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Max Leuteritz  
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Geboren 27. April 1884
Geburtsort Ockrilla 
Gestorben 12. April 1949
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Max Leuteritz wurde am 27.4.1884 im sächsischen Ockrilla geboren.
Er machte eine Ausbildung zum Maurer und Stuckateur und war in diesem Beruf einige Jahre tätig. Nebenbei war er in der freien Gewerkschaftsbewegung aktiv.
Seit 1902 war er Mitglied der SPD, wo er zeitweise als Parteisekretär und Vorsitzender der SPD Landesorganisation Hamburg tätig war. Zwischen 1919 und 1933 saß er für die SPD in der Hamburger Bürgerschaft, wo er 1928 zum Präsidenten gewählt wurde.
Unter den Nationalsozialisten kam er 1933 für einige Tage in Untersuchungshaft und wurde 1944 im Rahmen der "Aktion Gitter" für einen Monat im KZ Fuhlsbüttel festgehalten.
Nach Ende des Zweiten Weltkrieges von Juli 1945 bis Februar 1946 war Leuteritz Senator für die Hamburgische Bauverwaltung und war bis zu seinem Tode 1949 Direktor der Hamburger Wiederaufbaukasse. 
Lokale Referenzen Leuteritzweg, Hummelsbüttel, seit 1975
 
Literaturhinweise Max Leuteritz_Literaur.pdf
Kategorien Politik
Funktionen Bürgerschaftsmitglied: -
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Daniel Lienau  
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Geboren 01. November 1739
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 05. Juni 1816
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Daniel Lienau war der Hamburger Bürgermeister, der die Stadt als ältester Bürgermeister und Generalissimus durch die schwierige Franzosenzeit führte. Bereits sein Vater, Hinrich Christoph Lienau, hatte der Stadt als Senator gedient. Daniel Lienau besuchte das Johanneum und war dort so erfolgreich, dass er zum Primus der ersten Klasse aufstieg. Gesundheitliche Probleme bewogen ihn zum Abbruch des Studiums. Statt dessen reiste er nach Bordeaux, wo sein Bruder Vincent das Handelsgeschäft Frères Lienau &. Comp., das seine Onkeln gegründet hatten, erfolgreich weiterführte. Daniel Lienau blieb als Teilhaber des Geschäfts in Bordeaux, bis er nach dem Tod des Vaters 1770 zurückgerufen wurde, um in Hamburg das Familienunternehmen fortzuführen. Bis zu seiner Erhebung zum Bürgermeister 1798 übte er zudem verschiedene städtische Ämter aus, unter anderem von 1788 bis 1793 die Amtmannschaft in Ritzebüttel.  1807 stieg Daniel Lienau vom Bürgermeister zum ältesten Bürgermeister und Generalissimus auf und verbrachte die kommenden Jahre mit dem Versuch, Hamburgs Eigenständigkeit und Stadtverfassung trotz französischer Besatzung so weit wie möglich zu erhalten. Litt die Stadt schon ab 1806 unter der Kontinentalsperre, die den wichtigen Handel mit England unmöglich machte, musste sie 1811 auch die angestammte Verfassung aufgeben und wurde Teil des Kaiserreichs. Laut dem Verfasser seines Nekrologs gab Daniel Lienau jedoch die Stadt nicht auf und erlebte auch den Abzug der Franzosen 1813 noch mit. Diese Standhaftigkeit wurde nach seinem Tod 1816 besonders gewürdigt. 

 
Lokale Referenzen
Daniel Lienau gehörte - wie weitere Mitglieder seiner Familie - dem Bund der Freimaurer an. Zuerst war er Mitglied der Loge "Absalom zu den drei Nesseln". Als am 18. Juli 1776 in Hamburg die Loge "Ferdinande Caroline zu den drei Sternen" gegründet wurde, wechselte er mit seinem Bruder Vincent und vielen weiteren Brüdern in diese Loge. Bruder Vincent wurde erster Meister vom Stuhl dieser neu gegründeten Loge, der er den Namenszusatz "zu den drei Sternen" mit Bezug auf die drei Sterne im Wappen der Familie Lienau gegeben hatte.
 
Lienaustraße, Farmsen-Berne, seit 1927
 
Nachrufe (Nekrologe) Text Latein Quelle Johanneum.PDF
Übersetzung aus dem Lateinischen.pdf
Medaillen
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 20. April 1798 - 13. Februar 1811
Kaufmann/-frau: -
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Dr. Leo Lippmann  
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Geboren 26. Mai 1881
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 11. Juni 1943
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Leo Lippmann war Jurist und Staatsrat in der Finanzbehörde sowie Vorstandsmitglied der Deutsch-Israelitischen Gemeinde Hamburg.

Er wurde am 26.5.1881 in Hamburg geboren und stammte aus einer wohlhabenden jüdischen Familie. Nach dem Abiturabschluss im Jahre 1899 entschied er sich für ein Studium der Rechtswissenschaften. Nach Studium, Doktorat, Referendariat und Assessorexamen wurde ihm 1906 auf besonderen Wunsch von Bürgermeister Johann Georg Mönckeberg ein neu geschaffenes Referat in der Finanzdeputation übertragen. 1909 wurde er zum Regierungsrat befördert. Während des Ersten Weltkrieges wurde Lippmann in die Kriegsversorgungs-Kommission berufen, welche 1916 zum Kriegsversorgungsamt wurde und für die Koordination der Lebensmittelversorgung Hamburgs zuständig war. 1919 wurde er vom Hamburger Senat zum Oberregierungsrat ernannt, 1920 zum Senatssekretär. Letztere amtliche Stellung wurde im Zuge der neuen Hamburgischen Verfassung 1921 abgeschafft, so dass Lippmann zum Staatsrat ernannt wurde. Dieses Amt bekleidete er bis 1933, als er aufgrund seiner jüdischen Herkunft aus dem Staatsdienst entlassen wurde. Es war hauptsächlich sein Verdienst, dass die Hamburger Finanzen während der Weltwirtschaftskrise nicht gänzlich einbrachen. Ab 1935 arbeitete Lippmann für die Jüdische Gemeinde Hamburg. Er wurde in den Vorstand gewählt und verwaltete erfolgreich das Finanzressort. 1937 wählte man ihn zum Stellvertretenden Vorsitzenden. Die sogenannten „Lippmann-Berichte“ aus den Jahren 1939 und 1942 dokumentieren die Verfolgung und Zerstörung der Juden in Hamburg. Eine mögliche Auswanderung lehnte er für sich jedoch ab. Als die Gestapo am 10.6.1943 die Jüdische Gemeinde über die anstehende Deportation der restlichen Juden nach Theresienstadt unterrichtete, wählte Lippmann in der Nacht zum 11.6.1943 gemeinsam mit seiner Frau Anna Josephine den Freitod.

 
Lokale Referenzen

Leo-Lippmann-Saal (Finanzbehörde); Stolperstein vor der Finanzbehörde am Gänsemarkt; Stolpersteine für Anna und Leo Lippmann vor dem Haus Böttgerstraße 5

 
Literaturhinweise Leo Lippmann_Literatur.pdf
Kategorien Politik
Justiz
Funktionen
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Clemens Samuel von Lipstorp  
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Geboren 13. Mai 1696
Geburtsort Stade 
Gestorben 08. Dezember 1750
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Clemens Samuel Lipstorp, geboren 13.5.1696 in Stade, gestorben 8.12.1750 in Hamburg, Sohn des Stader Arztes Gustav Daniel Lipstorp und der Catharina Hedwig von Katten. Nach Jurastudium in Leipzig und Halle und der Grand Tour durch Westeuropa 1726 Promotion zum Lizentiaten der Rechte in Leiden. Seit 1730 Syndicus in Hamburg, mit zahlreichen diplomatischen Missionen, u.a. an den preußischen Königshof, betraut. 30.4.1737 Heirat mit der Hamburger Theologentochter Anna Margaretha Meurer. Seit 1749 Bürgermeister von Hamburg. 
Nachrufe (Nekrologe) Text Latein 1 Quelle Staatsarchiv HH.pdf
Text Latein 2 Quelle Staatsarchiv HH.pdf
Übersetzung aus dem Lateinischen.pdf
Medaillen
Kategorien Politik
Funktionen Senatssyndicus: 1730 -
Bürgermeister/in: 3. Juni 1749 - 8. Dezember 1750
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Marquard vam Lo  
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Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1507 - 1519
Anfang

 
Gertrud Lockmann  
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Geboren 29. April 1885
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 10. September 1962
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Gertrud Lockmann (geb. Buschow) war Politikerin.

Sie wurde am 29.4.1895 in Hamburg geboren. Als 14-Jährige verlor sie ihre Mutter. Nach ihrem Abschluss an der Selekta machte Lockmann eine Ausbildung als Buchhalterin und Steuergehilfin. 1912 trat sie der SPD bei und war von 1926 bis 1929 war Bezirksführerin in Hamburg-Uhlenhorst. Zu jener Zeit lernte sie ihren späteren Ehemann, einen Behördenangestellten, kennen. Sie bekamen eine Tochter und zogen 1929 nach Goslar, wo sie gemeinsam das Genesungsheim der Betriebskrankenkasse für staatliche Angestellte leiteten. Die Ehe wurde Ende der 1930er Jahre geschieden.

1930 wurde Lockmann Zweite Vorsitzende der SPD sowie Referentin für den Kreis Hildesheim. Bald jedoch wechselte sie aufgrund der Haltung der Sozialdemokratie zum Nationalsozialismus zur Sozialistischen Arbeiterpartei (SAPD). Lockmann war im Widerstand aktiv. Aufgrund ihrer politischen Tätigkeit verlor sie 1933 ihre Anstellung und versteckte sich für ein Jahr vor der Gestapo. Während dieser Zeit entstand Kontakt zur Widerstandsgruppe Bästlein-Jacob-Abshagen. 1936 fand Lockmann eine neue Anstellung in dem Büro der Gaststättenbetriebe von Planten un Blomen und war bis 1941 als Buchhalterin tätig. Anschließend machte sie sich als Helferin in Steuerangelegenheiten selbständig. Unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Lockmann wieder politisch aktiv. Ab 1946 wurde sie Mitglied im Vorstand der SPD. Außerdem wirkte sie in den Jahren 1946 bis 1950 als Hamburger Bürgerschaftsabgeordnete. 1950 wurde sie Mitglied des Deutschen Bundestages und setzte sich unter anderem für eine gerechte Steuer- und Finanzpolitik ein. 1957 schied Lockmann aus dem Bonner Parlament aus und amtierte anschließend bis 1961 erneut als Abgeordnete der Hamburgischen Bürgerschaft. Sie verstarb am 10.9.1962 in Hamburg. Der Name Lockmanns steht ihr zum Gedenken auf einem Stein der Erinnerungsspirale im „Garten der Frauen“ auf dem Friedhof Ohlsdorf.

 
Lokale Referenzen Ein Erinnerungsstein für sie steht im Garten der Frauen auf dem Ohlsdorfer Friedhof
 
Literaturhinweise Gertrud Lockmann_Literatur.pdf
Kategorien Politik
Funktionen Bürgerschaftsmitglied: 1946 - 1950
Bürgerschaftsmitglied: 1957 - 1961
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Hinricus Longus  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1300 - 1304
Anfang

 
Hilmarus Lopow  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1401 - 1410
Anfang

 
Hinrick Lopow  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1451 - 1470
Anfang

 
Johann Diederich Luis  
Abbildung





Geboren 28. März 1754
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 22. Dezember 1821
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Johann Diederich Luis, geboren am 28.03.1754 in Hamburg, gestorben am 22.12.1821 ebd., Sohn des Bürgermeisters Johann Luis und Agatha Beckhoff. Kaufmann in Hamburg, seit 11. Dezember 1818 Senator. Vermählt 04.06.1782 mit der Hamburger Kaufmannstochter Catharina Cäcilia Rücker. Johann Diederich Luis war seit 1782 in den meisten bürgerlichen departements tätig und gehörte auch zahlreichen Deputationen an, die die Bürgerschaft zu besondern Gelegenheiten wählte, etwa der Reorganisations-Deputation von 1814. Der Commerzdeputation stand er von 1793 bis 1794 als Präses vor.  
Kategorien Politik
Wirtschaft
Funktionen Senator/in: 1818 -
Handelskammerpräses: April 1793 - März 1794
Kaufmann/-frau: -
Anfang

 
Johann Luis  
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Geboren 15. November 1722
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 21. Januar 1788
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Johann Luis, geboren 15.11.1722 in Hamburg, gestorben 21.1.1788 ebd., Sohn des Hamburger Bürgermeisters Johann Hermann Luis und der Catharina Elisabeth Cronenburg. Kaufmann in Hamburg. Seit 1768 Ratsherr, seit 1784 Bürgermeister in Hamburg. Heirat 23.1.1748 mit Agatha Beckhoff. 
Nachrufe (Nekrologe) Text Latein Quelle Staatsarchiv HH.pdf
Medaillen
Kategorien Politik
Wirtschaft
Funktionen Senator/in: 1768 -
Bürgermeister/in: 27. August 1784 - 31. Januar 1788
Kaufmann/-frau: -
Anfang

 
Johann Hermann Luis  
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Geboren 12. September 1683
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 16. September 1741
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Johann Hermann Luis, geb. 12.9.1683 in Hamburg, gest. 16.9.1741 ebd., Sohn des Hamburger Kaufmanns Hermann Luis und der Margaretha Sillem. 17.11.1711 Heirat mit Catharina Elisabeth Cronenburg. Kaufmann. Nach zahlreichen bürgerlichen Ehrenämtern 1719 Senator und seit 1739 Bürgermeister in Hamburg. 
Nachrufe (Nekrologe) Text Latein Quelle Staatsarchiv HH.pdf
Übersetzung aus dem Lateinischen.pdf
Medaillen
Kategorien Politik
Wirtschaft
Funktionen Senator/in: 1719 -
Bürgermeister/in: 7. Februar 1739 - 16. September 1741
Kaufmann/-frau: -
Anfang

 
Johannes Luneborg  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1411 - 1431
Anfang

 
Thidericus Luneborg  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1443 - 1458
Anfang

 
Peter Lutkens  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1654 - 1666
Anfang

 
Nicolaus Gottlieb Lütkens  
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Geboren 10. Mai 1716
Geburtsort Billwerder 
Gestorben 10. Januar 1788
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Nicolaus Gottlieb Lütkens, geb. 10.05.1716 in Billwerder, gest. 10.01.1788 in Hamburg, Sohn des Pastors Nicolaus Lütkens und der Catharina Elisabeth Kähler. Kaufmann in Hamburg und seit 1771 Senator. Erste Eheschließung 22.11.1745 mit Ilsabe Engelhardt (gest. 1760), 1761 zweite Heirat mit Cornelia Overmann. 
Kategorien Politik
Wirtschaft
Funktionen Senator/in: 1771 -
Kaufmann/-frau: -
Anfang

 
Peter Lütkens  
Abbildung


Geboren 02. Juli 1636
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 28. August 1717
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Eine Kurzbiographie liegt für diese Persönlichkeit aktuell noch nicht vor. Es wird auf den ausführlichen Nachruf verwiesen.  
Nachrufe (Nekrologe) Text Latein Quelle Staatsarchiv HH.pdf
Übersetzung aus dem Lateinischen.pdf
Medaillen
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 3. November 1687 - 28. August 1717
Anfang

 
Arthur Lutteroth  
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Geboren 21. Juni 1846
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 11. Juni 1912
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Arthur Lutteroth besuchte bis 1862 die Schule in Hamburg, anschließend lebte er ein Jahr in Genf. Ab 1863 kaufmännische Lehre bei Helmcke & Kuhlenkamp, 1866-1867 Lehrzeit in der Firma Lewen & Sachs in London. Ab Dezember 1867 trat er als Prokurist in die Firma Lutteroth & Co. ein, im Januar 1869 wurde er Teilhaber. Am 30. September 1874 Wahl zum Mitglied der Handelskammer. Präsidiat vom 2. Mai 1879 bis zu seinem Ausscheiden aus der Kammer am 31. Dezember 1882. Am 31. Dezember 1892 erneut in die Handelskammer gewählt, vorzeitiges Ausscheiden wegen seiner Wahl in die Finanzdeputation im November 1893. Besonderes Interesse galt der Frage des Hamburger Zollanschlusses: Mitglied der 1880 gegründeten Freihafenkommission, entschiedener Gegner des Hamburger Zollanschlusses, dennoch Zustimmung zur Erklärung der Handelskammer vom 7. Juni 1881. Ab 19. Oktober 1879 Bürgerschaftsmandat der Handelskammer, 1889-1904 Mitglied des Bürgerausschusses. 1883 bis 1912 Mitglied des Bezirksausschusses der Reichsbankhauptstelle, ab Ende 1883 im Aufsichtsrat der Vereinsbank in Hamburg. Direktor der Terraingesellschaft Klosterland in Hamburg sowie Generalagent der Versicherungsgesellschaft Riunione Adratica in Triest in Deutschland, Dänemark und Skandinavien. 
Lebensbeschreibungen Arthur Lutteroth.pdf
Podcasts Lutteroth Arthur.mp3
Kategorien Politik
Wirtschaft
Funktionen Bankier: -
Handelskammerpräses: 1879 - 1882
Bürgerschaftsmitglied: 1878 - 1904
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Wilhelm Marr  
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Geboren 16. November 1819
Geburtsort Magdeburg 
Gestorben 17. Juli 1904
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Wilhelm Marr, geboren 16.11.1819 in Magdeburg, gestorben 17.7.1904 in Hamburg, Sohn des Schauspielers Heinrich Marr und der Henriette Catharina Becherer. Nach kaufmännischer Ausbildung in Hamburg, Bremen und Wien, 1841 in der Schweiz, dort Beginn der Aktivität als politischer Schriftsteller, deswegen aus der Schweiz verwiesen. Seit 1845 wieder in Hamburg, Fortsetzung der Tätigkeit als politischer Journalist der radikalen Richtung mit stark antisemitischer Tendenz; 1847 Gründung der Zeitschrift „Mephistopheles“. 1852-1859 Aufenthalt in Amerika, dort wieder als Kaufmann tätig. 1859 Rückkehr nach Hamburg, Wiederaufnahme der politischen Aktivität, 1861 Bürgerschaftsmitglied. Tätig als freier Schriftsteller. 1854 erste Ehe mit Georgine Johanna Bertha Callenbach (1873 geschieden), 1874 zweite Ehe mit Helene Sophia Emma Marie Berend (gestorben 1874), 1875 dritte Ehe mit der Schriftstellerin Jenny Therese Kornick, geschiedene Zschimmer (1877 geschieden), 1879 vierte Ehe mit Clara Maria Kelch. 
Kategorien Politik
Literatur
Medien
Funktionen Bürgerschaftsmitglied: 1861 -
Autor/in: -
Journalist/in: -
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Joachim Friedrich Martens  
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Geboren 19. Dezember 1806
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 11. Februar 1877
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Joachim Friedrich Martens wurde am 19.12.1806 in Hamburg geboren. Seine Eltern waren Joachim Hinrich Martens und Anna Catharina Martens, geb. Jagen. Er war verheiratet mit Johanna Wilhelmsen und hatte zwei Töchter und einen Sohn. Martens starb am 11.2.1877 in Hamburg.

Zunächst machte er eine Lehre als Tischler. Während seiner Wanderschaft machte er die Bekanntschaft von Wilhelm Weitling. Dabei begeisterte er sich für dessen Vorstellungen eines utopischen Sozialismus und wurde Mitglied im "Bund der Geächteten" und "Bund der Gerechten". Nach seiner Rückkehr nach Hamburg gründete er 1846 zusammen mit Georg Schirges den Bildungsverein für Arbeiter, der bis in die 1860er Jahre die wichtigste allgemeine Arbeiterorganisation in Hamburg war.

Von 1859 bis zu seinem Tod war Martens Mitglied der Hamburger Bürgerschaft und von 1868 bis 1876 Mitglied des Hamburger Bürgerausschusses.

 
Lebensbeschreibungen Joachim Friedrich Martens.pdf
Kategorien Politik
Funktionen Bürgerschaftsmitglied: 1859 - 1877
Anfang

 
Heinrich A. Mathies  
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Geboren 23. November 1842
Geburtsort  
Gestorben 09. Januar 1931
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Heinrich A. Mathies, geb. 23.11.1842, gest. 9.1.1931 in Hamburg. Textilkaufmann, seit 1869 als Inhaber eines Geschäftes für Manufakturwaren in St. Pauli ansässig. Mitglied der Bürgerschaft, langjähriges Mitglied des St. Pauli-Bürgervereins. 
Lokale Referenzen

Stiftung Historische Museen Hamburg / Museum für Hamburgische Geschichte: Porträtgemälde (wie hier abgebildet) von Friedrich AHLERS-HESTERMANN von 1926.


 
Kategorien Politik
Wirtschaft
Funktionen Kaufmann/-frau: -
Industrieproduzent/in: -
Bürgerschaftsmitglied: -
Anfang

 
Bernhard Mattfeld  
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Geboren 19. Mai 1661
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 28. Juli 1720
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Eine Kurzbiographie liegt für diese Persönlichkeit aktuell noch nicht vor. Es wird auf den ausführlichen Nachruf verwiesen.  
Nachrufe (Nekrologe) Text Latein Quelle Staatsarchiv HH.pdf
Übersetzung aus dem Lateinischen.pdf
Podcasts Sprecher A. E. Heinz Schröter 2009 20.mp3
Medaillen
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 24. Juli 1716 - 30. Juli 1720
Anfang

 
Dr. Walter Matthaei  
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Geboren 22. Dezember 1874
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 10. März 1953
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Walter Matthaei war Richter, Politiker und Senator.

Er wurde am 22.12.1874 in Hamburg geboren. Nach dem Besuch der Gelehrtenschule des Johanneums studierte er Rechtswissenschaften in Halle (Saale), Tübingen und Berlin, wo er promoviert wurde. 1906 wurde er Amtsrichter in Hamburg. Ab 1920 war er als Landesgerichtsdirektor tätig.

Matthaei war von 1910 bis 1929 Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft und von 1921 bis 1933 Senator. Er war zunächst Mitglied der DDP, später der Deutschen Staatspartei. Matthaei engagierte sich in hohem Maße für die sozial schwächeren Bevölkerungsschichten. Bereits 1912 hatte er die Einführung einer kommunalen Arbeitslosenversicherung beantragt, die jedoch abgelehnt wurde. In den Zwanzigerjahren fungierte er als Senator für Arbeit sowie für die Berufsschulen. Als Finanzsenator Carl Cohn 1929 aus dem Amt schied, übernahm Matthaei den Posten. Auf Anordnung der NSDAP-Reichsleitung entließ Bürgermeister Carl Vincent Krogmann ihn jedoch 1933 aus dem Senatsamt. Er war aber weiterhin als Zivilrichter am Landgericht tätig. Im Jahre 1941 ging Matthaei in den Ruhestand. Er verstarb am 10.3.1953 in Hamburg.

 
Literaturhinweise Walter Matthaei_Literatur.pdf
Kategorien Politik
Justiz
Funktionen Bürgerschaftsmitglied: 1910 - 1929
Senator/in: 1921 - 1933
Anfang

 
Wolfgang Maurer  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1660 - 1662
Anfang

 
Peter Meier  
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Geboren -
Geburtsort Unbekannt 
Gestorben 04. Dezember 1703
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Geburtsdatum und -ort sind unbekannt. Eine Kurzbiographie liegt für diese Persönlichkeit aktuell noch nicht vor. Es wird auf den ausführlichen Nachruf verwiesen.    
Nachrufe (Nekrologe) Text Latein Quelle Staatsarchiv HH.pdf
Übersetzung aus dem Lateinischen.pdf

Überarbeitung Heinz A. E. Schröter 2009.pdf
Podcasts Sprecher A. E. Heinz Schröter 2009 09.mp3
Kategorien Politik
Funktionen Senator/in: -
Anfang

 
Johannes Meiger  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1472 - 1486
Anfang

 
Emil von Melle  
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Geboren 29. April 1822
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 17. Januar 1891
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Emil von Melle, geb. 29.4.1822 in Hamburg, gest. 17.1.1891 ebd., Sohn des Hamburger Kaufmanns Theodor von Melle. Kaufmann in Hamburg, seit 1867 Senator. Heirat 16.3.1850 mit der Hamburger Senatorentochter Maria Elisabeth Geffcken. 
Kategorien Politik
Wirtschaft
Funktionen Senator/in: 1867 -
Kaufmann/-frau: -
Anfang

 
Werner von Melle  
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Geboren 18. Oktober 1853
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 18. Februar 1937
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Werner von Melle nahm 1873 das Studium der Rechtswissenschaften in Heidelberg auf. Anschließend wechselte er an die Reichsuniversität Straßburg, bevor er an die Universität nach Leipzig ging und 1876 in Göttingen zum Doktor der Rechte promoviert wurde. In den folgenden Jahren war er in Hamburg als Anwalt, Autor historischer Werke und als Journalist tätig. 1886 wurde er politischer Redakteur bei den konservativen "Hamburger Nach­richten". 1891 zum Senatssyndicus gewählt und der Oberschulbehörde als Präsidialmitglied zugeordnet, avancierte er 1900 zum Senatsmitglied und vier Jahre später zum Präses der Oberschulbehörde. 1915, 1918 und 1919 bekleidete er das Amt des Ersten Bürgermeisters der Freien und Hansestadt Hamburg. Bei der Entstehung der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung spielte von Melle seit 1904 die entscheidende Rolle. Als ihr Präsident prägte er bis 1935 die Arbeit der Stiftung. Ebenso setzte er sich ganz maßgeblich für die 1919 erfolgte Gründung der Hamburgischen Universität ein. Nachdem er aus dem Senat ausgeschieden war, wählte ihn diese 1921 zum "Rector magnificus honoris causa", eine in Deutschland einmalige Auszeichnung. Ausführliche Biographie
 
Lokale Referenzen
Spuren in Hamburg:
- in Rotherbaum befindet sich seit 1961 der nach ihm benannte Von-Melle-Park
 
Lebensbeschreibungen MelleWerner.Biographie.pdf
Literaturhinweise MelleWerner.QuellenLiteratur.pdf
Kategorien Politik
Wissenschaft
Funktionen Bürgermeister/in: -
Anfang

 
Max Mendel  
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Geboren 19. Mai 1872
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 10. August 1942
Todesort KZ Theresienstadt 
Kurzbiographie Max Mendel war Kaufmann, Genossenschafter und Politiker.

Er wurde am 19.5.1872 in Hamburg geboren und stammte aus einer jüdischen Kaufmannsfamilie. Im Alter von 14 Jahren musste er das Realgymnasium des Johanneums aufgrund einer Hüftgelenkerkrankung vorzeitig verlassen und erhielt fortan Privatunterricht. Die Krankheit hatte er nach eineinhalb Jahren überwunden. Mendel widmete sich volkswirtschaftlichen Studien und wurde 1889 Buchhalter im väterlichen Großhandelsgeschäft. Er wurde zudem Mitglied im sozialdemokratisch orientierten Zentralverband der Handlungsgehilfen. Für den Verband hielt er Vorträge und war mit dem Leiter Max Josephsohn befreundet, durch welchen er an den Vorarbeiten zur Gründung des Konsum-, Bau- und Sparvereins „Produktion“ einbezogen wurde. 1900 wurde Mendel als Nachfolger Josephsohns für das Amt des Schriftführers im Aufsichtsrat der Genossenschaft gewählt und 1909 zum Finanzgeschäftsführer berufen. Außerdem wurde er in die Aufsichtsräte der Großeinkaufs-Gesellschaft Deutscher Konsumvereine (1913), der Volksfürsorge (1920) und weiterer gemeinwirtschaftlichen Unternehmen gewählt. Von 1920 bis 1928 wirkte er als Vorsitzender des Vorstandes der Genossenschaft und galt als Finanzexperte. 1928 unterlag Mendel innerhalb der Genossenschaft einem Richtungsstreit, bei dem auch antisemitische Tendenzen mitspielten, und wurde zum Ende des Jahres abberufen. In den Jahren 1925 bis 1929 saß Mendel für die SPD im Hamburger Senat. Bei seinem Ausscheiden wurden gesundheitliche Gründe genannt, jedoch spielte vermutlich vielmehr Mendels jüdische Herkunft eine Rolle. Auch der damalige Senator Carl Cohn musste sein Amt räumen, womit 1929 die beiden letzten jüdischen Politiker aus dem Hamburger Senat ausgeschieden waren. Im Juli 1942 wurden Mendel, seine Frau und weitere Angehörige in das Konzentrationslager Theresienstadt deportiert, wo er am 10.8.1942 starb.

 
Lokale Referenzen Mendelstraße (Hamburg-Lohbrügge); 2005 wurde der 1000. Stolperstein vor dem Hamburger Rathaus als Erinnerung an Max Mendel eingesetzt  
Literaturhinweise Max Mendel_Literatur.pdf
Kategorien Politik
Funktionen Senator/in: 1925 - 1929
Anfang

 
Ernst Freiherr von Merck  
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Geboren 20. November 1811
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 06. Juli 1863
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Ernst Merck, seit 1860 Ernst Freiherr von Merck, war Unternehmer und Politiker.

Er wurde am 20.11.1811 in Hamburg geboren und wuchs in einer wohlhabenden Kaufmannsfamilie auf. Sein Vater war Senator Heinrich Johann Merck, sein Stiefbruder war Carl Hermann Merck. Nach dem Besuch der Handelsschule in Bremen absolvierte er eine Ausbildung als Kaufmann und war in Antwerpen, Liverpool und Rio de Janeiro tätig. Um 1840 wurde er Teilhaber des väterlichen Betriebs H. J. Merck & Co. und trug erheblich dazu bei, dass das Unternehmen innerhalb von zwei Jahrzehnten zu einem der bedeutendsten Merchant Banking-Häuser Hamburgs aufstieg. Merck wurde, ebenso wie sein Vater, Freimaurer. Im Mai 1847 leitete er die Gründungsversammlung der HAPAG. In den folgenden Jahren fungierte er als Vertreter Hamburgs in der Frankfurter Nationalversammlung, war Mitglied der Kaiserdeputation sowie Reichsfinanzminister der Provisorischen Zentralgewalt. 1853 wurde Merck zum österreichischen Generalkonsul in Hamburg ernannt. Gleichzeitig engagierte er sich für Eisenbahnlinien in Österreich, wurde 1856 in den Verwaltungsrat der Kaiserin-Elisabeth-Bahn gewählt und vier Jahre später von Kaiser Franz Joseph I. in den österreichischen Adels- und Freiherrenstand erhoben.

Merck war zudem Chef der Kavallerie des Hamburger Bürgermilitärs und Mitgründer der Norddeutschen Bank (1856), der heutigen Deutschen Bank. Ab 1860 war er maßgeblich an der Gründung des Zoologischen Gartens beteiligt. Außerdem war er neben Johan Cesar IV. Godeffroy, Johann Christian Jauch junior, Johann Heinrich Schröder und Robert Miles Sloman Mitbegründer der Internationalen Landwirtschaftsausstellung 1863, die auf dem Heiligengeistfeld stattfand.

Merck verstarb am 6.7.1863 - einen Tag bevor zu seinen Ehren eine Straße in der Vorstadt St. Georg nach ihm benannt werden sollte.

 
Lokale Referenzen

Ernst Merck wurde am 6. Mai 1841 von der Hamburger Loge "Ferdinande Caroline zu den drei Sternen" zum Freimaurer aufgenommen. Diese Loge beförderte ihn am 14. Oktober 1843 zum Gesellen, am 26. April 1848 wurde er hier zum Meister erhoben.

Ernst wechselte in die Freimaurer-Loge "Absalom zu den drei Nesseln", in der auch sein Vater, der Hamburger Kaufmann und Senator, Heinrich Johann Merck, Mitglied war.

 

Spuren in Hamburg:

- in St. Georg sind seit 1863 die Ernst-Merck-Straße und die Ernst-Merck-Brücke

- unweit der Tiergartenstraße - sie erinnert an den durch ihn gegründeten Zoologischen Garten - stand die ehemalige Ernst-Merck-Halle

- auf dem heutigen Jacobi-Park in Hamburg-Eilbek, dem ehemaligen Friedhof der Hauptkirche St. Jacobi, befindet sich die Gruft der Familie Merck. Hier sind auch die Grabstätten von Heinrich Johann und Ernst Freiherr von Merck.

 
Literaturhinweise Ernst Freiherr von Merck_Literatur.pdf
Kategorien Politik
Wirtschaft
Funktionen Kaufmann/-frau: -
Anfang

 
Heinrich Johann Merck  
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Geboren 27. Februar 1770
Geburtsort Schweinfurt 
Gestorben 23. Oktober 1853
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie
Heinrich Johann Merck war erfolgreicher Kaufmann und über viele Jahre Senator in Hamburg. Er war des siebte Kind des Schweinfurter Stadtsyndikus Johann Christian Merck (1728-1811) und seiner Frau Magdalene, geb. Schöpf. Nach erfolgreichem Lehrabschluss in Straßburg ging der junge Merck nach Hamburg, wo ihm 1799 das Bürgerrecht erteilt wurde. Hierauf konnte er sich selbständig machen, um mit englischem Baumwollgarn zu handeln. Nach der durch die französische Besatzung im Jahre 1806 verhängten Kontinentalsperre engagierte sich Merck als "Schmuggler" über Helgoland. Diese Geschäfte entwickelten sich so erfolgreich, dass er bald zu den wohlhabendsten Männern in Hamburg zählte. Nach Abzug der Franzosen baute er seinen Handel mit englischen Baumwollgarnen über Filialen in Manchester und Leipzig aus. Jetzt erweiterte er seine Geschäftsfelder um den Handel mit Getreide und Zink. Darüber hinaus betätigte er sich als Reeder, Bankier und in der Versicherungswirtschaft. Mit seinem Sohn Ernst Merck war er 1847 Gründungsmitglied der Hamburg-Amerikanischen Paket-Aktien-Gesellschaft (HAPAG).
 
1820 wurde Heinrich Johann Merck in den Hamburger Senat gewählt. Mit seinem politischen und wohltätigen Engagement hat er sich über mehrere Jahrzehnte in dieser Stadt besonders hervorgetan.
Als Pflanzenliebhaber unterstützte er den Botanischen Garten, was dazu führte, dass der ehemalige Direktor Johann Georg Christian Lehmann ihn mit dem Dahlien-Namen "Dhalia merckii" ehrte.
 
Lokale Referenzen
Heinrich Johann Merck wurde am 5. Mai 1800 in die Hamburger Loge "Absalom zu den drei Nesseln" zum Freimaurer-Lehrling aufgenommen, am 21. August 1800 zum Gesellen befördert und am 15. November 1801 zum Meister erhoben. Er betätigte sich als ein äußerst aktiver Freimaurer: von 1806 bis 1807 war er Schatzmeister seiner Loge und von 1809 bis 1819 erster Aufseher in der Loge "Emanuel zur Maienblume".
Im Auftrage der "Großen Loge von Hamburg" war er von 1838 bis 1850 Repräsentant bei der "Großen Loge von England". Anlässlich seines 50-jährigen Maurerjubiläums ernannte ihn am 6. Juni 1850 die "Große Loge von Hamburg" zu ihrem Ehrengroßmeister. in dieser Festloge sagte er den Satz: "Das Glück wohnt nie im Besitz. Das Glück ist allein in der Seele zu Hause".
 
Spuren in Hamburg:
- in der Rathausdiele befindet sich an einer Säule sein Portrait-Relief
- im Waisenzimmer des Rathauses ist von ihm eine Marmor-Büste
 
Kategorien Politik
Wirtschaft
Funktionen Senator/in: 1820 -
Kaufmann/-frau: -
Bankier: -
Reeder: -
Anfang

 
Robert Eduard Julius Mestern  
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Geboren 15. August 1843
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 02. Januar 1892
Todesort Alexandria 
Kurzbiographie Robert Eduard Julius Mestern, geb. 15.8.1843 in Hamburg, gest. 2.1.1892 in Alexandria, Sohn des Kaufmanns Johann Christian Andreas Mestern und der Wilhelmine Möring. Kaufmann in Hamburg. Seit 1874 Mitglied der Bürgerschaft, in zahlreichen Gremien Hamburgs tätig. Vermählt 22.10.1870 mit Anna Elisabeth Baasch. 
Lebensbeschreibungen Robert Eduard Julius Mestern.pdf
Podcasts Mestern Robert Eduard Julius.mp3
Kategorien Politik
Wirtschaft
Funktionen Handelskammerpräses: 1885 - 1888
Kaufmann/-frau: -
Bürgerschaftsmitglied: 1874 - 1892
Anfang

 
Werner de Metzendorp  
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Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1293 - 1332
Anfang

 
Hinrich Meurer  
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Geboren 1642
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 1690
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1642 geboren, studierte er zunächst Rechtswissenschaften und unternahm die damit verbundenen Reisen. Danach wurde er Beisitzer am Niedergericht bis er 1672 in den Senat berufen wurde.In diesem Amt vertrat er Hamburg in den Jahren 1677 und 1678 bei den Friedensverhandlungen in Nimwegen, durch welche der langjährige Krieg zwischen England, Frankreich, Holland, Portugal und Spanien, lauter Handelspartnern der Stadt, beendet wurde. Anschließend gelang ihm zusammen mit Bürgermeister Schulte die durch Schnittger und Jastram angestellten Unruhen niederzuwerfen. 
Lokale Referenzen Meurerweg, Horn, seit 1968
 
Nachrufe (Nekrologe) Text Latein Quelle Staatsarchiv HH.pdf
Überarbeitung Heinz A. E. Schröter 2010.pdf
Podcasts Sprecher Heinz A. E. Schröter 2010 08.mp3
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 10. August 1678 - 5. Juni 1684
Anfang

 
Arnold Otto Meyer  
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Geboren 01. September 1825
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 12. März 1913
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Arnold Otto Meyer, geb. 01.09.1825 in Hamburg, gest. 12.03.1913 ebd., Sohn des Hamburger Kaufmanns Georg Christian Lorenz Meyer und der Caroline Antoinette Gerste; Kaufmann und Mitglied der Bürgerschaft in Hamburg, setzte die Kunstsammlertradition seiner Familie fort; 25.09.1855 Heirat mit der Hamburger Kaufmannstochter Luise Caroline Ferber. 
Kategorien Politik
Wirtschaft
Kunst
Funktionen Kaufmann/-frau: -
Bürgerschaftsmitglied: -
Kunstsammler/in: -
Anfang

 
Georg Christian Lorenz Meyer  
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Geboren 18. Januar 1787
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 24. August 1866
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Georg Christian Lorenz Meyer, geb. 18.1.1787 in Hamburg, gest. 24.8.1866 ebd., Sohn des Weinhändlers und Kunstsammlers Johann Valentin Meyer und der Margarethe Amalia Bausch. Weinhändler in Hamburg. Nach verschiedenen bürgerlichen Ehrenämtern 1821-1860 Senator in Hamburg. Heirat 10.9.1816 mit Caroline Antoinette Gerste. 
Kategorien Politik
Wirtschaft
Funktionen Senator/in: 1821 - 1860
Kaufmann/-frau: -
Anfang

 
Johann Valentin Meyer  
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Geboren 05. Januar 1745
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 16. Oktober 1811
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Johann Valentin Meyer, geb. 5.1.1745 in Hamburg, gest. 16.10.1811 ebd., Sohn des Hamburger Kaufmanns und Weinhändlers Johann Lorenz Meyer und dessen zweiter Ehefrau, der Hamburger Weinhändlerstochter Catharina Maria Kern. Weinhändler in Hamburg, tätig in zahlreichen bürgerlichen Ehrenämtern, seit 1800 Ratsherr in Hamburg. 14.5.1771 Heirat mit der Hamburger Kaufmannstochter Margarethe Amalia Bausch. Einer der bedeutendsten Kunstsammler und Kunstmäzene der Stadt. 
Kategorien Politik
Wirtschaft
Kunst
Funktionen Senator/in: 1800 -
Kaufmann/-frau: -
Kunstsammler/in: -
Handelskammerpräses: März 1794 - Juli 1795
Anfang

 
Johann Christian Carsten Meyn  
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Geboren 29. August 1810
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 09. Februar 1899
Todesort Rendsburg 
Kurzbiographie Johann Christian Carsten Meyn, geb. 29.08.1810 in Hamburg, gest. 09.02.1899 in Rendsburg. Sohn des Hamburger Kaufmanns Carsten Meyn. Nach Maschinenbaulehre 1838-1854 Mitinhaber einer Maschinenbau-Werkstätte und Eisengießerei in Hamburg, danach als Ingenieur tätig und Mitglied der Bürgerschaft in Hamburg. Seit 1861 Direktor der Carlshütte in Rendsburg. Heirat 01.12.1838 mit der Hamburger Münzmeisterstochter Emma Knoph. 
Lokale Referenzen Carsten-Meyn-Weg, Poppenbüttel, seit 1977
 
Kategorien Politik
Wirtschaft
Funktionen Industrieproduzent/in: -
Bürgerschaftsmitglied: -
Anfang

 
Heinrich Alfred Michahelles  
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Geboren 29. November 1853
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 10. August 1915
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Nach dem Besuch der Bülauschen Privatschule in Hamburg und einer kaufmännische Lehre trat Heinrich Alfred Michahelles am 1. Januar 1880 in die vom Großvater gegründete Firma Gebrüder Michahelles als Teilhaber ein und war seit 1884 Alleininhaber. Im April 1885 erfolgte die Assoziierung mit Ferdinand Beit, und 1891 errichteten die Gesellschafter eine Zuckerraffinerie in Schulau. Am 31. Dezember 1888 wurde Michahelles in die Handelskammer gewählt. Das Präsidiat führte er vom 2. Januar 1903 bis zum 2. Januar 1907. Am 4. Januar 1907 wurde Michahelles in den Senat gewählt und musste daher aus der Handelskammer ausscheiden. Er hatte bereits von 1898 bis 1906 der Bürgerschaft angehört. 
Lebensbeschreibungen Heinrich Alfred Michahelles.pdf
Podcasts Michahelles Heinrich Alfred.mp3
Kategorien Politik
Wirtschaft
Funktionen Senator/in: 4. Januar 1907 - 1915
Handelskammerpräses: 1903 - 1907
Kaufmann/-frau: -
Bürgerschaftsmitglied: 1898 - 1906
Anfang

 
Johan Miles  
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Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1300 - 1329
Anfang

 
Kersten Miles  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Lokale Referenzen Kersten-Miles-Brücke, Neustadt, seit 1896
 
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1378 - 1420
Anfang

 
Johannes Militis  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1347 - 1360
Anfang

 
Barthold Moller  
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Geboren 19. November 1605
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 07. April 1667
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Schon seine Vorfahren waren Ratsherren in Hamburg. Ältere Verwandte bereicherten als Gelehrte das geistige und religiöse Leben Norddeutschlands. Er wurde am 19. November 1605 als Sohn des Senatssyndikus Vincent Moller in Hamburg geboren, studierte Jura an deutschen und europäischen Universitäten und kehrte 1630 als Licentiat beider Rechte in die Vaterstadt zurück, wo er nach fünfjähriger Tätigkeit als Senatssekretär 635 in den Senat gewählt wurde. Im Rahmen dieser Aufgaben vertrat er die Stadt auf mehreren Gesandtschaften nach Belgien, England, Dänemark, beim Reichtag in Regensburg, beim Kaiser in Wien und die Hansestädten in Köln. Ihm und seinem Senat gelang es, Hamburg – eine damals gut befestigte Stadt – aus den Wirren des 30-jährigen Krieges herauszuhalten, die Bedrohung seines Handels durch Dänemark mit Hilfe Schwedens und anderen deutschen Fürsten abzuwenden, angesichts der zerfallenden Hanse die Stellung auch Lübecks und Bremens in Europa zu stärken und 1648 im westfälischen Frieden für Hamburgs weiteren Handel günstige Voraussetzungen zu schaffen. 
Nachrufe (Nekrologe) Text Latein Quelle Staatsarchiv HH.pdf
Übersetzung aus dem Lateinischen.pdf
Überarbeitung Heinz A. E. Schröter 2009.pdf
Podcasts Sprecher Heinz A. E. Schröter 2009 10.mp3
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1643 - 1667
Anfang

 
Diedrich Moller  
Abbildung
Geboren 16. August 1616
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 25. Oktober 1687
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Zu Schultes Bürgermeisterkollegen gehört Dietrich Moller. Nach Rückkehr von Studien und Reisen wurde er 1653 in den Senat berufen. Zu seinen besonderen Aufgaben gehörten Verhandlungen mit Frankreich über den Schutz der hamburgischen Schiffe gegen Seeräuber in der Biscaya und im Mittelmeer. Ansonsten hatte Ludwig der XIV. um 1655 ein besonderes Interesse an den wirtschaftlichen Beziehungen zu den Hansestädten. So gelang es Moller Hamburg’s frühere Vorrechte bestätigt zu erhalten und einen Vertrag abzuschließen, welcher der Stadt freien Handel mit den Ländern der französischen Krone einschließlich der Kolonien zusicherte und ihre Schiffe gegen die Seeräuber schützte.  
Nachrufe (Nekrologe) Text Latein Quelle Staatsarchiv HH.pdf
Übersetzung aus dem Lateinischen.pdf
Überarbeitung Heinz A. E. Schröter 2009.pdf
Podcasts Sprecher A. E. Heinz Schröter 2009 11.mp3
Medaillen
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1680 - 1687
Anfang

 
Evert Moller  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1571 - 1588
Anfang

 
Hieronymus Hartwig Moller  
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Geboren 14. Juli 1641
Geburtsort Hamburg  
Gestorben 06. Dezember 1702
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Eine Kurzbiographie liegt für diese Persönlichkeit aktuell noch nicht vor. Es wird auf den ausführlichen Nachruf verwiesen.  
Nachrufe (Nekrologe) Text Latein Quelle Staatsarchiv HH.pdf
Übersetzung aus dem Lateinischen.pdf
Medaillen
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 10. März 1697 - 6. Dezember 1702
Anfang

 
Vincentius Moller  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1599 - 1621
Anfang

 
Johann Georg Mönckeberg  
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Geboren 22. August 1839
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 27. März 1908
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

 

 
Lokale Referenzen Mönckebergstraße, Altstadt, seit 1908
 
Kategorien Politik
Funktionen Senator/in: 3. Juli 1876 - 27. März 1908
Bürgermeister/in: 1. Januar 1890 - 31. Dezember 1890
Bürgermeister/in: 14. November 1892 - 31. Dezember 1893
Bürgermeister/in: 1. Januar 1896 - 31. Dezember 1896
Bürgermeister/in: 1. Januar 1899 - 31. Dezember 1899
Bürgermeister/in: 1. Januar 1902 - 31. Dezember 1902
Bürgermeister/in: 15. Juli 1904 - 31. Dezember 1905
Bürgermeister/in: 1. Januar 1908 - 27. März 1908
Anfang

 
Otto Wilhelm Mönckeberg  
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Geboren 02. August 1843
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 14. Juni 1893
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Otto Mönckeberg wurde am 2.8.1843 in Hamburg geboren und stammte aus einer bedeutenden Hamburger Familie. Sein Großvater war der Jurist und Senator Johann Georg Mönckeberg und sein Vetter der Jurist und Bürgermeister Johann Georg Mönckeberg. Er heiratete Antoine von Melle, Tochter des Senators Emil von Melle und Schwester des Senators Werner von Melle. Seine Schwiegermutter war Maria Geffcken, Tochter des Senators Heinrich Geffcken und Schwester von Friedrich Heinrich Geffcken.
Mönckeberg studierte Rechtswissenschaften und wurde 1873 in den Hamburgischen Staatsdienst übernommen. 1877 wurde er Richter am Niedergericht und 1881 ernannte man ihn zum Landgerichtsdirektor.
1880 wurde er Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft, wo man ihn 1885 zum Präsidenten wählte. Sieben Jahre blieb er in diesem Amt, bis er im November 1892 in den Senat gewählt wurde.
Er verstarb am 14.6.1893 in Hamburg.
 
Literaturhinweise Otto Mönckeberg_Literaur.pdf
Kategorien Politik
Justiz
Funktionen Bürgerschaftsmitglied: -
Senator/in: -
Anfang

 
Hinricus de Monte  
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Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1356 - 1380
Anfang

 
Hinricus de Monte  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1413 - 1451
Anfang

 
Johannes de Monte  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1325 - 1328
Anfang

 
Nicolaus de Monte  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1341 - 1344
Anfang

 
Dr. Friedrich Theodor Müller  
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Geboren 01. Mai 1821
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 16. April 1880
Todesort Montreux 
Kurzbiographie Friedrich Müller wurde am 1.5.1821 in Hamburg geboren und promovierte in dem Fach Rechtswissenschaften an der Universität in Heidelberg. Danach ließ er sich in Hamburg als Anwalt nieder. 1845 wurde er Mitglied der Patriotischen Gesellschaft und trug mit Veröffentlichungen zu politischen Fragen zu den damaligen Diskussionen bei. Dazu gehörten mehrere Rechtsgutachten zu den Beschlüssen des Senats. Er wurde in die Hamburger Konstituante gewählt und 1859 in die Hamburgische Bürgerschaft. Jedoch verließ er diese im selben Jahr wieder, um Sekretär des Bürgerausschusses zu werden. 1861 wurde er zum Senatssekretär berufen und 1862 in den Hamburger Senat gewählt. Diesem gehörte er bis 1869 an. Hier war er Mitglied des Militärdepartments sowie von 1865 bis 1867 Landherr von Ritzebüttel. Nach seinem Austritt aus dem Senat wurde er in die Schuldeputation gewählt. Müller starb am 16.4.1880 in Montreux. 
Literaturhinweise Friedrich Theodor Müller_Literatur.pdf
Kategorien Politik
Justiz
Funktionen Bürgerschaftsmitglied: -
Senator/in: -
Anfang

 
Georg Müller  
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Geboren 02. August 1595
Geburtsort Kiel 
Gestorben 02. März 1662
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Eine Kurzbiographie liegt für diese Persönlichkeit aktuell noch nicht vor. Es wird auf den ausführlichen Nachruf verwiesen.  
Nachrufe (Nekrologe) Text Latein Quelle Staatsarchiv HH.pdf
Übersetzung aus dem Lateinischen.pdf
Überarbeitung Heinz A. E. Schröter 2009.pdf
Podcasts Sprecher A. E. Heinz Schröter 2009 12.mp3
Kategorien Politik
Funktionen Senator/in: -
Anfang

 
Hinrick Murmester  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1466 - 1481
Anfang

 
Franz Heinrich Neddermeyer  
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Geboren 10. April 1790
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 07. Oktober 1849
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Franz Heinrich Neddermeyer, geboren 10.4.1790 in Hamburg, gestorben 7.10.1849 ebd., Sohn des Apothekers Joachim Bertram Neddermeyer und der Friederika Gossler. Nach Landwirtschaftslehre bis 1816 als Gutsverwalter in Schleswig-Holstein und Jütland tätig, dann Rückkehr nach Hamburg und hier seit 1820 Kanzlist des Hamburger Senats. Vermählt 21.4.1821 mit Edel Margaretha Bang. 
Lokale Referenzen Neddermeyerstieg, Billstedt, seit 1948
 
Kategorien Politik
Funktionen
Anfang

 
Paul Neumann  
Abbildung


Geboren 20. Juni 1880
Geburtsort Chemnitz 
Gestorben 17. August 1961
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Paul Neumann, geboren am 20.06.1880 in Chemnitz, gestorben am 17.08.1961 in Hamburg, Sohn eines Sängers. Als Schriftsteller in Hamburg tätig. Engagiert in der Arbeiterbildungspolitik; 1923 Mitglied der Hamburger Bürgerschaft, 1925 Senator, 1933 des Amtes enthoben. Seit 1938 Leiter des Volksliedarchivs der Hansestadt Hamburg. 
Kategorien Politik
Literatur
Funktionen Senator/in: 1925 - 1933
Bürgerschaftsmitglied: 1921 - 1933
Autor/in: -
Anfang

 
Dr. Paul Nevermann  
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Geboren 05. Februar 1902
Geburtsort Klein Flottbek 
Gestorben 22. März 1979
Todesort Puerto de la Cruz, Teneriffa 
Kurzbiographie Paul Nevermann wurde am 5.2.1902 in Hamburg geboren. Nach seinem Volksschulabschluss erlernte er den Beruf des Schlossers und Maschinenbauers und engagierte sich in der Arbeiterjugend sowie dem Metallarbeiterverband. Bereits 1920 trat er der SPD bei. Nach dem erfolgreichen Abschluss des ersten Hamburger Arbeiterabiturientenkurses bekam er ein Stipendium, studierte in Hamburg und Halle Jura und promovierte. 1933 wurde er zum Stadtverordneten in Altona gewählt und war für kurze Zeit als ehrenamtlicher Senator Mitglied des Magistrats. Danach war er als Rechtsanwalt tätig bis er im Juli 1944 inhaftiert wurde. Zwischen 1945 und 1957 war er maßgeblich am Wiederaufbau der Stadt und der Neubildung der SPD beteiligt. Außerdem war er als Senatsdirektor im Landesfürsorgeamt, Sozialsenator, Bausenator und Zweiter Bürgermeister tätig. Von 1946 bis 1974 war er Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft. Am 1.1.1961 wurde er zum Ersten Bürgermeister gewählt. Während seiner Amtszeit war ihm vor allem größere Bürgernähe und engere Zusammenarbeit mit Bremen und den Nachbarländern ein Anliegen. Als öffentlich wurde, dass Nevermann sich von seiner Frau Grete getrennt und eine neue Partnerin hatte, wurde ihm von der SPD nahegelegt, sich von dieser zu trennen. Dies lehnte er ab und trat daraufhin als Bürgermeister im Juni 1965 zurück. 1966 wurde er Landesvorsitzender der Hamburger SPD und bemühte sich weiter um Bürgernähe. Zuvor war er Geschäftsführer der Bundesarbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Wohnungswirtschaftler und Wohnungspolitiker. 1967 wurde er Präsident des Deutschen Mieterbundes. Für seine Verdienste erhielt er die Bürgermeister-Stolten-Medaille. Er verstarb am 22.3.1979. 
Lokale Referenzen Paul-Nevermann-Platz 
Literaturhinweise Paul Nevermann_Literaur.pdf
Kategorien Politik
Justiz
Funktionen Senator/in: -
Bürgerschaftsmitglied: -
Bürgermeister/in: 1. Januar 1961 - 9. Juni 1965
Anfang

 
Johannes Niebur  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1581 - 1590
Anfang

 
Laurens Niebur  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1557 - 1580
Anfang

 
Friedrich Heinrich Wilhelm Nieland  
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Geboren 21. November 1896
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 28. November 1973
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Friedrich Nieland war ein Hamburger Holzhändler, der vor allem als antisemitischer Publizist bekannt wurde und Ende der fünfziger Jahre einen großen Justizskandal auslöste. Er wuchs in Hamburg auf, besuchte die Volksschule und absolvierte eine Zimmererlehre sowie die Baugewerbeschule. Im Ersten Weltkrieg war er Soldat. Seit Dezember 1919 war er als selbstständiger Holzhändler in St. Georg tätig. Mitglied der NSDAP war Nieland nicht. Nach dem Zweiten Weltkrieg zog er 1949  mit seiner Firma nach Wellingsbüttel.

Überregional bekannt wurde er 1957 durch die von ihm verfasste und bundesweit verbreitete

judenfeindliche Broschüre mit dem Titel: „Wieviel Welt (Geld)‑Kriege müssen die Völker noch verlieren?“. Sein Manuskript hatte er im Spätherbst 1956 zu schreiben begonnen, wobei er auf ältere Aufzeichnungen zurückgegriffen hatte. Im Januar 1957 erteilte er seinem Verleger Adolf Ernst Peter Heimberg in Stade den Druckauftrag und schickte 1.673 Exemplare  an alle Minister und Parlamenta­rier des Bundes und der Länder sowie 215 an Bekannte. Nieland warnte darin vor einem Dritten Weltkrieg, der angeblich von insgeheim regierenden Juden vorbereitet werde. Er leugnete die millionenfache Ermordung der Juden im Nationalsozialismus, wobei er sich auf Mathilde Luden­dorff und die gefälschten „Protokol­le der Weisen von Zion“ berief.

Der rheinland-pfälzische SPD-Landtagsabgeordnete Maxim Kuraner stellte Strafantrag wegen öffentlicher Beleidigung und die Staatsanwaltschaft beim Landgericht Hamburg leitete ein Ermitt­lungsverfahren gegen Nieland ein. Dem Antrag der Staatsanwalt­schaft, das Hauptverfahren zu eröffnen, wurde von der zuständigen Großen Strafkammer I des Landgerichts Hamburg unter dem Vorsitz von Dr. Enno Budde nicht stattgegeben. Die eingelegte Beschwerde der Generalstaatsanwaltschaft wurde vom Ersten Strafsenat des Hanseatischen Oberlan­desgerichts unter dem Vorsitz von Dr. Otto Erich Herr zurückgewiesen. Der Bundesgerichtshof jedoch zog mit Urteil vom 28. Februar 1959 die von Nieland verfasste Schrift nach § 98 StGB ein. Das Engagement des Hamburger Bürgermeisters Max Brauer und die intensive öffentliche Diskussion darüber führten dazu, dass 1960 das Gesetz gegen Volksver­hetzung vom Bundestag verabschiedet wurde.

 
Literaturhinweise Nieland Literatur.pdf
Kategorien Politik
Justiz
Religion
Funktionen
Anfang

 
Johannes filius Oseri  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1300 - 1316
Anfang

 
William Henry O'Swald  
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Geboren 24. August 1832
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 07. Mai 1923
Todesort Blankenese 
Kurzbiographie William Henry O'Swald, geb. 24.08.1832 in Hamburg, gest. 07.05.1923 in Blankenese, Sohn des Hamburger Kaufmanns William O'Swald und der Hamburger Kaufmannstochter Lucia Adelheid Weigel. Heirat 25.09.1860 mit der Hamburger Kaufmannstochter Olga Ruperti. Jurist, Inhaber zahlreicher bürgerlicher Ehrenämter, seit 1869 Senator, 1908 Bürgermeister von Hamburg, 1912 Niederlegung des Senatsamtes. 
Lokale Referenzen

O'Swaldkai, Kleiner Grasbrook,seit 1893

O'Swaldstraße, Horn, seit 1929

 
Kategorien Politik
Wirtschaft
Funktionen Senator/in: 1869 - 1912
Bürgermeister/in: 1908 - 1909
Kaufmann/-frau: -
Anfang

 
Ludolph Otto  
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Geboren 25. September 1681
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 01. März 1750
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Eine Kurzbiographie liegt für diese Persönlichkeit aktuell noch nicht vor. Es wird auf den ausführlichen Nachruf verwiesen.  
Nachrufe (Nekrologe) Text Latein Quelle Staatsarchiv HH.pdf
Übersetzung aus dem Lateinischen.pdf
Podcasts Sprecher Heinz A. E. Schröter 2010 15.mp3
Kategorien Politik
Funktionen Senator/in: -
Anfang

 
Wilhelm David Otto Patow  
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Geboren 15. Februar 1847
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 29. April 1932
Todesort ebenda 
Kurzbiographie

Wilhelm David Otto Patow kam als erstes Kind des Weinhändlers Hermann Ferdinand Otto Patow (1818-1874) und seiner Frau Dorothea Sophie, geb. Cords (1824-1851) zur Welt. Großvater mütterlicherseits war David Andreas Cords (1784-1876), Inhaber der angesehenen Weinhandelsfirma D. A. Cords Söhne.

1861 begab er sich in eine Kaufmannslehre, die er bei G. J. H. Siemers erfolgreich absolvierte. Am 1. Oktober 1869 trat er im väterlichen Weinhandelsbetrieb H. F. O. Patow ein. Schnell machte ihn sein Vater mit den Eigenarten von Weinen und Spirituosen vertraut, womit er sich bald zum anerkannten Fachmann in diesem Metier entwickelte.

1870 brach der Krieg gegen Frankreich aus und Patow meldete sich als Freiwilliger. Er erlitt am 4. September einen schweren Unfall, bei dem ihn ein Güterwagen überrollte und seinen linken Unterarm abtrennte. Anfang 1871 nahm er die Arbeit wieder im väterlichen Betrieb auf. Unerwartet starb der Vater am 21. November 1874, woraufhin der 27-jährige Patow die alleinige Geschäftsführung übernahm. Am 5. Januar 1876 heiratete er Martha Courvoisier, die ihm bis 1910 vier Töchter und fünf Söhne zur Welt brachte.

Der Großväterliche Betrieb D. A. Cords Söhne wurde äußerst erfolgreich von Patow‘s Onkel Gerhard Julius Cords (1834-1914) geleitet. Er wollte sich beruflich zurückziehen, und bot daher Patow eine Teilhaberschaft an dem alten Familienunternehmen an. Per 1. Januar 1877 liquidierte er das väterliche Unternehmen H. F. O. Patow und stieg bei D. A. Cords Söhne ein.

Im Winter 1880 bittet ihn die Handelskammer an den streng geheimen Sitzungen zum anstehenden Zollanschluss teilzunehmen - es beginnt für ihn eine sehr lange Zeit der ehrenamtlichen Tätigkeit. Weil er zum 1. Januar 1900 in die Finanzdeputation wechselt, beendet er sein Engagement in der Handelskammer. Für die Finanzdeputation betätigt sich Patow bis zum 31. Dezember 1907 aktiv an vielen Großprojekten.

Die Weinhandelsgeschäfte entwickelten sich erfreulich. Aufgrund seiner Mitarbeit zur Umsetzung des Zollanschlusses war er mit seiner Firma D. A. Cords Söhne im Oktober 1888 einer der ersten Mieter im neu errichteten Freihafenspeicher Brook, Block E Nr. 9.

Im März 1895 wird Patow als Kandidat der Rechten für sechs Jahre in die Bürgerschaft gewählt. Bis 1916 wird er bei allen Wiederwahlen für den Verbleib im Stadtparlament bestätigt. Wegen des I. Weltkrieges verlängert sich seine letzte Wahlperiode bis zum 19. März 1919.

Am 23. September 1910 wird Patow auf Vorschlag von Bürgermeister Werner von Melle (1853-1937) in das Kuratorium der „Wissenschaftlichen Stiftung“ gewählt. In diesem Gremium betätigt er sich engagiert. Ab 1920 verwaltet er hier gemeinsam mit Dr. Kurt Siemers (1873-1944) die Finanzen.

Wilhelm David Otto Patow hatte sich immer äußerst aktiv in allen öffentlichen Gremien für die Entwicklung der Stadt Hamburg eingesetzt. Sein Engagement wirkte sich aus auf die Aufrechterhaltung des Stadttheaters, die Baupflege, den Stadtpark, den Neubau der Kunsthalle, den Naturschutzpark in der Heide, das Museum für Hamburgische Geschichte, das Museum für Völkerkunde, die Universität, sowie gegen den Schleppzwang auf der Alster und die Schwebebahn.

 
Lokale Referenzen
Im Foyer des Universitätsgebäudes an der Edmund-Siemers-Allee weist sein Namenseintrag an der rechten Säule auf seine Mitgliedschaft im Kuratorium der "Wissenschaftlichen Stiftung" (1910-1932) - verbunden mit materieller Schenkung - hin.
 
Nachrufe (Nekrologe) Nachruf W. D. O. Patow.pdf
Kategorien Politik
Wirtschaft
Funktionen Bürgerschaftsmitglied: März 1895 - 19. März 1919
Kaufmann/-frau: -
Anfang

 
Wilhelm David Otto Patow  
Abbildung


Geboren 15. Februar 1847
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 29. April 1932
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Nach Beendigung der Lehre bei der Firma G. J. H. Siemers & Co. ging Otto Patow 1866 in die Vereinigten Staaten, zunächst nach New York, später nach Mobile, Alabama. 1869 kehrte er nach Hamburg zurück und trat er als Kommis in die Weinhandlung seines Vaters Hermann Ferdinand Otto Patow ein. Zu Beginn des Jahres 1878 liquidierte er diese und wurde Teilhaber der Weinhandlung seines Onkels Gerhard Julius Cords, D. A. Cords Söhne. Von 1893 bis 1899 war Otto Patow Mitglied der Handelskammer. Der Hamburgischen Bürgerschaft gehörte er von 1895 bis 1919 an (bis 1917 der Fraktion der Rechten, danach der Fraktion der Nationalliberalen) und der Finanzdeputation von 1899 bis 1907. Laut deren Staats- rat Leo Lippmann zeigte Patow „stets Verständnis für alle sozialen Fragen“ und war er der Auffassung, „daß öffentliche Gelder nicht nur für das unbedingt Lebensnotwendige verwandt werden dürften, sondern auch für die Förderung geistiger Belange“. So setzte er sich in der Kommission zur Erbauung eines Museums für Hamburgische Geschichte für den Bau eines repräsentativen Museumsgebäudes ein. Seit 1915 war er Mitglied der Kommission für Kriegsversorgung – einer besonderen Behörde für die Lebensmittelversorgung. Dem Kuratorium der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung gehörte er von 1910 bis 1929 an. 1918 zog sich Otto Patow aus dem aktiven Geschäftsleben zurück.

 
Literaturhinweise OttoPatow.pdf
Kategorien Politik
Wirtschaft
Wohlfahrt
Funktionen Kaufmann/-frau: -
Bürgerschaftsmitglied: 1895 - 1919
Anfang

 
Broder Paul  
Abbildung
Geboren 03. August 1598
Geburtsort Husum 
Gestorben 19. Januar 1680
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Eine Kurzbiographie liegt für diese Persönlichkeit aktuell noch nicht vor. Es wird auf den ausführlichen Nachruf verwiesen.  
Nachrufe (Nekrologe) Text Latein Quelle Staatsarchiv HH.pdf
Übersetzung aus dem Lateinischen.pdf
Überarbeitung Heinz A. E. Schröter 2009.pdf
Podcasts Sprecher A. E. Heinz Schröter 2009 13.mp3
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 15. Juli 1670 - 19. Januar 1680
Anfang

 
Paul Paulsen  
Abbildung
Geboren 25. März 1639
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 30. Juni 1712
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Eine Kurzbiographie liegt für diese Persönlichkeit aktuell noch nicht vor. Es wird auf den ausführlichen Nachruf verwiesen.  
Nachrufe (Nekrologe) Text Latein Quelle Staatsarchiv HH.pdf
Übersetzung aus dem Lateinischen.pdf
Überarbeitung Heinz A. E. Schröter 2009.pdf
Podcasts Sprecher Heinz A. E. Schröter 2010 09.mp3
Medaillen
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 4. April 1704 - 30. Juni 1712
Anfang

 
Christian Nicolaus Pehmöller  
Abbildung
Geboren 02. Februar 1769
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 17. April 1845
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Eine Kurzbiographie liegt für diese Persönlichkeit aktuell noch nicht vor. Es wird auf den ausführlichen Nachruf verwiesen.  
Nachrufe (Nekrologe) Text Latein Quelle Johanneum.PDF
Übersetzung aus dem Lateinischen.pdf
Kategorien Politik
Funktionen Senator/in: -
Anfang

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